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Weiterentwicklung des Leistungsbereichs Cholezystektomie

Das AQUA-Institut wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss am 19. Juli 2012 mit der Weiterentwicklung des Leistungsbereichs Cholezystektomie beauftragt. Gegenstand der Weiterentwicklung ist die Etablierung von Follow-ups, da auch nach dem stationären Aufenthalt erhebliche Komplikationen auftreten und zu einer Wiederaufnahme führen können.

Im Rahmen einer explorativen empirischen Prüfung, einer Literaturrecherche und eines anschließenden Expertenpanels wurden 6 Follow-up-Indikatoren entwickelt. Um den Dokumentationsaufwand gering zu halten, werden überwiegend Daten, die bereits im Rahmen der Abrechnung dokumentiert wurden (Sozialdaten bei den Krankenkassen bzw. Abrechnungsdaten bei den Leistungserbringern), genutzt. Die für die Indikatorberechnung benötigten ICD- und OPS-Kodes können durch Nutzung der Abrechnungsdaten bei den Leistungserbringern automatisiert ausgeleitet werden. Nur wenige ausgewählte Datenfelder bedürfen einer manuellen Dokumentation. Die Informationen zum Follow-up werden aus den Sozialdaten bezogen. Die Indikatoren der Ergebnisqualität werden für einen fairen Leistungserbringervergleich risikoadjustiert ausgewiesen.

Durch eine breitere Nutzung von bereits dokumentierten Daten sowie durch das Einbeziehen von Ereignissen im Follow-up ist nach den bisherigen Analysen und Erfahrungen eine deutlich vollständigere und umfassendere Abbildung der Versorgungsqualität zu erwarten. Es ist vorgesehen, die Follow-up-Indikatoren ab dem Erfassungsjahr 2016 zu erheben.

Der Bericht wurde am 23. Januar 2014 vom Gemeinsamen Bundesausschuss abgenommen und zur Veröffentlichung freigegeben.

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Bericht zur Weiterentwicklung des Leistungsbereichs Cholezystektomie