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Inhalt

Machbarkeitsprüfung  „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Gefäßkatheter-assoziierte Infektionen"

Das AQUA-Institut hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses und in enger Abstimmung mit den wissenschaftlichen Fachgesellschaften ein sektorenübergreifendes Verfahren für die gesetzlich verpflichtende Qualitätssicherung zum Thema „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Gefäßkatheter-assoziierte Infektionen“ entwickelt. Den Abschlussbericht dazu finden Sie hier.

Für die Machbarkeitsprüfung suchen wir medizinische Leistungserbringer aus dem ambulanten und dem stationären Sektor, die diese durch ihr Feedback unterstützen möchten.

Zur Machbarkeitsprüfung zählen die informationstechnische Aufbereitung eines Verfahrens und die Vor-Ort-Besuche bei Leistungserbringern.

Die informationstechnische Aufbereitung umfasst u.a. die Beschreibung der Dokumentationsparameter für die Auslösung der Datenerfassung (Spezifikation für QS-Filter), die Datenerfassung selbst, die Plausibilitätsregeln sowie die Anwenderinformationen.
Im Rahmen der Vor-Ort-Besuche bei den Leistungserbringern soll mithilfe eines strukturierten Interviews die Datenerhebung beim Leistungserbringer simuliert werden, um weitere Informationen zur Praktikabilität der Indikatoren und der dazugehörigen Dokumentation zu erhalten.

Ziel der Machbarkeitsprüfung ist es, die Voraussetzungen für eine Umsetzung des entwickelten Verfahrens in den Regelbetrieb zu schaffen.

Gesuchte Teilnehmer

Darüber hinaus

Gesucht werden auch Krankenhäuser mit mehreren Standorten.

Niedergelassene Fachärzte der Inneren Medizin und Hämatologie und Onkologie, die in einer Praxis oder in einem Medizinischen Versorgungszentrum tätig sind.

Aufgaben und Ablauf

In strukturierten Interviews vor Ort, die voraussichtlich von Mai bis Juli 2014 stattfinden, möchten wir von den Teilnehmern ein Feedback sowohl zum Verfahren als auch zur Verständlichkeit der Dokumentation einholen.Bei der Terminfindung berücksichtigen wir selbstverständlich die zeitlichen Möglichkeiten der Einrichtung.

Zur Vorbereitung auf diese Interviews erhalten die Teilnehmer, neben allgemeinen Informationen, spezifische Fragebögen, die auf Fall- bzw. Einrichtungsebene zu beantworten bzw. auf ihre Verständlichkeit hin zu überprüfen sind.

Fallbezogene Dokumentation (betrifft Krankenhäuser)
Die Teilnehmer sollen anhand von zuvor durch das AQUA-Institut definierten Kriterien (OPS, ICD) 10 Fälle zu einer Sepsis bei Patienten mit ZVK und 20 Fälle mit einer ZVK-Anlage (ohne Namensnennung) identifizieren und dazu jeweils einen spezifischen Dokumentationsbogen beantworten.

Krankenhäuser mit neonatologischer Fachabteilung sollten zu 5 in dieser Fachabteilung versorgten Patienten einen weiteren spezifischen Dokumentationsbogen beantworten.

Einrichtungsbezogenen Dokumentation (betrifft Krankenhäuser, Krankenhäuser mit einer hämatoonkologischen Ambulanz/onkologischen Tagesklinik und niedergelassene Teilnehmer)
Der einrichtungsbezogene Fragebogen enthält ca. 30 Fragen (in ambulanten Einrichtungen 20 Fragen) u.a. aus den Themengebieten: Standards für die ZVK-/Port-Anlage, Versorgung über den ZVK/Portkatheter, Aufbereitung/Verabreichung von Infusionslösungen, Antibiotikatherapie sowie Personalschulung.

Wenn Sie an der Machbarkeitsprüfung teilnehmen möchten, bitten wir Sie, die nebenstehende Teilnahmeerklärung ausgefüllt bis zum 14. März 2014 an uns zurückzusenden.

Ihre Ansprechpartner

Inhaltlich


Stephanie Wrede
Telefon: (+49) 0551 / 789 52-176
Stephanie.Wrede@aqua-institut.de

 

Organisatorisch

Lars Behrenz
Telefon: (+49) 0551 / 789 52-133
Lars.Behrenz@aqua-institut.de

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Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen