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Machbarkeitsprüfung  „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“

Das AQUA-Institut hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses und in enger Abstimmung mit den wissenschaftlichen Fachgesellschaften ein sektorenübergreifendes Verfahren für die gesetzlich verpflichtende Qualitätssicherung zum Thema „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“ entwickelt. Den Abschlussbericht dazu finden Sie hier.

Für die Machbarkeitsprüfung suchen wir medizinische Leistungserbringer aus dem ambulanten und dem stationären Sektor, die diese durch ihr Feedback unterstützen möchten.

Zur Machbarkeitsprüfung zählen die informationstechnische Aufbereitung eines Verfahrens und die Vor-Ort-Besuche bei Leistungserbringern.

Die informationstechnische Aufbereitung umfasst u.a. die Beschreibung der Dokumentationsparameter für die Auslösung der Datenerfassung (Spezifikation für QS-Filter), die Datenerfassung selbst, die Plausibilitätsregeln sowie die Anwenderinformationen.
Im Rahmen der Vor-Ort-Besuche bei den Leistungserbringern soll mithilfe eines strukturierten Interviews die Datenerhebung beim Leistungserbringer simuliert werden, um weitere Informationen zur Praktikabilität der Indikatoren und der dazugehörigen Dokumentation zu erhalten.

Ziel der Machbarkeitsprüfung ist es, die Voraussetzungen für eine Umsetzung des entwickelten Verfahrens in den Regelbetrieb zu schaffen.

Gesuchte Teilnehmer

Krankenhäuser, die über eine oder mehrere der nachfolgenden Fachabteilungen verfügen: Gefäßchirurgie, Herzchirurgie, Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Urologie.

Krankenhäuser, die ambulante Operationen nach dem AOP-Katalog in einem oder mehreren der nachfolgenden Fachgebiete durchführen: Gefäßchirurgie, allg. Chirurgie, Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Urologie (nicht gemeint ist also die normale Ambulanz eines Krankenhauses). Gesucht werden auch Krankenhäuser mit mehreren Standorten.

Niedergelassene Ärzte, die in einem oder mehreren der nachfolgenden Fachgebiete: Viszeralchirurgie, allgemeine Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gefäßchirurgie sowie Urologie in einer Praxis oder einem Medizinischen Versorgungszentrum ambulante Operationen nach dem AOP-Katalog durchführen.

Aufgaben und Ablauf

In strukturierten Interviews vor Ort, die von März bis Mai 2014 stattfinden, möchten wir von den Teilnehmern ein Feedback sowohl zum Verfahren als auch zur Verständlichkeit der Dokumentation einholen.Bei der Terminfindung berücksichtigen wir selbstverständlich die zeitlichen Möglichkeiten der Einrichtung.

Zur Vorbereitung auf diese Interviews erhalten die Teilnehmer, neben allgemeinen Informationen, spezifische Fragebögen, die auf Fall- bzw. Einrichtungsebene zu beantworten bzw. auf ihre Verständlichkeit hin zu überprüfen sind.

Fallbezogene Dokumentation (betrifft Krankenhäuser)
Die Teilnehmer sollten anhand von zuvor durch das AQUA-Institut definierten Kriterien (OPS, ICD) 12 Fälle pro teilnehmender Fachrichtung (ohne Namensnennung) identifizieren und jeweils einen Dokumentationsbogen mit 3 spezifischen Fragen beantworten.

Einrichtungsbezogene Dokumentation (betrifft Krankenhäuser und ambulante Einrichtungen)
Der einrichtungsbezogene Fragebogen enthält ca. 50 Fragen u.a. aus den Themengebieten: Standards in der präoperativen Versorgung, Aufbereitung von Sterilgut, Wundpflege und -kontrolle, Antibiotikatherapie, Entlassungs- und Überleitungsmanagement sowie Personalschulung.

Wenn Sie an der Machbarkeitsprüfung teilnehmen möchten, bitten wir Sie, die nebenstehende Teilnahmeerklärung ausgefüllt bis zum 28. Februar 2014 an uns zurückzusenden.

Ihre Ansprechpartner

Inhaltlich

Prof. Dr. med. Jürgen Pauletzki
Telefon: (+49) 0551 / 789 52-181
Juergen.Pauletzki@aqua-institut.de

 

Organisatorisch

Lars Behrenz
Telefon: (+49) 0551 / 789 52-133
Lars.Behrenz@aqua-institut.de

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Häufig gestellte Fragen

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