Ausfüllhinweise
GEKID Mindestdatensatz (GEKID)
Stand: 27. November 2015 (QS-Spezifikation 2016 V06)
Copyright © AQUA-Institut, Göttingen

Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Basis (B)

Allgemeine Patientendaten

1
Behandlungsfall muss gemeldet werden
0 = nein
1 = ja
Im Feld „Behandlungsfall muss gemeldet werden“ kann entschieden werden, ob die Merkmale des GEKID-Modul ausgefüllt werden müssen (1) oder nicht (0).

Der dem GEKID-Modul zugrunde liegende LKR-Filter hat an Hand der ICD-Hauptdiagnose entschieden, dass im Rahmen der ambulanten oder stationären Behandlung eine Krebserkrankung behandelt wurde. Allerdings wäre es z.B. möglich,

    * dass die Erstdiagnose bereits von einer anderen behandelnden Ärztin oder einem anderen behandelnden Arzt der gleichen Einrichtung gemeldet wurde,
    * dass sich die Behandlung dieser Krebserkrankung auf eine Metastase oder ein Rezidiv bezog.

In diesen oder ähnlich gelagerten Fällen kann durch Erfassung der Ausprägung '0' für das Feld "Behandlungsfall muss gemeldet werden" bewirkt werden, dass kein weiteres Merkmal des GEKID-Moduls ausgefüllt werden muss und dass keine Übermittlung und Meldung dieses Behandlungsfalles an das zuständige Landeskrebsregister erfolgt.
wenn Feld 1 = 1
2
Institutionskennzeichen der Krankenkasse der Versichertenkarte
-
-
3
eGK-Versichertennummer
-
Das Datenfeld "eGK-Versichertennummer" ist nur für gesetzlich versicherte Patienten relevant.
Anzugeben ist der 10-stellige unveränderbare Teil der Krankenversichertennummer, der einer bestimmten Person zugeordnet ist und ihn ein Leben lang begleitet.
Die Information kann automatisch aus dem Krankenhaus-Informationssystem (KIS) übernommen werden.
4
Identifikationsnummer des Patienten
-
Im Feld „Identifikationsnummer des Patienten“ soll eine krankenhausinterne Patientenkennung eingetragen werden. Diese Kennung erlaubt den Krebsregistern, die die patientenidentifizierenden Daten nicht im Klartext speichern dürfen, in Zweifelsfällen Rückfragen an die Meldestelle zu richten.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
5
Titel
-
Im Feld „Titel“ sollen alle Adelstitel und akademischen Titel, die die zu meldende Person trägt, erfasst werden. Wenn eine zu meldende Person mehrere Titel (z.B. Graf, Dr. med., Prof.) trägt, sind diese Titel jeweils durch eine Leerstelle voneinander zu trennen. Im folgenden Beispiel einer Person mit den Titeln „Graf Prof. Dr. med. Max Mustermann“ wären folgende Inhalte zu erfassen:
Titel: Graf Prof. Dr. med.
Name: Mustermann
Vorname: Max

Für Ordensschwestern gilt:
Eine Ordensschwester heißt zum Beispiel „Schwester Magdalena“ und in ihrem bürgerlichen Leben „Katharina Müller“.
Im Feld Titel ist zu erfassen: Sr
Im Feld Name ist zu erfassen: Magdalena
Im Feld Vorname ist zu erfassen: Katharina
Im Feld Geburtsname ist zu erfassen: Müller
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
wenn Feld 1 = 1
6
Name
-
Im Feld „Name“ soll der aktuelle Familienname der zu meldenden Person erfasst werden. Es sollen keine Adelstitel und keine akademischen Titel in diesem Feld erfasst werden. Sowohl Adelstitel als auch akademische Titel sollen im dafür vorgesehenen Feld „Titel“ erfasst werden. Auch Namenszusätze wie „Pater“ (Pr), „Schwester“ (Sr) oder ähnliches sind im Feld „Titel“ zu erfassen.
Beachten Sie bitte die richtige Schreibweise der Namen. Verzichten Sie  auf die Eingabe von Sonderzeichen.
Für Ordensschwestern gilt:
Eine Ordensschwester heißt zum Beispiel „Schwester Magdalena“ und in ihrem bürgerlichen Leben „Katharina Müller“.
Im Feld Titel ist zu erfassen: Sr
Im Feld Name ist zu erfassen: Magdalena
Im Feld Vorname ist zu erfassen: Katharina
Im Feld Geburtsname ist zu erfassen: Müller
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
7
Vorname
-
Im Feld „Vorname“ sollen sämtliche Vornamen der zu meldenden Person erfasst werden. Mehrere Vornamen sind durch eine Leerstelle voneinander zu trennen. In diesem Feld sollen weder Adelstitel noch akademische Titel erfasst werden. Sowohl Adelstitel als auch akademische Titel sollen im dafür vorgesehenen Feld „Titel“ erfasst werden. Auch Namenszusätze wie „Pater“ (Pr), „Schwester“ (Sr) oder ähnliches sind im Feld „Titel“ zu erfassen.
Beachten Sie bitte die richtige Schreibweise der Vornamen. Verzichten Sie  auf die Eingabe von Sonderzeichen.
Für Ordensschwestern gilt:
Eine Ordensschwester heißt zum Beispiel „Schwester Magdalena“ und in ihrem bürgerlichen Leben „Katharina Müller“.
Im Feld Titel ist zu erfassen: Sr
Im Feld Name ist zu erfassen: Magdalena
Im Feld Vorname ist zu erfassen: Katharina
Im Feld Geburtsname ist zu erfassen: Müller
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
wenn Feld 1 = 1
8
Geburtsname
-
Im Feld „Geburtsname“ soll der Geburtsname der zu meldenden Person erfasst werden. Hierbei handelt es sich um den Namen, den die zu meldende Person zum Zeitpunkt ihrer Geburt getragen hat.
Beachten Sie bitte die richtige Schreibweise des Geburtsnamens. Verzichten Sie  auf die Eingabe von Sonderzeichen.
Im Falle von Ordensschwestern ist es der bürgerliche Familienname. Im Falle von verheirateten Männern oder Frauen ist es der Familienname vor der Eheschließung.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
9
frühere(r) Name(n)
-
Im Feld „frühere(r) Name(n)“ sollen weitere bekannte frühere Namen des Patienten, soweit sie sich vom Geburtsnamen unterscheiden, erfasst werden.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
wenn Feld 1 = 1
10
Straße
-
Im Feld „Straße“ soll die Bezeichnung der Straße der Wohnanschrift der zu meldenden Person erfasst werden. Angaben zur Hausnummer sind im Feld „Hausnummer“ zu erfassen.
Lautet die Wohnanschrift z.B. "Goethestraße 23a".
Im Feld „Straße“ ist zu erfassen: Goethestraße
Im Feld „Hausnummer“ ist zu erfassen: 23a
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
wenn Feld 1 = 1
11
Hausnummer
-
Im Feld „Hausnummer“ sollen die Ziffern der Hausnummer der Wohnanschrift der zu meldenden Person und mögliche Buchstaben oder Zusatzziffern zur Hausnummer (Postfix) erfasst werden.
Lautet die Wohnanschrift z.B. „Goethestraße 23a“.
Im Feld „Straße“ ist zu erfassen: Goethestraße
Im Feld „Hausnummer“ ist zu erfassen: 23a
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein. Wenn in der Vorbelegung durch das EDV-System die Hausnummer in den Straßennamen eingetragen wurde, ist eine Änderung nicht zwingend erforderlich.
wenn Feld 1 = 1
12
PLZ
-
Im Feld „PLZ“ soll die fünfstellige Postleitzahl der Wohngemeinde der zu meldenden Person erfasst werden.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
13
Ort
-
Im Feld „Ort“ soll die postalische Hauptwohnortsbezeichnung der zu meldenden Person erfasst werden.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
14
Geburtsdatum
Format: TT.MM.JJJJ
Im Feld „Geburtsdatum“ ist der Tag der Geburt der zu meldenden Person mit Tag, Monat und Jahr anzugeben.
Das Geburtsdatum wird einer Reihe von Plausibilitätskontrollen unterzogen. So sind  z.B. nur gültige Datumsangaben zulässig, das Geburtsdatum kann chronologisch nicht nach dem Diagnosedatum liegen.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
15
Geschlecht
1 = männlich
2 = weiblich
Im Feld „Geschlecht“ ist das Geschlecht der zu meldenden Person anzugeben. Für „männlich“ ist „1“, für „weiblich“  ist „2“ und für „unbekannt“ ist „3“ einzutragen.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.

Behandelnde Institution

16
Stationäre Aufnahme
0 = nein
1 = ja
Im Feld „Stationäre Aufnahme“ soll erfasst werden, ob die zu meldende Person stationär aufgenommen wurde („1“) oder ob es sich um eine ambulante Behandlung („0“) handelte.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.

Krankenhaus

wenn Feld 1 = 1
17
Institutionskennzeichen
-
Im Feld „Institutionskennzeichen“ ist das bei der Registrierung für die Qualitätssicherung angegebene Institutionskennzeichen zu verwenden.

Gemäß § 293 SGB V wird bei der Datenübermittlung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Leistungserbringern ein Institutionskennzeichen (IK) als eindeutige Identifizierung verwendet. Mit diesem IK sind auch die für die Vergütung der Leistungen maßgeblichen Kontoverbindungen verknüpft. Die IK werden durch die "Sammel- und Vergabestelle Institutionskennzeichen (SVI)" der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen in Sankt Augustin (SVI, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin) vergeben und gepflegt.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein. 
18
Betriebsstätten-Nummer
Gültige Angabe: ≥ 1
Im Feld „Betriebsstätten-Nummer“ ist die Betriebsstätten-Nummer zu verwenden.
Diese Betriebsstätten-Nummer dient zur Unterscheidung organisatorisch getrennter Bereiche bei gleichem Institutionskennzeichen und gleicher Fachabteilungsnummer. Die Betriebsstätten-Nummer ist standardmäßig „1“. Ihre Verwendung oder Nicht-Verwendung kann durch das Krankenhaus bzw. den Träger frei festgelegt werden, wenn es keine landeseinheitliche Empfehlung bzw. Festlegung für die bestimmte Verwendungsform gibt.
Die Betriebstätten-Nummern eines Krankenhauses sollen jahrgangsübergreifend in der gleichen Weise vergeben werden, falls keine organisatorischen Veränderungen stattgefunden haben.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
19
Fachabteilung
siehe Schlüssel 1
Im Feld „Fachabteilung“ ist die Schlüsselnummer der behandelnden Fachabteilung einzutragen.
Die Schlüsselnummern der Fachabteilungen sind in der Vereinbarung zur Datenübermittlung nach § 301 SGB V in Schlüssel 6 „Fachabteilungen(BPflV)“ festgelegt.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.

Praxis/ambulante Einrichtung

wenn Feld 16 = 0
20
KV-Nummer Arzt
-
Das Feld „KV-Nummer Arzt“ bezieht sich ausschließlich auf ambulante Einrichtungen und ist nur auszufüllen, wenn das Feld „Stationäre Aufnahme“ die Ausprägung „0“ für eine ambulante Behandlung aufweist.
Die KV-Nummer der niedergelassenen Ärzte ist die von der Kassenärztlichen Vereinigung vergebene Nummer nach Zulassung bzw. Ermächtigung zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung (Zulassungsverordnung für Vertragsärzte, Ärzte-ZV der KV).
Im Fall einer ambulanten Behandlung sollte dieses Feld vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.

Angaben zur Institution

wenn Feld 1 = 1
21
Meldender Arzt
-
Im Feld „Meldender Arzt“ soll der Name des für die Meldung verantwortlichen Arztes angegeben werden.
wenn Feld 1 = 1
22
Name der Institution
-
Im Feld „Name der Institution“ soll der Name des Krankenhauses und die Abteilung angegeben werden, für die der für die Meldung verantwortliche Arzt tätig ist.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
23
Straße
-
Im Feld „Straße“ soll die Bezeichnung der Straße der meldenden Institution angegeben werden.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
24
Hausnummer
-
Im Feld „Hausnummer“ sollen die Ziffern der Hausnummer der Anschrift der meldenden Institution angegeben werden.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
25
PLZ
-
Im Feld „PLZ“ soll die fünfstellige Postleitzahl der Gemeinde der meldenden Institution angegeben werden.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
26
Ort
-
Im Feld „Ort“ soll die postalische Ortsbezeichnung der meldenden Institution angegeben werden.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
wenn Feld 1 = 1
27
Bundesland
siehe Schlüssel 2
Im Feld „Bundesland“ muss angegeben werden in welchem Bundesland die meldende Institution ihren Standort hat.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.

Landesgesetzliche Vorgaben

Angaben bei Meldungen aus Schleswig-Holstein

wenn Feld 27 = 1
28
Patient(in) ist gemäß §4 (4) LKRG über die Meldung unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Schleswig-Holstein

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über das Krebsregister des Landes Schleswig-Holstein (Landeskrebsregistergesetz - LKRG) in der ab 1. August 2006 geltenden Fassung

§ 4 Meldungen
(1) Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte (Meldende) sind verpflichtet, bösartige Neubildungen einschließlich ihrer Frühstadien und klinisch bösartig verlaufende benigne Hirntumoren bei einer Patientin oder einem Patienten mit gewöhnlichen Aufenthalt in Schleswig-Holstein der Vertrauensstelle nach Maßgabe der Absätze 2 bis 5 mit dem nach Absatz 6 festgelegten Formblatt oder Datensatz unter Angabe der Identitätsdaten nach § 3 Abs. 1 zu melden (namentliche Meldepflicht); gegen die Meldung ist ein Widerspruch nicht zulässig. Pathologinnen und Pathologen sowie Pathologische Institute haben in ihrer Meldung zusätzlich die Einsenderin oder den Einsender der begutachteten Probe anzugeben. Die Meldepflicht gilt als erfüllt, wenn mit Zustimmung der Patientin oder des Patienten einer Nachsorgeleitstelle ein Dokumentationsbogen übersandt wird und die Nachsorgeleitstelle im Auftrage der Meldenden die Meldung mit deren Anschrift abgegeben hat. Die Meldepflicht erlischt mit Ablauf des Jahres, in dem seit der erstmaligen Diagnose der Neubildung ein Zeitraum von drei Jahren verstrichen ist. Die Vertrauensstelle kann im Einvernehmen mit der Landesregisterbehörde bestimmen, dass über bestimmte mehrfache bösartige Neubildungen nur eine Meldung abzugeben ist.
(2) Zwei oder mehr gemeinsam tätige Meldende, die ärztliche Leitung einer Stelle, bei der Meldende angestellt sind, sowie die Nachsorgeleitstelle bilden Meldestellen. Diese haben als Meldende sicherzustellen, dass für jede bösartige Neubildung eine Meldung erfolgt. Die Meldung einer anderen Meldestelle befreit nicht von der eigenen Meldepflicht.
(3) Die Meldenden haben ein Melderecht bei Patientinnen oder Patienten
1. mit gewöhnlichem Aufenthalt in Schleswig-Holstein für Meldungen von bösartigen Neubildungen ab 1997 bis zum Inkrafttreten dieses Gesetzes sowie nach dem Erlöschen der Meldepflicht und
2. ohne gewöhnlichen Aufenthalt in Schleswig-Holstein, soweit diese der Übermittlung an das für den Wohnort zuständige Krebsregister oder dessen Vertrauensstelle zustimmen. Die Vertrauensstelle leitet in diesem Fall die Daten entsprechend weiter und vernichtet die bei ihr gespeicherten Daten unverzüglich.
(4) Die Meldenden sollen die Patientinnen oder Patienten über die Meldepflicht oder das Melderecht unterrichten, sofern eine Aufklärung über die Erkrankung erfolgt ist. Den Patientinnen oder Patienten soll der Inhalt der Meldung bekannt gegeben werden. Patientinnen und Patienten mit gewöhnlichem Aufenthalt in Schleswig-Holstein sollen um ihre schriftliche Zustimmung gebeten werden, an Forschungsvorhaben mitzuwirken, und darüber unterrichtet werden, dass in diesem Falle die Identitätsdaten nach § 3 Abs. 1 in der Vertrauensstelle dauerhaft gespeichert werden. Wird die Zustimmung erteilt, ist diese zur Patientenakte zu nehmen; die Zustimmung kann ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich widerrufen werden. In der Meldung ist zu vermerken, ob die Patientin oder der Patient die Zustimmung zur Mitwirkung an Forschungsvorhaben erteilt hat. Die Sätze 1 bis 5 gelten nicht für Meldungen von Pathologinnen und Pathologen sowie Pathologischen Instituten.
29
Patient(in) hat gemäß §4 (4) LKRG der Mitwirkung an Forschungsvorhaben zugestimmt
0 = nein
1 = ja
Schleswig-Holstein

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über das Krebsregister des Landes Schleswig-Holstein (Landeskrebsregistergesetz - LKRG) in der ab 1. August 2006 geltenden Fassung

§ 4 Meldungen
(1) Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte (Meldende) sind verpflichtet, bösartige Neubildungen einschließlich ihrer Frühstadien und klinisch bösartig verlaufende benigne Hirntumoren bei einer Patientin oder einem Patienten mit gewöhnlichen Aufenthalt in Schleswig-Holstein der Vertrauensstelle nach Maßgabe der Absätze 2 bis 5 mit dem nach Absatz 6 festgelegten Formblatt oder Datensatz unter Angabe der Identitätsdaten nach § 3 Abs. 1 zu melden (namentliche Meldepflicht); gegen die Meldung ist ein Widerspruch nicht zulässig. Pathologinnen und Pathologen sowie Pathologische Institute haben in ihrer Meldung zusätzlich die Einsenderin oder den Einsender der begutachteten Probe anzugeben. Die Meldepflicht gilt als erfüllt, wenn mit Zustimmung der Patientin oder des Patienten einer Nachsorgeleitstelle ein Dokumentationsbogen übersandt wird und die Nachsorgeleitstelle im Auftrage der Meldenden die Meldung mit deren Anschrift abgegeben hat. Die Meldepflicht erlischt mit Ablauf des Jahres, in dem seit der erstmaligen Diagnose der Neubildung ein Zeitraum von drei Jahren verstrichen ist. Die Vertrauensstelle kann im Einvernehmen mit der Landesregisterbehörde bestimmen, dass über bestimmte mehrfache bösartige Neubildungen nur eine Meldung abzugeben ist.
(2) Zwei oder mehr gemeinsam tätige Meldende, die ärztliche Leitung einer Stelle, bei der Meldende angestellt sind, sowie die Nachsorgeleitstelle bilden Meldestellen. Diese haben als Meldende sicherzustellen, dass für jede bösartige Neubildung eine Meldung erfolgt. Die Meldung einer anderen Meldestelle befreit nicht von der eigenen Meldepflicht.
(3) Die Meldenden haben ein Melderecht bei Patientinnen oder Patienten
1. mit gewöhnlichem Aufenthalt in Schleswig-Holstein für Meldungen von bösartigen Neubildungen ab 1997 bis zum Inkrafttreten dieses Gesetzes sowie nach dem Erlöschen der Meldepflicht und
2. ohne gewöhnlichen Aufenthalt in Schleswig-Holstein, soweit diese der Übermittlung an das für den Wohnort zuständige Krebsregister oder dessen Vertrauensstelle zustimmen. Die Vertrauensstelle leitet in diesem Fall die Daten entsprechend weiter und vernichtet die bei ihr gespeicherten Daten unverzüglich.
(4) Die Meldenden sollen die Patientinnen oder Patienten über die Meldepflicht oder das Melderecht unterrichten, sofern eine Aufklärung über die Erkrankung erfolgt ist. Den Patientinnen oder Patienten soll der Inhalt der Meldung bekannt gegeben werden. Patientinnen und Patienten mit gewöhnlichem Aufenthalt in Schleswig-Holstein sollen um ihre schriftliche Zustimmung gebeten werden, an Forschungsvorhaben mitzuwirken, und darüber unterrichtet werden, dass in diesem Falle die Identitätsdaten nach § 3 Abs. 1 in der Vertrauensstelle dauerhaft gespeichert werden. Wird die Zustimmung erteilt, ist diese zur Patientenakte zu nehmen; die Zustimmung kann ohne Angabe von Gründen jederzeit schriftlich widerrufen werden. In der Meldung ist zu vermerken, ob die Patientin oder der Patient die Zustimmung zur Mitwirkung an Forschungsvorhaben erteilt hat. Die Sätze 1 bis 5 gelten nicht für Meldungen von Pathologinnen und Pathologen sowie Pathologischen Instituten.

Angaben bei Meldungen Hamburg

wenn Feld 27 = 2
30
Patient(in) hat gemäß §2 (1) HmbKrebsRG in die Meldung eingewilligt
0 = nein
1 = ja
Hamburg

Gesetzliche Grundlage
Hamburgisches Krebsregistergesetz (HmbKrebsRG) vom 27. Juni 1984 (HmbGVBl. Teil I, Nr. 31 vom 3. Juli 1984, S. 129-132) in der zur Zeit (Mai 2007) geltenden Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 24.04.2007, Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt 2007, S. 156

§ 2 Meldungen
(1) Ärzte und Zahnärzte sind berechtigt, dem Hamburgischen Krebsregister die in § 3 genannten Angaben über in Hamburg untersuchte oder behandelte Patienten mit deren Einwilligung zu machen. Der Patient ist zuvor über den Zweck der Meldung und über die Aufgaben des Hamburgischen Krebsregisters zu unterrichten.
(2) Die Meldung kann ausnahmsweise ohne Einwilligung des Patienten erfolgen, wenn der Patient
1. nicht nur vorübergehend einwilligungsunfähig ist oder
2. nicht um seine Einwilligung gebeten werden kann, weil er wegen der Gefahr einer sonst eintretenden ernsten Gesundheitsverschlechterung über das Vorliegen einer Krebserkrankung nicht unterrichtet worden ist, und wenn außerdem kein Grund zu der Annahme besteht, daß der Patient die Einwilligung verweigert hätte.
Der Meldende hat die Gründe dafür, dass er die Einwilligung nicht eingeholt hat, aufzuzeichnen.
(3) Ist der Patient verstorben, so darf die Meldung erfolgen, sofern kein Grund zu der Annahme besteht, daß der Patient die Einwilligung verweigert hätte.
(4) Ärzte, die durch spezielle Untersuchungsmethoden die Tumordiagnose stellen, ohne unmittelbaren Patientenkontakt zu haben, sind unabhängig davon, ob die Voraussetzungen der Absätze 1 bis 3 vorliegen, zu einer pseudonymisierten Meldung an das Hamburgische Krebsregister verpflichtet. Das Pseudonym ist so zu gestalten, dass das Hamburgische Krebsregister es nur entschlüsseln und die Daten zuordnen kann, wenn ihm zu derselben Person eine Meldung nach den Absätzen 1 bis 3 vorliegt.
(5) Die zuständige Behörde stellt die Formblätter für die Meldungen sowie die für die Pseudonymisierung nach Absatz 4 notwendigen Datenverarbeitungsprogramme und Transportmedien kostenlos zur Verfügung.

Angaben bei Meldungen aus Niedersachsen

wenn Feld 27 = 3
31
Patient(in) hat gemäß §3 (2) GEKN in die Meldung eingewilligt
0 = nein
1 = ja
Bundesland: Niedersachsen

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen (GEKN) vom 16. November 1999 (Nds. GVBl. S. 390)

§3 Meldeberechtigung mit Einwilligung
(2) Die Meldung bedarf der Einwilligung der betroffenen Person. Diese ist durch eine Ärztin, einen Arzt, eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt vor der Meldung über deren Inhalt, die Aufgabe des Krebsregisters sowie das Recht auf Widerruf der Einwilligung zu unterrichten. Ohne Einwilligung ist eine Meldung nur zulässig, wenn
1. die Einwilligung deshalb nicht eingeholt werden kann, weil die betroffene Person wegen der Gefahr einer erheblichen und dauerhaften Verschlechterung des Gesundheitszustandes über das Vorliegen der Krebserkrankung nicht unterrichtet worden ist oder
2. die betroffene Person verstorben ist
und keine Anhaltspunkte erkennbar sind, dass die betroffene Person nach einer Unterrichtung die Einwilligung verweigert hätte.
wenn Feld 31 = 0
32
Patient(in) fällt unter die Ausnahmeregelung gemäß §3 (2) GEKN
0 = nein
1 = ja
Bundesland: Niedersachsen

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen (GEKN) vom 16. November 1999 (Nds. GVBl. S. 390)

§3 Meldeberechtigung mit Einwilligung
(2) Die Meldung bedarf der Einwilligung der betroffenen Person. Diese ist durch eine Ärztin, einen Arzt, eine Zahnärztin oder einen Zahnarzt vor der Meldung über deren Inhalt, die Aufgabe des Krebsregisters sowie das Recht auf Widerruf der Einwilligung zu unterrichten. Ohne Einwilligung ist eine Meldung nur zulässig, wenn
1. die Einwilligung deshalb nicht eingeholt werden kann, weil die betroffene Person wegen der Gefahr einer erheblichen und dauerhaften Verschlechterung des Gesundheitszustandes über das Vorliegen der Krebserkrankung nicht unterrichtet worden ist oder
2. die betroffene Person verstorben ist
und keine Anhaltspunkte erkennbar sind, dass die betroffene Person nach einer Unterrichtung die Einwilligung verweigert hätte.

Angaben bei Meldungen aus Bremen

wenn Feld 27 = 4
33
Patient(in) ist gemäß §2 (2) BremKRG über die Meldung informiert
0 = nein
1 = ja
Bremen

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über das Krebsregister der  Freien Hansestadt Bremen (BremKRG) vom 18. September 1997

§ 2 Meldeberechtigte
(1) Ärzte und Zahnärzte sind berechtigt, bei Betroffenen, die an einer Krebserkrankung oder deren Frühstadium leiden, die in § 3 aufgeführten Daten zu erheben und an die Vertrauensstelle zu melden. Ärzte und Zahnärzte werden insoweit von ihrer Verschwiegenheitspflicht befreit.
(2) Soweit die Betroffenen aufgrund der ärztlichen Pflichten aus dem Berufsrecht oder dem Behandlungsvertrag über ihre Erkrankung aufgeklärt sind, sind sie vor der Meldung zu informieren. Dabei sind die Betroffenen in einem Informationsblatt über den Zweck der Meldung und darüber aufzuklären, daß sie der Meldung widersprechen können. Bei Widerspruch der Betroffenen darf der Arzt oder Zahnarzt nur die Tatsache des Widerspruchs ohne Angabe der übrigen in § 3 genannten Daten melden.  Die Betroffenen können jederzeit die Löschung ihrer in § 3 genannten Daten im Krebsregister verlangen. Im Falle des Satzes 4 darf nur die Tatsache der Löschung gespeichert werden.
(3) Ärzte, die durch spezielle Untersuchungsmethoden die Krebserkrankung bestimmen, ohne behandelnde Ärzte oder Zahnärzte zu sein, sind entsprechend Absatz 1 zur Meldung berechtigt. Sie haben den behandelnden Arzt oder Zahnarzt über eine Meldung an das Krebsregister zu unterrichten. Die Betroffenen sind in dem Informationsblatt nach Absatz 2 darauf hinzuweisen, daß sie dieser Meldung gesondert widersprechen können.
(4) Ohne Information der Betroffenen dürfen Ärzte und Zahnärzte ausnahmsweise die in § 3 genannten Daten übermitteln, wenn die Betroffenen nicht informiert werden können, weil sie wegen der Gefahr einer sonst eintretenden ernsten Gesundheitsverschlechterung über das Vorliegen einer Krebserkrankung nicht unterrichtet worden sind. Der Arzt oder Zahnarzt hat die Gründe für den Verzicht auf die Information aufzuzeichnen. Falls die Aufklärung über die Krebserkrankung später erfolgt, sind die Informationen über die Meldung nach Absatz 2 Satz 1 und 2 nachzuholen.
(5) In der Meldung ist anzugeben, ob der Betroffene von der Meldung unterrichtet worden ist.
(6) Sind Betroffene verstorben, darf die Meldung erfolgen, sofern kein Grund zu der Annahme besteht, daß sie der Meldung widersprochen hätten.
wenn Feld 33 = 1
34
Patient(in) hat gemäß §2 (2) BremKRG der Meldung widersprochen
0 = nein
1 = ja
Bremen

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über das Krebsregister der  Freien Hansestadt Bremen (BremKRG) vom 18. September 1997

§ 2 Meldeberechtigte
(1) Ärzte und Zahnärzte sind berechtigt, bei Betroffenen, die an einer Krebserkrankung oder deren Frühstadium leiden, die in § 3 aufgeführten Daten zu erheben und an die Vertrauensstelle zu melden. Ärzte und Zahnärzte werden insoweit von ihrer Verschwiegenheitspflicht befreit.
(2) Soweit die Betroffenen aufgrund der ärztlichen Pflichten aus dem Berufsrecht oder dem Behandlungsvertrag über ihre Erkrankung aufgeklärt sind, sind sie vor der Meldung zu informieren. Dabei sind die Betroffenen in einem Informationsblatt über den Zweck der Meldung und darüber aufzuklären, daß sie der Meldung widersprechen können. Bei Widerspruch der Betroffenen darf der Arzt oder Zahnarzt nur die Tatsache des Widerspruchs ohne Angabe der übrigen in § 3 genannten Daten melden.  Die Betroffenen können jederzeit die Löschung ihrer in § 3 genannten Daten im Krebsregister verlangen. Im Falle des Satzes 4 darf nur die Tatsache der Löschung gespeichert werden.
(3) Ärzte, die durch spezielle Untersuchungsmethoden die Krebserkrankung bestimmen, ohne behandelnde Ärzte oder Zahnärzte zu sein, sind entsprechend Absatz 1 zur Meldung berechtigt. Sie haben den behandelnden Arzt oder Zahnarzt über eine Meldung an das Krebsregister zu unterrichten. Die Betroffenen sind in dem Informationsblatt nach Absatz 2 darauf hinzuweisen, daß sie dieser Meldung gesondert widersprechen können.
(4) Ohne Information der Betroffenen dürfen Ärzte und Zahnärzte ausnahmsweise die in § 3 genannten Daten übermitteln, wenn die Betroffenen nicht informiert werden können, weil sie wegen der Gefahr einer sonst eintretenden ernsten Gesundheitsverschlechterung über das Vorliegen einer Krebserkrankung nicht unterrichtet worden sind. Der Arzt oder Zahnarzt hat die Gründe für den Verzicht auf die Information aufzuzeichnen. Falls die Aufklärung über die Krebserkrankung später erfolgt, sind die Informationen über die Meldung nach Absatz 2 Satz 1 und 2 nachzuholen.
(5) In der Meldung ist anzugeben, ob der Betroffene von der Meldung unterrichtet worden ist.
(6) Sind Betroffene verstorben, darf die Meldung erfolgen, sofern kein Grund zu der Annahme besteht, daß sie der Meldung widersprochen hätten.
wenn Feld 33 = 0
35
Patient(in) wurde über Erkrankung unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Bremen

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über das Krebsregister der  Freien Hansestadt Bremen (BremKRG) vom 18. September 1997

§ 2 Meldeberechtigte
(1) Ärzte und Zahnärzte sind berechtigt, bei Betroffenen, die an einer Krebserkrankung oder deren Frühstadium leiden, die in § 3 aufgeführten Daten zu erheben und an die Vertrauensstelle zu melden. Ärzte und Zahnärzte werden insoweit von ihrer Verschwiegenheitspflicht befreit.
(2) Soweit die Betroffenen aufgrund der ärztlichen Pflichten aus dem Berufsrecht oder dem Behandlungsvertrag über ihre Erkrankung aufgeklärt sind, sind sie vor der Meldung zu informieren. Dabei sind die Betroffenen in einem Informationsblatt über den Zweck der Meldung und darüber aufzuklären, daß sie der Meldung widersprechen können. Bei Widerspruch der Betroffenen darf der Arzt oder Zahnarzt nur die Tatsache des Widerspruchs ohne Angabe der übrigen in § 3 genannten Daten melden.  Die Betroffenen können jederzeit die Löschung ihrer in § 3 genannten Daten im Krebsregister verlangen. Im Falle des Satzes 4 darf nur die Tatsache der Löschung gespeichert werden.
(3) Ärzte, die durch spezielle Untersuchungsmethoden die Krebserkrankung bestimmen, ohne behandelnde Ärzte oder Zahnärzte zu sein, sind entsprechend Absatz 1 zur Meldung berechtigt. Sie haben den behandelnden Arzt oder Zahnarzt über eine Meldung an das Krebsregister zu unterrichten. Die Betroffenen sind in dem Informationsblatt nach Absatz 2 darauf hinzuweisen, daß sie dieser Meldung gesondert widersprechen können.
(4) Ohne Information der Betroffenen dürfen Ärzte und Zahnärzte ausnahmsweise die in § 3 genannten Daten übermitteln, wenn die Betroffenen nicht informiert werden können, weil sie wegen der Gefahr einer sonst eintretenden ernsten Gesundheitsverschlechterung über das Vorliegen einer Krebserkrankung nicht unterrichtet worden sind. Der Arzt oder Zahnarzt hat die Gründe für den Verzicht auf die Information aufzuzeichnen. Falls die Aufklärung über die Krebserkrankung später erfolgt, sind die Informationen über die Meldung nach Absatz 2 Satz 1 und 2 nachzuholen.
(5) In der Meldung ist anzugeben, ob der Betroffene von der Meldung unterrichtet worden ist.
(6) Sind Betroffene verstorben, darf die Meldung erfolgen, sofern kein Grund zu der Annahme besteht, daß sie der Meldung widersprochen hätten.

Angaben bei Meldungen aus Nordrhein-Westfalen

wenn Feld 27 = 5
36
Patient(in) ist gemäß §4 (4) EKR-NRW über die Meldung informiert
0 = nein
1 = ja
Nordrhein-Westfalen

Im Feld „Patient(in) ist gemäß §4 (4) EKR-NRW über die Meldung informiert“ muss eingetragen werden, ob die zu meldende Person gemäß §4 Krebsregistergesetz NRW darüber informiert („1“) wurde, dass eine Meldung an das Krebsregister NRW erfolgen wird. Im Falle, dass die zu meldende Person nicht über die Meldung informiert werden konnte, muss eine „0“ angegeben werden.

Gesetzliche Grundlage
Gesetz zur Einrichtung eines flächendeckenden bevölkerungsbezogenen Krebsregisters in Nordrhein-Westfalen (EKR-NRW) vom 5. April 2005

§ 4 Meldungen
(1) Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte die Krebserkrankungen im Sinne dieses Gesetzes diagnostizieren und behandeln (meldepflichtige Personen), sind verpflichtet, bei jedem Patienten oder jeder Patientin aus dem ersten Kontakt nach gesicherter Krebsdiagnose nach § 3 Abs. 1 die Daten nach § 3 Abs. 2 bis Abs. 5 für das Krebsregister zu erheben und gemäß der in diesem Gesetz bestimmten Meldewege zu übermitteln. Die für die Meldung vorgesehenen Daten, die nicht zur Behandlung erforderlich sind, werden nur übermittelt, soweit sie ohnehin der meldepflichtigen Person bekannt sind. Die Meldung erfolgt in der Regel unter Verwendung der von den für die Onkologische Qualitätssicherung zuständigen Einrichtung zur Verfügung gestellten Erhebungswerkzeuge.
(2) Alle Meldungen an das Krebsregister erfolgen auf elektronischem Weg.
(3) Die meldepflichtige Person ist verpflichtet, die Meldung gemäß dem Verfahren nach § 6 Abs. 1 als pseudonymisierte Meldung an das Krebsregister vorzunehmen. Dabei sind Name und Anschrift der meldepflichtigen Person anzugeben. Bei mehreren meldepflichtigen Personen in einer Stelle oder Einrichtung ist die Leitung verpflichtet, sicherzustellen, dass zu derselben Patientin und demselben Patienten jeweils nur eine Meldung erstattet wird. Dies gilt auch für etwaige Nachmeldungen.
(4) Die meldepflichtige Person hat die Patientin oder den Patienten über die pseudonymisierte Meldung zu informieren. Erfolgt die Meldung an das Krebsregister unter Verwendung der für die Onkologische Qualitätssicherung zur Verfügung gestellten Erhebungswerkzeuge, wird die Patientin oder der Patient gleichzeitig mit dem Einholen der Einwilligung zur Meldung an die für die Onkologische Qualitätssicherung zuständige Einrichtung über die Meldung an das Krebsregister informiert. Die Information über die pseudonymisierte Meldung an das Krebsregister darf unterbleiben, wenn der begründete Verdacht besteht, dass der Patientin oder dem Patienten durch die Information weitere schwerwiegende gesundheitliche Nachteile entstehen. In der Meldung ist anzugeben, ob die Patientin oder der Patient über die pseudonymisierte Meldung an das Krebsregister informiert worden ist (Informationsstatus), sowie ob die Patientin oder der Patient einer Kontaktaufnahme gemäß § 10 Abs. 3 widersprochen hat (Widerspruchstatus). Zur Information der Patientinnen und Patienten ist ein Informationsblatt zu verwenden, das die Patientin oder den Patienten über den Zweck und das Verfahren der pseudonymisierten Meldung aufklärt. Auf Wunsch ist auch der Inhalt der pseudonymisierten Meldung mitzuteilen. Dies gilt auch für Nachmeldungen.
(5) Ärztinnen und Ärzte, die keinen unmittelbaren Patientenkontakt haben (feststellende Ärztinnen und Ärzte), sind auch ohne Information der Patientin oder des Patienten zur pseudonymisierten Meldung gemäß dem Verfahren nach § 6 Abs. 2 verpflichtet. Sie haben die meldepflichtige Person, auf deren Veranlassung hin sie tätig wurden, über die erfolgte Meldung zu informieren. Bei einer Meldung einer feststellenden Ärztin oder eines feststellenden Arztes bleiben die Verpflichtungen der meldepflichtigen Person, auf deren Veranlassung hin sie tätig wurden, nach § 4 Abs. 1 bis 4 bestehen.
(6) Die meldepflichtigen Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte haben gegenüber dem Krebsregister, der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe jeweils einen Anspruch auf  Auskunft, Berichtigung und Sperrung der von ihnen übermittelten personenbezogenen Daten. Einen Anspruch auf Löschung haben sie nur, soweit die gemeldeten Daten nachweisbar unrichtig sind.
wenn Feld 36 = 1
37
Patient(in) hat gemäß §10 (3) EKR-NRW einer Kontaktaufnahme widersprochen
0 = nein
1 = ja
Nordrhein-Westfalen

Im Feld „Patient(in) hat gemäß §10 (3) EKR-NRW einer Kontaktaufnahme widersprochen“ muss eingetragen werden, ob die zu meldende Person – sofern diese über die Meldung an das Krebsregister NRW informiert wurde – einer Kontaktaufnahme durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe widersprochen hat („1“). Anderenfalls (Patient(in) hat nicht widersprochen – „0“) kann die Ärztekammer Westfalen-Lippe die Einwilligung zur Kontaktaufnahme der durchführenden Stelle eines Vorhabens einholen.

Gesetzliche Grundlage
Gesetz zur Einrichtung eines flächendeckenden bevölkerungsbezogenen Krebsregisters in Nordrhein-Westfalen (EKR-NRW) vom 5. April 2005

§ 10 Entschlüsselung und Übermittlung personenidentifizierender Daten für Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und zur Forschung

(1) Für Maßnahmen des Gesundheitsschutzes und bei wichtigen und auf andere Weise nicht durchzuführenden, im öffentlichen Interesse stehenden Forschungsaufgaben darf das Krebsregister die Identitäts-Chiffrate im erforderlichen Umfang zur Entschlüsselung zur Verfügung stellen. Die Konzepte dafür sind in einem Antrag zu begründen. Sie müssen dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechen und alle datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllen. Bei Forschungsvorhaben ist die Stellungnahme einer zuständigen Ethik-Kommission einer öffentlich rechtlichen Stelle erforderlich.
(2) In den genehmigten Fällen der Entschlüsselung nach Absatz 1 führt die Ärztekammer Westfalen-Lippe die Entschlüsselung durch. Jeder Einsatz des zur Entschlüsselung der Identitäts-Chiffrate erforderlichen Datenverarbeitungsprogramms einschließlich des Dechiffrierungsschlüssels ist zu protokollieren.
(3) Aus Anlass eines Vorhabens, für das nach Absatz 2 personenbezogene Daten entschlüsselt wurden, hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe mit dem erforderlichen Aufwand bei Patientinnen und Patienten eine Einwilligung zur Kontaktaufnahme durch die das Vorhaben durchführende Stelle einzuholen. Dabei ist sicherzustellen, dass Patientinnen oder Patienten, die von den behandelnden Meldepflichtigen nicht über ihre Erkrankung aufgeklärt wurden, nicht auf diesem Wege darüber unterrichtet werden. Des Weiteren ist sicherzustellen , dass Patientinnen oder Patienten, die einen Widerspruch gegen die Kontaktaufnahme nach § 4 Abs. 4 eingelegt haben, nicht kontaktiert werden. Die durchführende Stelle sowie die Absicht der Befragung, Untersuchung und Einholung zusätzlicher Auskünfte von Dritten sind der Patientin oder dem Patienten schriftlich anzukündigen. In der Ankündigung ist die Patientin oder der Patient über den Zweck des Vorhabens und den Inhalt der Befragung, der Untersuchung sowie der einzuholenden Auskünfte von Dritten zu unterrichten. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass die Teilnahme freiwillig und widerrufbar ist. Daten einer Patientin oder eines Patienten dürfen im Rahmen des Vorhabens nur berücksichtigt werden, wenn die Patientin oder der Patient die Bereitschaft zur Mitarbeit schriftlich erklärt hat. Gegebenenfalls ist das Einverständnis der Betreuerin oder des Betreuers oder der Personensorgeberechtigten oder des Personensorgeberechtigten einzuholen.
(4) Für alle Patientinnen und Patienten, die gegenüber der Ärztekammer Westfalen-Lippe schriftlich ihre Zustimmung zur Mitarbeit bei dem Vorhaben erklärt haben, leitet diese die entschlüsselten Identitätsdaten im erlaubten Umfang an die das Vorhaben durchführende Stelle weiter. Alle entschlüsselten Identitätsdaten sind danach bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe unverzüglich zu löschen. Die das Vorhaben durchführende Stelle erhält darüber hinaus vom Krebsregister alle für den Vorhabenszweck erforderlichen Daten. Zum Zweck der korrekten Verknüpfung erhalten die das Vorhaben durchführende Stelle sowie das Krebsregister eine identische, von der Ärztekammer Westfalen-Lippe vergebene Referenznummer. Die das Vorhaben durchführende Stelle hat Quelle, Art und Umfang der für den Vorhabenszweck erhaltenen Daten zu protokollieren.
(5) Ist die Patientin oder der Patient verstorben, hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe die schriftliche Einwilligung der oder des nächsten Angehörigen einzuholen, sofern dies ohne unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist. Als nächste Angehörige gelten dabei in folgender Reihenfolge: Ehegatten, Lebenspartner, volljährige Kinder, Eltern, volljährige Geschwister, Großeltern und volljährige Enkelkinder (Hinterbliebene) Bestehen unter Angehörigen gleichen Grades Meinungsverschiedenheiten über die Einwilligung, gilt die Einwilligung als nicht erteilt. Bei der Einholung der Einwilligung ist der nächste Angehörige über den Zweck des Vorhabens zu unterrichten. Absatz 3 gilt entsprechend.
(6) Die übermittelten Daten dürfen von der das Vorhaben durchführenden Stelle nur für den beantragten Zweck verarbeitet werden. Die Daten sind zu löschen, wenn sie für die Durchführung des Vorhabens nicht mehr erforderlich sind, spätestens jedoch 5 Jahre nach Erhalt der Daten. Das Krebsregister ist über die erfolgte Löschung zu unterrichten.
(7) Werden in einem Vorhaben Daten in der Weise abgeglichen, dass sie von der das Vorhaben durchführenden Stelle nicht einer bestimmten Person zugeordnet werden können oder werden lediglich das Sterbedatum und die Todesursachen einer verstorbenen Person übermittelt, ist das Einholen einer Einwilligung nicht erforderlich. Der Datenabgleich erfolgt wie bei anderen Meldungen nach den in § 6 geregelten Meldeverfahren und dem in § 7 geregelten Übermittlungsverfahren. Erfordert ein Vorhaben zu einem Krankheitsfall zusätzliche Angaben und können diese Angaben von der das Vorhaben durchführenden Stelle nicht einer bestimmten Person zugeordnet werden, darf das Krebsregister die benötigten zusätzlichen Daten bei der meldenden Person oder Stelle erfragen und an die das Vorhaben durchführende Stelle weiterleiten. Das Krebsregister ist nicht befugt, diese Daten zu speichern und für eigene Zwecke zu verwenden. Die meldende Person oder Stelle darf diese Angaben mitteilen. Der das Vorhaben durchführenden Stelle ist es untersagt, sich von Dritten Angaben zu verschaffen, die bei Zusammenführung mit den vom Krebsregister übermittelten Daten eine Identifizierung der Patientin oder des Patienten ermöglichen würden.

Angaben bei Meldungen aus Hessen

wenn Feld 27 = 6
38
Patient(in) ist gemäß §4 (2) HKRG über die Meldung unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Hessen

Gesetzliche Grundlage
Hessisches Krebsregistergesetz (HKRG) vom 17. Dezember 2001 (GVBl. I S. 582)

Meldungen
(1) Alle behandelnden Ärztinnen oder Ärzte, Zahnärztinnen oder Zahnärzte sowie Pathologinnen oder Pathologen (‚Meldepflichtige’) sind verpflichtet, bei Patientinnen oder Patienten, die in Hessen ärztlich oder zahnärztlich behandelt werden, mit Hauptwohnung in Deutschland gemeldet sind und die an einer Krebserkrankung oder deren Frühstadium leiden, die in § 3 Abs. 1 und 2 aufgeführten Daten zu erheben und an die Vertrauensstelle zu melden. Meldepflichtige können Klinikregister mit der Meldung beauftragen. In der Meldung eines Klinikregisters sind der Name und die Anschrift der oder des Meldepflichtigen anzugeben, in deren oder dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Die oder der Meldepflichtige hat die Patientin oder den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten. Dies gilt auch, wenn ein Klinikregister mit der Meldung beauftragt worden ist. Die Unterrichtung darf nur unterbleiben, wenn zu erwarten ist, dass der Patientin oder dem Patienten durch die Unterrichtung gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Die Patientin oder der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht, über das in einem von der oder dem Meldepflichtigen ausgehändigten einheitlichen Merkblatt informiert wird. In der Meldung ist anzugeben, ob die Patientin oder der Patient über die Meldung unterrichtet worden ist. Ist keine Unterrichtung erfolgt, sind die Gründe hierfür darzulegen. Bei der Unterrichtung ist die Patientin oder der Patient auf das Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist auch der Inhalt der Meldung mitzuteilen.
(3) Bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten hat die oder der Meldepflichtige die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, dass die bereits gemeldeten Daten in der Vertrauensstelle und in der Registerstelle gelöscht werden. Die oder der Meldepflichtige ist von der Vertrauensstelle schriftlich über die Löschung zu unterrichten.
(4) Pathologinnen und Pathologen, die keinen unmittelbaren Patientenkontakt haben, sind abweichend von Abs. 2 Satz 1 berechtigt, ihrer Meldepflicht auch ohne vorherige Unterrichtung der Patientin oder des Patienten nachzukommen. Sie haben die behandelnden Meldepflichtigen, die das Präparat eingesandt haben, von einer Meldung zu unterrichten und diese auf ihre Pflicht hinzuweisen, das Verfahren nach Abs. 2 durchzuführen. Die Meldepflicht der behandelnden Meldepflichtigen bleibt hiervon unberührt.
(5) Die Meldung an die Vertrauensstelle erfolgt mit Formblättern, maschinell verwertbaren Datenträgern oder durch elektronische Datenübermittlung. Das Nähere zu den Meldungen legt die Vertrauensstelle im Einvernehmen mit dem für das Gesundheitswesen zuständigen Ministerium fest. Sie trifft auch die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung des Datenschutzes bei der Meldung.
39
Patient(in) hat gemäß §4 (2) HKRG der Meldung widersprochen
0 = nein
1 = ja
Hessen

Gesetzliche Grundlage
Hessisches Krebsregistergesetz (HKRG) vom 17. Dezember 2001 (GVBl. I S. 582)

Meldungen
(1) Alle behandelnden Ärztinnen oder Ärzte, Zahnärztinnen oder Zahnärzte sowie Pathologinnen oder Pathologen (‚Meldepflichtige’) sind verpflichtet, bei Patientinnen oder Patienten, die in Hessen ärztlich oder zahnärztlich behandelt werden, mit Hauptwohnung in Deutschland gemeldet sind und die an einer Krebserkrankung oder deren Frühstadium leiden, die in § 3 Abs. 1 und 2 aufgeführten Daten zu erheben und an die Vertrauensstelle zu melden. Meldepflichtige können Klinikregister mit der Meldung beauftragen. In der Meldung eines Klinikregisters sind der Name und die Anschrift der oder des Meldepflichtigen anzugeben, in deren oder dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Die oder der Meldepflichtige hat die Patientin oder den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten. Dies gilt auch, wenn ein Klinikregister mit der Meldung beauftragt worden ist. Die Unterrichtung darf nur unterbleiben, wenn zu erwarten ist, dass der Patientin oder dem Patienten durch die Unterrichtung gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Die Patientin oder der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht, über das in einem von der oder dem Meldepflichtigen ausgehändigten einheitlichen Merkblatt informiert wird. In der Meldung ist anzugeben, ob die Patientin oder der Patient über die Meldung unterrichtet worden ist. Ist keine Unterrichtung erfolgt, sind die Gründe hierfür darzulegen. Bei der Unterrichtung ist die Patientin oder der Patient auf das Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist auch der Inhalt der Meldung mitzuteilen.
(3) Bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten hat die oder der Meldepflichtige die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, dass die bereits gemeldeten Daten in der Vertrauensstelle und in der Registerstelle gelöscht werden. Die oder der Meldepflichtige ist von der Vertrauensstelle schriftlich über die Löschung zu unterrichten.
(4) Pathologinnen und Pathologen, die keinen unmittelbaren Patientenkontakt haben, sind abweichend von Abs. 2 Satz 1 berechtigt, ihrer Meldepflicht auch ohne vorherige Unterrichtung der Patientin oder des Patienten nachzukommen. Sie haben die behandelnden Meldepflichtigen, die das Präparat eingesandt haben, von einer Meldung zu unterrichten und diese auf ihre Pflicht hinzuweisen, das Verfahren nach Abs. 2 durchzuführen. Die Meldepflicht der behandelnden Meldepflichtigen bleibt hiervon unberührt.
(5) Die Meldung an die Vertrauensstelle erfolgt mit Formblättern, maschinell verwertbaren Datenträgern oder durch elektronische Datenübermittlung. Das Nähere zu den Meldungen legt die Vertrauensstelle im Einvernehmen mit dem für das Gesundheitswesen zuständigen Ministerium fest. Sie trifft auch die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung des Datenschutzes bei der Meldung.

Angaben bei Meldungen aus Rheinland-Pfalz

wenn Feld 27 = 7
40
Patient(in) ist gemäß §4 (2) LKRG über die Meldung unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Rheinland-Pfalz

Gesetzliche Grundlage
Erstes Landesgesetz zur Änderung des Landesgesetzes zur Weiterführung des Krebsregisters (LKRG) vom 2. März 2006

§ 4 Meldungen
(1) Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte (meldepflichtige Personen) und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen sind verpflichtet, die in § 3 Abs. 1 und 2 genannten Angaben zu ihren Patientinnen und Patienten der Vertrauensstelle zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift der meldepflichtigen Person anzugeben, in deren Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Die meldepflichtige Person hat die Patientin oder den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt worden ist. Die Unterrichtung darf nur unterbleiben, solange zu erwarten ist, dass der Patientin oder dem Patienten durch die Unterrichtung gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Die Patientin oder der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Bei der Unterrichtung ist die Patientin oder der Patient auf das Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist auch der Inhalt der Meldung mitzuteilen. Bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten hat die meldepflichtige Person die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, dass die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. In der Meldung ist anzugeben, ob die Patientin oder der Patient über die Meldung unterrichtet worden ist.
(3) Eine meldepflichtige Person ist in einem Fall, in dem sie nur diagnostisch tätig ist, bei ihrer Meldung abweichend von Absatz 2 Satz 1 nicht zur Unterrichtung der Patientin oder des Patienten verpflichtet. Sie hat die meldepflichtige Person, die das diagnostische Tätigwerden veranlasst hat oder die Patientin oder den Patienten weiterbehandelt, über eine unterlassene Unterrichtung über die beabsichtigte oder erfolgte Meldung zu informieren. Diese hat unbeschadet der eigenen Verpflichtung zur Meldung auch insoweit das Verfahren nach Absatz 2 durchzuführen und bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten zu veranlassen, dass die Meldung nach Satz 1 unterbleibt oder bereits nach Satz 1 gemeldete Daten gelöscht werden; sie ist durch die in Satz 1 genannte meldepflichtige Person auf diese Verpflichtung sowie auf die weiter bestehende eigene Meldepflicht hinzuweisen.
41
Patient(in) hat gemäß §4 (2) LKRG der Meldung widersprochen
0 = nein
1 = ja
Rheinland-Pfalz

Gesetzliche Grundlage
Erstes Landesgesetz zur Änderung des Landesgesetzes zur Weiterführung des Krebsregisters (LKRG) vom 2. März 2006

§ 4 Meldungen
(1) Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte (meldepflichtige Personen) und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen sind verpflichtet, die in § 3 Abs. 1 und 2 genannten Angaben zu ihren Patientinnen und Patienten der Vertrauensstelle zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift der meldepflichtigen Person anzugeben, in deren Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Die meldepflichtige Person hat die Patientin oder den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt worden ist. Die Unterrichtung darf nur unterbleiben, solange zu erwarten ist, dass der Patientin oder dem Patienten durch die Unterrichtung gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Die Patientin oder der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Bei der Unterrichtung ist die Patientin oder der Patient auf das Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist auch der Inhalt der Meldung mitzuteilen. Bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten hat die meldepflichtige Person die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, dass die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. In der Meldung ist anzugeben, ob die Patientin oder der Patient über die Meldung unterrichtet worden ist.
(3) Eine meldepflichtige Person ist in einem Fall, in dem sie nur diagnostisch tätig ist, bei ihrer Meldung abweichend von Absatz 2 Satz 1 nicht zur Unterrichtung der Patientin oder des Patienten verpflichtet. Sie hat die meldepflichtige Person, die das diagnostische Tätigwerden veranlasst hat oder die Patientin oder den Patienten weiterbehandelt, über eine unterlassene Unterrichtung über die beabsichtigte oder erfolgte Meldung zu informieren. Diese hat unbeschadet der eigenen Verpflichtung zur Meldung auch insoweit das Verfahren nach Absatz 2 durchzuführen und bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten zu veranlassen, dass die Meldung nach Satz 1 unterbleibt oder bereits nach Satz 1 gemeldete Daten gelöscht werden; sie ist durch die in Satz 1 genannte meldepflichtige Person auf diese Verpflichtung sowie auf die weiter bestehende eigene Meldepflicht hinzuweisen.

Angaben bei Meldungen aus Baden Württemberg

wenn Feld 27 = 8
42
Patient(in) ist gemäß §4 (2) LKrebsRG über die Meldung unterrichtet
0 = nein
1 = ja
2 = nein, Patient verstorben
3 = nein, medizinische Kontraindikation
4 = nein, Pathologe ohne Patientenkontakt
Baden-Württemberg

Die Unterrichtung hat in der Regel vor der Meldung zu erfolgen. Es können aber auch Meldungen vor der Unterrichtung des Patienten abgegeben werden, weil dieser z.B. noch nicht unterrichtet werden kann oder soll. Zulässige Ausnahmetatbestände in diesem Sinn sind:

    * Patient verstorben: der Patient ist zwischenzeitlich verstorben.
    * Medizinische Kontraindikation: der Patient wurde nicht aufgeklärt, weil sonst eine Verschlimmerung seines Zustands zu befürchten wäre.
    * Pathologe: Pathologen ohne persönlichen Kontakt zum Patienten können eine Meldung auch ohne Unterrichtung abgeben. Sie haben den Arzt oder Zahnarzt, auf dessen Veranlassung sie tätig wurden allerdings über die Meldung an das Krebsregister zu informieren.

Im Krebsregister Baden-Württemberg dürfen nur Meldungen mit Kennzeichnung der vorgenommen Unterrichtung (Unterrichtung = ja) oder eines Ausnahmetatbestands (Patient verstorben, medizinische Kontraindikation, Pathologe) entgegengenommen werden. Meldungen mit Unterrichtung = nein (ohne Ausnahmetatbestand) werden abgelehnt.

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über die Krebsregistrierung in Baden-Württemberg (Landeskrebsregistergesetz - LKrebsRG) vom 21. Februar 2006

§4 Meldungen
(1) Ärzte und Zahnärzte sind verpflichtet, der Vertrauensstelle quartalsweise die in § 3 Abs. 1 bis 4 genannten Angaben zu übermitteln, soweit diese im Rahmen ihrer ärztlichen Tätigkeit neu anfallen.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten. Die Unterrichtung hat in der Regel vor der Meldung zu erfolgen. In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist. Der Patient kann der weiteren Verarbeitung seiner Daten durch Vertrauensstelle, klinische Landesregisterstelle und epidemiologisches Krebsregister dem Arzt oder Zahnarzt gegenüber schriftlich widersprechen. Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten bei der Unterrichtung auf dieses Widerspruchsrecht hinzuweisen, ihn durch Aushändigung eines Informationsblattes über den Inhalt der Meldung und die weitere Verarbeitung und Nutzung seiner Daten durch die in Satz 4 genannten Stellen zu unterrichten und die Unterrichtung schriftlich zu dokumentieren. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung nach Absatz 1 zu unterlassen oder unverzüglich die Löschung bereits gemeldeter Daten zu veranlassen. Der Arzt oder Zahnarzt ist über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten und hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben.
(3) Pathologen, die mangels unmittelbaren Patientenkontakts die Unterrichtung nach Absatz 2 nicht durchführen können, unterliegen auch ohne vorherige Unterrichtung des Patienten der Meldepflicht nach Absatz 1. Sie haben den Arzt oder Zahnarzt, auf dessen Veranlassung sie tätig wurden, über die erfolgte Meldung zu informieren; dessen Verpflichtungen aus den Absätzen 1 und 2 bleiben bestehen.
wenn Feld 27 = 8
43
Patient(in) hat gemäß §4 (2) LKrebsRG der Meldung widersprochen
0 = nein
1 = ja
Baden-Württemberg

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über die Krebsregistrierung in Baden-Württemberg (Landeskrebsregistergesetz - LKrebsRG) vom 21. Februar 2006

§4 Meldungen
(1) Ärzte und Zahnärzte sind verpflichtet, der Vertrauensstelle quartalsweise die in § 3 Abs. 1 bis 4 genannten Angaben zu übermitteln, soweit diese im Rahmen ihrer ärztlichen Tätigkeit neu anfallen.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten. Die Unterrichtung hat in der Regel vor der Meldung zu erfolgen. In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist. Der Patient kann der weiteren Verarbeitung seiner Daten durch Vertrauensstelle, klinische Landesregisterstelle und epidemiologisches Krebsregister dem Arzt oder Zahnarzt gegenüber schriftlich widersprechen. Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten bei der Unterrichtung auf dieses Widerspruchsrecht hinzuweisen, ihn durch Aushändigung eines Informationsblattes über den Inhalt der Meldung und die weitere Verarbeitung und Nutzung seiner Daten durch die in Satz 4 genannten Stellen zu unterrichten und die Unterrichtung schriftlich zu dokumentieren. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung nach Absatz 1 zu unterlassen oder unverzüglich die Löschung bereits gemeldeter Daten zu veranlassen. Der Arzt oder Zahnarzt ist über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten und hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben.
(3) Pathologen, die mangels unmittelbaren Patientenkontakts die Unterrichtung nach Absatz 2 nicht durchführen können, unterliegen auch ohne vorherige Unterrichtung des Patienten der Meldepflicht nach Absatz 1. Sie haben den Arzt oder Zahnarzt, auf dessen Veranlassung sie tätig wurden, über die erfolgte Meldung zu informieren; dessen Verpflichtungen aus den Absätzen 1 und 2 bleiben bestehen.

Angaben bei Meldungen aus Bayern

wenn Feld 27 = 9
44
Patient(in) ist gemäß §5 (2) BayKRG über die Meldung unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Bayern

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über das bevölkerungsbezogene Krebsregister Bayern (BayKRG) vom 25. Juli 2000 (GVBl S. 474) geändert durch Art 36 Nr. 5 des Gesetzes vom 24. Juli 2003 (GVBl S. 452) geändert durch Art 1 des Gesetzes vom 24. Dezember 2005 (GVBl S. 652)

Art. 5 Meldungen
(1) Ärzte und Zahnärzte sind berechtigt, die in Art. 4 Abs. 1 und 2 genannten Angaben den Klinikregistern zu übermitteln. Die Klinikregister sind berechtigt, diese Angaben an die Vertrauensstelle zu melden. Erhält die Vertrauensstelle Meldungen zu Patienten, deren gewöhnlicher Aufenthalt nicht in Bayern liegt, sind diese umgehend an das zuständige Krebsregister weiterzuleiten oder die Daten dem zuständigen Krebsregister zur Übernahme anzubieten. Nach der Weiterleitung bei der Vertrauensstelle verbliebene Unterlagen und Daten sind unverzüglich zu vernichten.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten. Ärzte, die keinen unmittelbaren Patientenkontakt haben, sind auch ohne vorherige Unterrichtung des Patienten zur Meldung berechtigt. Hat der Arzt den Patienten nicht über die Meldung unterrichtet, so hat er den weiterbehandelnden Arzt über die erfolgte Meldung zu unterrichten und auf die Verpflichtung nach Satz 1 hinzuweisen. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, dass dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, dass die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist. Ist die Meldung nach Abs. 2 Satz 2 ohne vorherige Unterrichtung des Patienten erfolgt, muss die anonymisierte Meldung im Krebsregister mit einem Sperrvermerk versehen werden und die Bildung des Identitätschiffrats unterbleiben.
45
Patient(in) hat gemäß §5 (2) BayKRG der Meldung widersprochen
0 = nein
1 = ja
Bayern

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über das bevölkerungsbezogene Krebsregister Bayern (BayKRG) vom 25. Juli 2000 (GVBl S. 474) geändert durch Art 36 Nr. 5 des Gesetzes vom 24. Juli 2003 (GVBl S. 452) geändert durch Art 1 des Gesetzes vom 24. Dezember 2005 (GVBl S. 652)

Art. 5 Meldungen
(1) Ärzte und Zahnärzte sind berechtigt, die in Art. 4 Abs. 1 und 2 genannten Angaben den Klinikregistern zu übermitteln. Die Klinikregister sind berechtigt, diese Angaben an die Vertrauensstelle zu melden. Erhält die Vertrauensstelle Meldungen zu Patienten, deren gewöhnlicher Aufenthalt nicht in Bayern liegt, sind diese umgehend an das zuständige Krebsregister weiterzuleiten oder die Daten dem zuständigen Krebsregister zur Übernahme anzubieten. Nach der Weiterleitung bei der Vertrauensstelle verbliebene Unterlagen und Daten sind unverzüglich zu vernichten.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten. Ärzte, die keinen unmittelbaren Patientenkontakt haben, sind auch ohne vorherige Unterrichtung des Patienten zur Meldung berechtigt. Hat der Arzt den Patienten nicht über die Meldung unterrichtet, so hat er den weiterbehandelnden Arzt über die erfolgte Meldung zu unterrichten und auf die Verpflichtung nach Satz 1 hinzuweisen. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, dass dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, dass die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist. Ist die Meldung nach Abs. 2 Satz 2 ohne vorherige Unterrichtung des Patienten erfolgt, muss die anonymisierte Meldung im Krebsregister mit einem Sperrvermerk versehen werden und die Bildung des Identitätschiffrats unterbleiben.

Angaben bei Meldungen aus dem Saarland

wenn Feld 27 = 10
46
Patient(in) ist gemäß (§5 (2) SKRG) über die Meldung unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Saarland

Gesetzliche Grundlage
Saarländisches Krebsregistergesetz (SKRG) vom 06.02.2002 (Amtsblatt des Saarlandes 2002, Nr. 21 vom 25.04.2002, Seite 782 ff), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung des Saarländischen Krebsregistergesetzes vom 20.09.2006 (Amtsblatt des Saarlandes 2006, Nr. 46 vom 26.10.2006, Seite 1806 ff)

§ 5 Meldungen
(1) Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte (meldepflichtige Personen) sowie Klinikregister und Nachsorgeleitstellen sind verpflichtet, der Vertrauensstelle die in § 4 Abs. 1 und 2 genannten Angaben zu ihren Patientinnen und Patienten zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind Name und Anschrift der meldepflichtigen Person anzugeben.
(2) Die meldepflichtige Person hat die Patientin oder den Patienten vor einer beabsichtigten Meldung zu unterrichten. Die Patientin bzw. der Patient ist darüber zu informieren, dass sie bzw. er das Recht hat, der Meldung zu widersprechen. Unterrichtung und Information dürfen nur unterbleiben, solange der begründete Verdacht besteht, dass der Patientin oder dem Patienten bei vorheriger Unterrichtung weitere schwerwiegende gesundheitliche Nachteile entstehen. Zur Unterrichtung der Patientinnen und der Patienten soll ein Informationsblatt verwendet werden, das die Patientin oder den Patienten über den Zweck der Meldung sowie das Widerspruchsrecht aufklärt. Auf Wunsch ist auch der Inhalt der Meldung mitzuteilen. Bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten hat die meldepflichtige Person die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, dass die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. In der Meldung ist anzugeben, ob die Patientin oder der Patient über die Meldung unterrichtet worden ist.
(3) Eine meldepflichtige Person ist in einem Fall, in dem sie nur diagnostisch tätig ist, bei ihrer Meldung nicht zur Unterrichtung der Patientin oder des Patienten nach Absatz 2 Satz 1 verpflichtet. Sie hat die meldepflichtige Person, die das diagnostische Tätigwerden veranlasst hat oder die Patientin oder den Patienten weiterbehandelt, über eine unterlassene Unterrichtung und über die beabsichtigte oder erfolgte Meldung zu informieren. Diese hat unbeschadet der eigenen Verpflichtung zur Meldung auch insoweit das Verfahren nach Absatz 2 durchzuführen und bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten zu veranlassen, dass die Meldung nach Satz 1 unterbleibt oder bereits nach Satz 1 gemeldete Daten gelöscht werden; sie ist durch die in Satz 1 genannte meldepflichtige Person auf diese Verpflichtung sowie auf die weiter bestehende eigene Meldepflicht hinzuweisen.
47
Patient(in) hat gemäß (§5 (2) SKRG) der Meldung widersprochen
0 = nein
1 = ja
Saarland

Gesetzliche Grundlage
Saarländisches Krebsregistergesetz (SKRG) vom 06.02.2002 (Amtsblatt des Saarlandes 2002, Nr. 21 vom 25.04.2002, Seite 782 ff), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung des Saarländischen Krebsregistergesetzes vom 20.09.2006 (Amtsblatt des Saarlandes 2006, Nr. 46 vom 26.10.2006, Seite 1806 ff)

§ 5 Meldungen
(1) Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte (meldepflichtige Personen) sowie Klinikregister und Nachsorgeleitstellen sind verpflichtet, der Vertrauensstelle die in § 4 Abs. 1 und 2 genannten Angaben zu ihren Patientinnen und Patienten zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind Name und Anschrift der meldepflichtigen Person anzugeben.
(2) Die meldepflichtige Person hat die Patientin oder den Patienten vor einer beabsichtigten Meldung zu unterrichten. Die Patientin bzw. der Patient ist darüber zu informieren, dass sie bzw. er das Recht hat, der Meldung zu widersprechen. Unterrichtung und Information dürfen nur unterbleiben, solange der begründete Verdacht besteht, dass der Patientin oder dem Patienten bei vorheriger Unterrichtung weitere schwerwiegende gesundheitliche Nachteile entstehen. Zur Unterrichtung der Patientinnen und der Patienten soll ein Informationsblatt verwendet werden, das die Patientin oder den Patienten über den Zweck der Meldung sowie das Widerspruchsrecht aufklärt. Auf Wunsch ist auch der Inhalt der Meldung mitzuteilen. Bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten hat die meldepflichtige Person die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, dass die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. In der Meldung ist anzugeben, ob die Patientin oder der Patient über die Meldung unterrichtet worden ist.
(3) Eine meldepflichtige Person ist in einem Fall, in dem sie nur diagnostisch tätig ist, bei ihrer Meldung nicht zur Unterrichtung der Patientin oder des Patienten nach Absatz 2 Satz 1 verpflichtet. Sie hat die meldepflichtige Person, die das diagnostische Tätigwerden veranlasst hat oder die Patientin oder den Patienten weiterbehandelt, über eine unterlassene Unterrichtung und über die beabsichtigte oder erfolgte Meldung zu informieren. Diese hat unbeschadet der eigenen Verpflichtung zur Meldung auch insoweit das Verfahren nach Absatz 2 durchzuführen und bei Widerspruch der Patientin oder des Patienten zu veranlassen, dass die Meldung nach Satz 1 unterbleibt oder bereits nach Satz 1 gemeldete Daten gelöscht werden; sie ist durch die in Satz 1 genannte meldepflichtige Person auf diese Verpflichtung sowie auf die weiter bestehende eigene Meldepflicht hinzuweisen.

Angaben bei Meldungen aus Berlin

wenn Feld 27 = 11
48
Patient(in) ist gemäß §1 (2) Gesetz zur Einführung einer Meldepflicht für Krebserkrankungen unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Berlin

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz - KRG) vom 4.11.1994 (BGBl I S. 3351) und Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen geändert durch Erster Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen

§ 3 Meldungen (KRG)
(1) Ärzte und Zahnärzte und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen (Meldende) sind berechtigt, die in § 2 Abs. 1 und 2 genannten Angaben der Vertrauensstelle des für den gewöhnlichen Aufenthalt des Patienten zuständigen Krebsregisters zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift des Arztes oder Zahnarztes anzugeben, in dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn er ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt hat. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, daß dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, daß die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat, den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben. Hat der Arzt oder Zahnarzt die Unterrichtung nach Satz 1 nicht vorgenommen, hat er dies dem weiterbehandelnden Arzt oder Zahnarzt schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen, damit die Unterrichtung zum geeigneten Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist.

Gesetz zur Einführung einer Meldepflicht für Krebserkrankungen vom 25. März 2004 im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin 60. Jahrgang Nr. 15 3. April 2004. Das Abgeordnetenhaus hat das folgende Gesetz beschlossen:
§ 1 Meldepflicht
(1) Ärzte und Zahnärzte, die in Berlin bei einem Patienten eine Krebserkrankung feststellen, sind verpflichtet, die in § 2 Abs. 1 und 2 des nach Artikel 13 des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen vom 20./24. November 1997 (GVBl. 1998 S. 174) als Landesrecht fortgeltenden Krebsregistergesetzes vom 4. November 1994 (BGBl. I S. 3351) sowie die in Artikel 3 Abs. 1 des Staatsvertrages genannten Angaben spätestens bis zum Ende des auf das Kalendervierteljahr folgenden Monats an die Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters zu übermitteln oder durch ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle übermitteln zu lassen.
(2) Der Patient ist nach Maßgabe des § 3 Abs. 2 Satz 1, 3, 5 und 8 des Krebsregistergesetzes über die erfolgte oder beabsichtigte Meldung seiner Krebserkrankung zu informieren. Ein Widerspruchsrecht gegen die Meldepflicht besteht nicht. § 3 Abs. 2 Satz 2, 4, 6 und 7, § 4 Abs. 1 Nr. 8 und § 5 Abs. 1 Nr. 7 des Krebsregistergesetzes sind nicht anzuwenden.

Angaben bei Meldungen aus Brandenburg

wenn Feld 27 = 12
49
Patient(in) ist gemäß §1 (2) Gesetz zur Einführung einer Meldepflicht für Krebserkrankungen unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Brandenburg

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz - KRG) vom 4.11.1994 (BGBl I S. 3351) und Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen geändert durch Erster Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen

§ 3 Meldungen (KRG)
(1) Ärzte und Zahnärzte und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen (Meldende) sind berechtigt, die in § 2 Abs. 1 und 2 genannten Angaben der Vertrauensstelle des für den gewöhnlichen Aufenthalt des Patienten zuständigen Krebsregisters zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift des Arztes oder Zahnarztes anzugeben, in dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn er ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt hat. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, daß dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, daß die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat, den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben. Hat der Arzt oder Zahnarzt die Unterrichtung nach Satz 1 nicht vorgenommen, hat er dies dem weiterbehandelnden Arzt oder Zahnarzt schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen, damit die Unterrichtung zum geeigneten Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist.

Gesetz zur Umsetzung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms und zur Einführung einer Meldepflicht für Krebserkrankungen vom 20. April 2006 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg Teil I – Nr. 5 vom 27. April 2006)
Artikel 2 Gesetz zur Einführung einer Meldepflicht für Krebserkrankungen
§ 1 Meldepflicht
(1) Alle im Land Brandenburg tätigen Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte, die eine Krebserkrankung bei Patientinnen oder Patienten mit gewöhnlichem Aufenthalt im Land Brandenburg feststellen, sind verpflichtet, die in § 2 Abs. 1 und 2 des nach Artikel 13 des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen vom 20./24. November 1997 (GVBl. I 1998 S. 70) als Landesrecht fortgeltenden Krebsregistergesetzes vom 4. November 1994 (BGBl. I S. 3351) sowie die in Artikel 3 Abs. 1 des Staatsvertrages genannten Angaben an die Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters zu übermitteln oder durch ein Klinisches Krebsregister übermitteln zu lassen. Die Übermittlung der Angaben hat spätestens bis zum Ende des auf das Kalendervierteljahr folgenden Monats nach Feststellung der Krebserkrankung an die Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters zu erfolgen.
(2) Die Meldepflicht nach Absatz 1 gilt auch in den Fällen des Artikels 3 Abs. 2 des Staatsvertrages nach Absatz 1 Satz 1.
(3) Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung nach Artikel 11 Abs. 1 der Verfassung des Landes Brandenburg wird insoweit eingeschränkt.
§ 2 Informationspflicht
Die Patientinnen oder Patienten sind nach Maßgabe des § 3 Abs. 2 Satz 1 des Krebsregistergesetzes grundsätzlich vor der beabsichtigten Meldung ihrer Krebserkrankung zu informieren. In besonderen Ausnahmefällen können die Patientinnen und Patienten auch über eine bereits erfolgte Meldung informiert werden. Das Widerspruchsrecht nach § 3 Abs. 2 Satz 2 des Krebsregistergesetzes bleibt unberührt. Dies gilt auch dann, wenn nach Feststellung der Krebserkrankung der gewöhnliche Aufenthalt in ein anderes Bundesland oder ins Ausland verlegt wird. Bei der Information über die beabsichtigte oder erfolgte Meldung der Krebserkrankung ist auf das Widerspruchsrecht hinzuweisen.
50
Patient(in) hat gemäß (§3 (2) KRG) der Meldung widersprochen
0 = nein
1 = ja
Brandenburg

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz - KRG) vom 4.11.1994 (BGBl I S. 3351) und Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen geändert durch Erster Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen

§ 3 Meldungen (KRG)
(1) Ärzte und Zahnärzte und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen (Meldende) sind berechtigt, die in § 2 Abs. 1 und 2 genannten Angaben der Vertrauensstelle des für den gewöhnlichen Aufenthalt des Patienten zuständigen Krebsregisters zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift des Arztes oder Zahnarztes anzugeben, in dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn er ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt hat. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, daß dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, daß die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat, den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben. Hat der Arzt oder Zahnarzt die Unterrichtung nach Satz 1 nicht vorgenommen, hat er dies dem weiterbehandelnden Arzt oder Zahnarzt schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen, damit die Unterrichtung zum geeigneten Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist.

Gesetz zur Umsetzung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms und zur Einführung einer Meldepflicht für Krebserkrankungen vom 20. April 2006 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg Teil I – Nr. 5 vom 27. April 2006)
Artikel 2 Gesetz zur Einführung einer Meldepflicht für Krebserkrankungen
§ 1 Meldepflicht
(1) Alle im Land Brandenburg tätigen Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte, die eine Krebserkrankung bei Patientinnen oder Patienten mit gewöhnlichem Aufenthalt im Land Brandenburg feststellen, sind verpflichtet, die in § 2 Abs. 1 und 2 des nach Artikel 13 des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen vom 20./24. November 1997 (GVBl. I 1998 S. 70) als Landesrecht fortgeltenden Krebsregistergesetzes vom 4. November 1994 (BGBl. I S. 3351) sowie die in Artikel 3 Abs. 1 des Staatsvertrages genannten Angaben an die Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters zu übermitteln oder durch ein Klinisches Krebsregister übermitteln zu lassen. Die Übermittlung der Angaben hat spätestens bis zum Ende des auf das Kalendervierteljahr folgenden Monats nach Feststellung der Krebserkrankung an die Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters zu erfolgen.
(2) Die Meldepflicht nach Absatz 1 gilt auch in den Fällen des Artikels 3 Abs. 2 des Staatsvertrages nach Absatz 1 Satz 1.
(3) Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung nach Artikel 11 Abs. 1 der Verfassung des Landes Brandenburg wird insoweit eingeschränkt.
§ 2 Informationspflicht
Die Patientinnen oder Patienten sind nach Maßgabe des § 3 Abs. 2 Satz 1 des Krebsregistergesetzes grundsätzlich vor der beabsichtigten Meldung ihrer Krebserkrankung zu informieren. In besonderen Ausnahmefällen können die Patientinnen und Patienten auch über eine bereits erfolgte Meldung informiert werden. Das Widerspruchsrecht nach § 3 Abs. 2 Satz 2 des Krebsregistergesetzes bleibt unberührt. Dies gilt auch dann, wenn nach Feststellung der Krebserkrankung der gewöhnliche Aufenthalt in ein anderes Bundesland oder ins Ausland verlegt wird. Bei der Information über die beabsichtigte oder erfolgte Meldung der Krebserkrankung ist auf das Widerspruchsrecht hinzuweisen.

Angaben bei Meldungen aus Mecklenburg-Vorpommern

wenn Feld 27 = 13
51
Patient(in) ist gemäß §2 (1) Gesetz zur Ausführung des Krebsregistergesetzes (Krebsregisterausführungsgesetz – KrebsRAG M-V) unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Mecklenburg-Vorpommern

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz - KRG) vom 4.11.1994 (BGBl I S. 3351) und Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen geändert durch Erster Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen

§ 3 Meldungen (KRG)
(1) Ärzte und Zahnärzte und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen (Meldende) sind berechtigt, die in § 2 Abs. 1 und 2 genannten Angaben der Vertrauensstelle des für den gewöhnlichen Aufenthalt des Patienten zuständigen Krebsregisters zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift des Arztes oder Zahnarztes anzugeben, in dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn er ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt hat. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, daß dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, daß die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat, den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben. Hat der Arzt oder Zahnarzt die Unterrichtung nach Satz 1 nicht vorgenommen, hat er dies dem weiterbehandelnden Arzt oder Zahnarzt schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen, damit die Unterrichtung zum geeigneten Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist.

Gesetz zur Ausführung des Krebsregistergesetzes (Krebsregisterausführungsgesetz - KrebsRAG M-V) vom 29. Mai 1998 (GS Meckl.-Vorp. Gl. Nr. 2126 – 2) im Gesetz- und Verordnungsblatt für Mecklenburg-Vorpommern Nr. 17 1998
§ 2 Meldepflicht
(1) Ärzte und Zahnärzte, die in Mecklenburg-Vorpommern bei einem Patienten mit Hauptwohnung in Mecklenburg-Vorpommern eine Krebserkrankung feststellen, sind verpflichtet, die in § 2 Abs. 1 und 2 des Krebsregistergesetzes und Artikel 3 Abs. 1 des Staatsvertrages genannten Angaben spätestens bis zum Ende des auf das Kalendervierteljahr folgenden Monats an die Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters in der dafür nach § 3 Abs. 4 des Krebsregistergesetzes vorgeschriebenen Form zu übermitteln oder durch ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle übermitteln zu lassen und dabei ihren Namen und ihre Anschrift anzugeben. Dies gilt nicht, wenn die Krebserkrankung von einem anderen Arzt oder Zahnarzt oder in dessen Auftrag dem Gemeinsamen Krebsregister bereits gemeldet worden ist.
(2) In den Fällen des Absatzes 1 ist ein etwaiger Widerspruch des Patienten gegen die Meldung unbeachtlich; § 3 Abs. 2 Satz 2, 4, 6 und 7, § 4 Abs. 1 Nr. 8 und § 5 Abs. 1 Nr. 7 des Krebsregistergesetzes sind nicht anzuwenden. Dies gilt auch dann, wenn der Patient nach der Feststellung der Krebserkrankung seine Hauptwohnung in ein anderes Land verlegt. Die Regelungen des § 3 Abs. 2 Satz 1, 3, 5 und 8 des Krebsregistergesetzes über die Unterrichtung des Patienten über die Meldung bleiben unberührt.

Angaben bei Meldungen aus Sachsen

wenn Feld 27 = 14
52
Patient(in) ist gemäß §3 (5) Sächsisches Ausführungsgesetz zum Krebsregistergesetz (Sächsisches Krebsregisterausführungsgesetz – SächsKRGAG) unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Sachsen

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz - KRG) vom 4.11.1994 (BGBl I S. 3351) und Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen geändert durch Erster Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen

§ 3 Meldungen (KRG)
(1) Ärzte und Zahnärzte und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen (Meldende) sind berechtigt, die in § 2 Abs. 1 und 2 genannten Angaben der Vertrauensstelle des für den gewöhnlichen Aufenthalt des Patienten zuständigen Krebsregisters zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift des Arztes oder Zahnarztes anzugeben, in dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn er ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt hat. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, daß dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, daß die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat, den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben. Hat der Arzt oder Zahnarzt die Unterrichtung nach Satz 1 nicht vorgenommen, hat er dies dem weiterbehandelnden Arzt oder Zahnarzt schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen, damit die Unterrichtung zum geeigneten Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist.

Sächsisches Ausführungsgesetz zum Krebsregistergesetz (Sächsisches Krebsregisterausführungsgesetz – SächsKRGAG) vom 7. April 1997
§ 1 Gemeinsames Krebsregister, Zweck des Gesetzes, Grundrechtseinschränkungen
(1) Zur Erfüllung der ihm nach dem Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz – KRG) vom 4. November 1994 (BGBl. I S. 3351) obliegenden Aufgaben beteiligt sich der Freistaat Sachsen an dem Gemeinsamen Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen, das als nichtrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts des Landes Berlin geführt wird. Die Beteiligung des Freistaates Sachsen bleibt von dem Ausscheiden eines oder mehrerer Länder aus dem Gemeinsamen Krebsregister unberührt.
(2) Zweck des Gesetzes ist es,
1. gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 1 KRG die Erhebung und Meldung weiterer epidemiologischer Daten vorzuschreiben,
2. gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 5 KRG weitere Maßgaben für die Herausgabe der Daten zu bestimmen,
3. gemäß § 13 Abs. 4 KRG Übergangsbestimmungen über die Verarbeitung und Nutzung der bereits vorhandenen Daten zu erlassen,
4. gemäß § 13 Abs. 5 Nr. 1 KRG die Voraussetzungen der Meldung und das Meldeverfahren abweichend zu regeln sowie
5. gemäß § 13 Abs. 5 Nr. 2 KRG den in § 4 Abs. 1 Nr. 5 KRG vorgesehenen Zeitraum für die Datenvernichtung zu verlängern.
(3) Hinsichtlich der durch dieses Gesetz begründeten ärztlichen Meldepflicht (§ 3 Abs. 1) wird die Freiheit der Berufsausübung (Artikel 12 Abs. 1 Satz 2 Grundgesetz, Artikel 28 Abs. 1 der Verfassung des Freistaates Sachsen), hinsichtlich des Ausschlusses eines Widerspruchsrechts (§ 3 Abs. 5 Satz 2) wird das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung (Artikel 1 Abs. 1 und Artikel 2 Abs. 1 Grundgesetz, Artikel 33 der Verfassung des Freistaates Sachsen) eingeschränkt.
Zweiter Abschnitt - Ausführung des Krebsregistergesetzes
§ 2 (aufgehoben)
§ 3 Ärztliche Meldepflicht
(1) Abweichend von § 3 Abs. 1 und 2 KRG sind Ärzte und Zahnärzte (Ärzte), die im Freistaat Sachsen tätig sind, oder in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen verpflichtet, von an Krebs erkrankten Patienten, die zum Zeitpunkt der Datenerhebung ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Freistaat Sachsen haben, und von verstorbenen krebskranken Patienten, die dort ihren letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatten, die in § 2 Abs. 1 und 2 KRG und die in Artikel 3 Abs. 1 des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister bezeichneten Angaben der Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift des Arztes anzugeben, in dessen Auftrag die Meldung erfolgt.

Angaben bei Meldungen aus Sachsen-Anhalt

wenn Feld 27 = 15
53
Patient(in) ist gemäß §3 (2) Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz-KRG) unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Sachsen-Anhalt

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz - KRG) vom 4.11.1994 (BGBl I S. 3351) und Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen geändert durch Erster Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen

§ 3 Meldungen (KRG)
(1) Ärzte und Zahnärzte und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen (Meldende) sind berechtigt, die in § 2 Abs. 1 und 2 genannten Angaben der Vertrauensstelle des für den gewöhnlichen Aufenthalt des Patienten zuständigen Krebsregisters zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift des Arztes oder Zahnarztes anzugeben, in dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn er ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt hat. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, daß dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, daß die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat, den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben. Hat der Arzt oder Zahnarzt die Unterrichtung nach Satz 1 nicht vorgenommen, hat er dies dem weiterbehandelnden Arzt oder Zahnarzt schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen, damit die Unterrichtung zum geeigneten Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist.

Gesetz zur Änderung des Gesundheitsdienstgesetzes. Vom 14.Juni 2000 (in GVBl LSA Nr. 21/2000, ausgegeben am 20.6.2000).
§ 27a Ausführung des Krebsregistergesetzes und des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister
(1) Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte außerhalb des öffentlichen Gesundheitsdienstes (Meldende), die Krebserkrankungen bei Patientinnen oder Patienten feststellen oder behandeln, sind verpflichtet, die in § 2 Abs. 1 und 2 des Krebsregistergesetzes vom 4. November 1994 (BGBl. I S. 3351) und Artikel 3 Abs. 1 des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen vom 20./24. November 1997 (Anlage zum Gesetz vom 28. April 1998, GVBl. LS A S. 240) bestimmten Angaben der Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters zu übermitteln, sofern die Patientin oder der Patient in einem dieser Länder den gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2) Zur Übermittlung sollen sich die Meldenden der Klinikregister, Nachsorgeleitstellen oder Tumorzentren bedienen; diese Stellen haben die Angaben nach Absatz 1 an die Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters weiterzuleiten.
(3) Die Meldepflicht nach Absatz 1 ist spätestens innerhalb eines Monats nach Ablauf des Kalendervierteljahres zu erfüllen, in welches das meldepflichtige Ereignis fällt.
(4) § 3 Abs. 2 Satz 2 bis 4 des Krebsregistergesetzes bleibt durch die Meldepflicht unberührt.
54
Patient(in) hat gemäß (§3 (2) KRG) der Meldung widersprochen
0 = nein
1 = ja
Sachsen-Anhalt

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz - KRG) vom 4.11.1994 (BGBl I S. 3351) und Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen geändert durch Erster Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen

§ 3 Meldungen (KRG)
(1) Ärzte und Zahnärzte und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen (Meldende) sind berechtigt, die in § 2 Abs. 1 und 2 genannten Angaben der Vertrauensstelle des für den gewöhnlichen Aufenthalt des Patienten zuständigen Krebsregisters zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift des Arztes oder Zahnarztes anzugeben, in dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn er ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt hat. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, daß dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, daß die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat, den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben. Hat der Arzt oder Zahnarzt die Unterrichtung nach Satz 1 nicht vorgenommen, hat er dies dem weiterbehandelnden Arzt oder Zahnarzt schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen, damit die Unterrichtung zum geeigneten Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist.

Gesetz zur Änderung des Gesundheitsdienstgesetzes. Vom 14.Juni 2000 (in GVBl LSA Nr. 21/2000, ausgegeben am 20.6.2000).
§ 27a Ausführung des Krebsregistergesetzes und des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister
(1) Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte außerhalb des öffentlichen Gesundheitsdienstes (Meldende), die Krebserkrankungen bei Patientinnen oder Patienten feststellen oder behandeln, sind verpflichtet, die in § 2 Abs. 1 und 2 des Krebsregistergesetzes vom 4. November 1994 (BGBl. I S. 3351) und Artikel 3 Abs. 1 des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen vom 20./24. November 1997 (Anlage zum Gesetz vom 28. April 1998, GVBl. LS A S. 240) bestimmten Angaben der Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters zu übermitteln, sofern die Patientin oder der Patient in einem dieser Länder den gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2) Zur Übermittlung sollen sich die Meldenden der Klinikregister, Nachsorgeleitstellen oder Tumorzentren bedienen; diese Stellen haben die Angaben nach Absatz 1 an die Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters weiterzuleiten.
(3) Die Meldepflicht nach Absatz 1 ist spätestens innerhalb eines Monats nach Ablauf des Kalendervierteljahres zu erfüllen, in welches das meldepflichtige Ereignis fällt.
(4) § 3 Abs. 2 Satz 2 bis 4 des Krebsregistergesetzes bleibt durch die Meldepflicht unberührt.

Angaben bei Meldungen aus Thüringen

wenn Feld 27 = 16
55
Patient(in) ist gemäß §3 (2) Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz-KRG) unterrichtet
0 = nein
1 = ja
Thüringen

Gesetzliche Grundlage
Gesetz über Krebsregister (Krebsregistergesetz - KRG) vom 4.11.1994 (BGBl I S. 3351) und Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen geändert durch Erster Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen

§ 3 Meldungen (KRG)
(1) Ärzte und Zahnärzte und in ihrem Auftrag Klinikregister und Nachsorgeleitstellen (Meldende) sind berechtigt, die in § 2 Abs. 1 und 2 genannten Angaben der Vertrauensstelle des für den gewöhnlichen Aufenthalt des Patienten zuständigen Krebsregisters zu übermitteln. In der Meldung eines Klinikregisters oder einer Nachsorgeleitstelle sind der Name und die Anschrift des Arztes oder Zahnarztes anzugeben, in dessen Auftrag die Meldung erfolgt.
(2) Der Arzt oder Zahnarzt hat den Patienten von der beabsichtigten oder erfolgten Meldung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu unterrichten; dies gilt auch, wenn er ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle mit der Meldung beauftragt hat. Der Patient hat gegen die Meldung ein Widerspruchsrecht. Die Unterrichtung darf unterbleiben, solange zu erwarten ist, daß dem Patienten dadurch gesundheitliche Nachteile entstehen könnten. Bei der Unterrichtung ist der Patient auf sein Widerspruchsrecht hinzuweisen. Auf Wunsch ist er auch über den Inhalt der Meldung zu unterrichten. Bei Widerspruch des Patienten hat der Arzt oder Zahnarzt die Meldung zu unterlassen oder zu veranlassen, daß die bereits gemeldeten Daten gelöscht werden. Das Krebsregister hat, den Arzt oder Zahnarzt über die erfolgte Löschung schriftlich zu unterrichten; dieser hat die Unterrichtung an den Patienten weiterzugeben. Hat der Arzt oder Zahnarzt die Unterrichtung nach Satz 1 nicht vorgenommen, hat er dies dem weiterbehandelnden Arzt oder Zahnarzt schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen, damit die Unterrichtung zum geeigneten Zeitpunkt nachgeholt werden kann.
(3) In der Meldung ist anzugeben, ob der Patient von der Meldung unterrichtet worden ist.

Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen (2003, Nr. 3) vom 27. Februar 2003.
§1 Meldepflicht
Ärzte und Zahnärzte, die in Thüringen bei einem Patienten mit gewöhnlichem Aufenthalt in Thüringen eine Krebserkrankung feststellen, sind verpflichtet, die in §2 Abs. 1 und 2 des nach Artikel 13 des Staatsvertrages über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen vom 13. Mai 1998 (GVBl. S. 137) als Landesrecht fortgeltenden Krebsregistergesetzes vom 4. November 1994 (BGBl. I S. 3351) sowie die in Artikel 3 Abs. 1 des Staatsvertrags genannten Angaben zu melden oder durch ein Klinikregister oder eine Nachsorgeleitstelle melden zu lassen. Die Meldung hat spätestens bis zum Ende des auf das Kalendervierteljahr folgenden Monats an die Vertrauensstelle des Gemeinsamen Krebsregisters in der dafür nach §3 Abs. 4 des Krebsregistergesetzes vorgeschriebenen Form zu erfolgen.
§2 Information des Patienten
Der Patient ist nach Maßgabe des §3 Abs. 2 Satz 1, 3, 5 und 8 des Krebsregistergesetzes über die erfolgte oder beabsichtigte Meldung seiner Krebserkrankung zu informieren. Ein etwaiger Widerspruch des Patienten gegen die Meldung ist unbeachtlich. §3 Abs. 2 Satz 2, 4, 6 und 7, §4 Abs. 1 Nr. 8 und §5 Abs. 1 Nr. 7 des Krebsregistergesetzes sind nicht anzuwenden. Das gilt auch dann, wenn der Patient nach der Feststellung der Krebserkrankung seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort in ein anderes Land verlegt.

Stationäre Aufnahme

wenn Feld 16 = 1
56
Aufnahmedatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ
Im Feld „Aufnahmedatum Krankenhaus“ ist das Datum der stationären Aufnahme der zu meldenden Person im Krankenhaus anzugeben und beschreibt den Beginn der diagnostischen Abklärung der Tumordiagnose.
Das Aufnahmedatum wird einer Reihe von Plausibilitätskontrollen unterzogen. So sind z.B. nur gültige Datumsangaben zulässig und das Aufnahmedatum darf chronologisch nicht nach dem aktuellen Datum liegen.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Tumorspezifische Basisdokumentation (TUBASIS)

Angaben zur aktuellen Tumordiagnose

wenn Feld 1 = 1
57
Laufende Nummer des Tumors
Gültige Angabe: ≥ 1
Im Feld „Laufende Nummer des Tumors“ wird automatisch von der Erfassungssoftware eine laufende Nummer vergeben. Eine laufende Nummer darf innerhalb einer Falldokumentation nicht mehrfach vergeben werden.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.

Diagnose des aktuellen Tumors

wenn Feld 1 = 1 und wenn Feld 57 <> LEER
58
Tumordiagnose
-
Im Feld „Tumordiagnose“ ist die DRG-Hauptdiagnose mit dem ICD Code (International Classification of Diseases) zu erfassen. Der ICD- Schlüssel der Tumorerkrankung entspricht der jeweils gültigen Version (zurzeit ICD-10).
Die dokumentierte Tumorerkrankung muss mindestens klinisch gesichert sein. Zu dokumentieren sind alle bösartigen Neubildungen (C00 – C96), alle In-situ-Neubildungen (D00 – D09), die gutartigen Neubildungen des ZNS (D32 – D33) und die Neubildungen mit unsicherem oder unbekanntem Verhalten (D37 – D48).
In Baden-Württemberg sollen zusätzlich die gutartigen Neubildungen der Hypophyse, des Ductus craniopharyngealis und der Epiphyse (D35.2 – D35.4) sowie die gutartigen Neubildungen der Meningen, des Gehirns und des Rückenmarks (D18.02, D18.18, D19.7, D21.0) dokumentiert werden.
In Zweifelsfällen sollte das zuständige Landeskrebsregister angesprochen werden.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
59
klinisches Diagnosedatum
Format: TT.MM.JJJJ
Im Feld „Klinisches Diagnosedatum“ ist das Datum des ersten klinischen Verdachts der dokumentierten Tumordiagnose einzutragen. Dieses Datum charakterisiert den Beginn der medizinischen Auseinandersetzung mit der vorliegenden Tumorerkrankung.
Falls nur der Monat und das Jahr bekannt ist, soll als Tag der 15. eingetragen werden.
Falls nur das Jahr bekannt ist, soll der 1.7. des Diagnosejahres eingetragen werden.
Das Klinische Diagnosedatum wird einer Reihe von Plausibilitätskontrollen unterzogen. So sind z.B. nur gültige Datumsangaben zulässig und das Diagnosedatum darf chronologisch nicht nach dem aktuellen Datum liegen.
wenn Feld 57 <> LEER
60
Diagnose einschl. Topographie und Morphologie
-
In dem Feld „Diagnose einschl. Topographie und Morphologie“ soll ein Diagnosetext erfasst werden, der die vorliegende Tumorerkrankung so genau wie möglich beschreibt. Im Regelfall sollte eine topographische und morphologische Angabe enthalten sein (z.B. Adeno-Ca. des Rektum).
wenn Feld 1 = 1 und wenn Feld 57 <> LEER
61
Anlass der Diagnosestellung
A = Anamnese
E = Eigenuntersuchung (Selbstuntersuchung)
F = gesetzl. Früherkennung
N = Nachsorge
T = Tumorsymptomatik
U = unbekannt
V = nicht gesetzl. Vorsorge
Im Feld „Anlass der Diagnosestellung“ soll der Anlass für die Diagnose der zu meldenden Tumorerkrankung erfasst werden. Zu erfassen ist der Anlass, der die erkrankte Person wegen der aktuellen Tumorerkrankung erstmals in ärztliche Behandlung geführt hat.
62
Seitenlokalisation des Primärtumors
1 = rechts
2 = links
3 = beidseits
4 = systemisch
5 = Mittellinienzone
6 = trifft nicht zu
88 = unbekannt
Im Feld „Seitenlokalisation des Primärtumors“ soll die Seitenlokalisation der zu meldenden Tumorerkrankung angegeben werden. Die Seitenlokalisation gibt bei paarigen Organen die befallene Seite an.
Nach der „Basisdokumentation für Tumorkranke“ kann zukünftig auch bei unpaaren Organen die Seitenlokalisation angewendet werden (z.B. "rechter Schilddrüsenlappen" oder "laterale Blasenwand links"). Die Mittellinienzone umfaßt einen 4 cm breiten Bereich entlang der Medianlinie bis zu 2 cm rechts und links von der Mittellinie.
Quelle: Basisdokumentation für Tumorkranke: Prinzipien und Verschlüsselungsanweisungen für Klinik und Praxis, 5. Auflage, Dudeck J, Wagner G, Grundmann E und Hermanek P (Hrsg), W. Zuckschwerdt Verlag, 1999
63
Sicherheit der Diagnose
1 = Todesbescheinigung ohne Autopsie
2 = klinisch
3 = klinisch/apparative Diagnostik
4 = spezifische Tumor-Marker
5 = Zytologie
6 = Histologie Metastase
7 = Histologie Primärtumor
8 = Autopsie
Im Feld „Sicherheit der Diagnose“ ist die Art der Diagnosesicherung zu dokumentieren. Dabei soll von den jeweils durchgeführten Verfahren dasjenige ausgewählt werden, das die höchste Aussagekraft besitzt.
Die Reihenfolge der Verfahren in abnehmender Priorität:
1. autoptisch
2. histologisch
3. zytologisch
4. klinisch
5. Todesbescheinigung

Für das im Feld „Sicherheit der Diagnose“ anzugebende Verfahren mit der höchsten Aussagekraft (entspricht der höchsten Ziffer) ist die folgende Klassifikation zu verwenden:

1= Todesbescheinigung ohne Autopsie: Grundlage der Diagnose lediglich eine Todesbescheinigung. Es wurde keine Autopsie vorgenommen.
2= klinisch: Die Diagnose wurde vor dem Tode gestellt, jedoch ohne die Maßnahmen 3 bis 7.
3= klinische Diagnostik: Alle Untersuchungstechniken einschließlich Röntgen, Endoskopie, bildgebender Verfahren, Ultraschall, explorativer Eingriffe (wie Laparotomie) aber ohne Gewebsuntersuchung.
4= spezifische Tumormarker: Zusätzlich wurden zur Diagnostik biochemische und/oder immunologische Marker, die für einen bestimmten Tumorsitz spezifisch sind, herangezogen.
5= Zytologie: Untersuchung von Zellen aus einem primären oder sekundären Sitz, einschließlich der aus Endoskopie oder durch Punktion gewonnenen Aspirate; beinhaltet auch die mikroskopische Untersuchung peripheren Blutes und von Knochenmarkspunktaten.
6= histologische Untersuchung einer Metastase: Histologische Untersuchung des Gewebes aus einer Metastase.
7= histologische Untersuchung eines Primärtumors:
Histologische Untersuchung des Gewebes aus einem Primärtumor, gleichgültig wie es gewonnen wurde, inklusive aller Schnitttechniken und Knochenmarksbiopsien.
8= Autopsie: Grundlage der Diagnose war eine Autopsie.

wenn Feld 63 = histopathologisch
64
Datum des histopathologischen Erstbefundes
Format: TT.MM.JJJJ
Im Feld „Datum des histopathologischen Erstbefundes“ ist das Datum einzutragen, an dem zum ersten Mal Gewebe des Primärtumors (oder einer Metastase) feingeweblich untersucht und begutachtet wurde.
Dieses Datum wird einer Reihe von Plausibilitätskontrollen unterzogen. So sind z.B. nur gültige Datumsangaben zulässig, das Datum des histopathologischen Erstbefundes darf chronologisch nicht nach dem aktuellen Datum liegen.
wenn Feld 1 = 1 und wenn Feld 57 <> LEER
65
Tumorlokalisation des Primärtumors
siehe Schlüssel 3
Im Feld „Tumorlokalisation des Primärtumors“ soll die topographische Einordnung der vorliegenden Tumorerkrankung so genau wie möglich eingetragen werden. Für diese Angabe werden die Schlüsselnummern der ICD-O (Internationale Klassifikation der Krankheiten für Onkologie, Systematik - Topographie) in der aktuell verfügbaren 3. Revision benutzt.
Zu dokumentieren sind die topographischen Schlüsselnummern aus dem Schlüsselbereich C00.0 bis C80.9 der ICD-O-3. Ein Punkt (.) trennt die Subkategorien von den dreistelligen Klassen.

Die zulässigen Kodes sind als Schlüssel  ICDO3Lok hinterlegt. Dadurch wird sichergestellt, dass nur zulässige Kodes (z.B. C50.1) dokumentiert werden können.

Informationen zur ICD-O-3:

In Deutschland wird die deutschsprachige Ausgabe der ICD-O-3 in der 1. Auflage (Stand August 2003) zur Verschlüsselung von Tumorerkrankungen in Krebsregistern eingesetzt. ICD-O-3 ist beim DIMDI kostenfrei abrufbar.

Die "Internationale Klassifikation für die Onkologie" (ICD-O-3) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2000 publiziert und löst die 2. Revision der ICD-O ab. Die Abkürzung ICD-O steht für "International Statistical Classification of Diseases for Oncology", die Ziffer 3 bezeichnet deren 3. Revision. Das DIMDI hat die ICD-O-3 ins Deutsche übersetzt.

Die deutsche Fassung der ICD-O-3 enthält keine Abweichungen vom englischsprachigen Original. Sie löst in den deutschen Tumor- und Krebsregistern die Vorgängerversion, eine deutsche Erweiterung der ICD-O-2, den Tumorhistologieschlüssel (THS) und den Tumorlokalisationsschlüssel (TLS) ab. Viele der Ergänzungen aus dem THS finden sich in der ICD-O-3 wieder.
Basisinformationen zur ICD-O-3 sind beim DIMDI abrufbar unter:
http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icdo3/basisicdo3.htm
wenn Feld 57 <> LEER
66
Tumormorphologie
siehe Schlüssel 4

Im Feld „Tumormorphologie“ soll das morphologische Wachstumsmuster der vorliegenden Tumorerkrankung so genau wie möglich eingetragen werden. Für diese Angabe werden die Schlüsselnummern der ICD-O (Internationale Klassifikation der Krankheiten für Onkologie, Systematik - Morphologie) in der aktuell verfügbaren 3. Revision benutzt.

Die zulässigen Kodes sind als Schlüssel  ICDO3Morph hinterlegt. Dadurch wird sichergestellt, dass nur zulässige Kodes (z.B. 9514/1) dokumentiert werden können.

Informationen zum ICD-O-3:

In Deutschland wird die deutschsprachige Ausgabe der ICD-O-3 in der 1. Auflage (Stand August 2003) zur Verschlüsselung von Tumorerkrankungen in Krebsregistern eingesetzt. ICD-O-3 ist beim DIMDI kostenfrei abrufbar.

Die "Internationale Klassifikation für die Onkologie" (ICD-O-3) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2000 publiziert und löst die 2. Revision der ICD-O ab. Die Abkürzung ICD-O steht für "International Statistical Classification of Diseases for Oncology", die Ziffer 3 bezeichnet deren 3. Revision. Das DIMDI hat die ICD-O-3 ins Deutsche übersetzt. 

Die deutsche Fassung der ICD-O-3 enthält keine Abweichungen vom englischsprachigen Original. Sie löst in den deutschen Tumor- und Krebsregistern die Vorgängerversion, eine deutsche Erweiterung der ICD-O-2, den Tumorhistologieschlüssel (THS) und den Tumorlokalisationsschlüssel (TLS) ab. Viele der Ergänzungen aus dem THS finden sich in der ICD-O-3 wieder.

Basisinformationen zum ICD-O-3 sind beim DIMDI abrufbar unter:
http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icdo3/basisicdo3.htm

Klassifikation nach Gesamtbeurteilung des Primärtumors

TNM-Klassifikation

wenn Feld 1 = 1 und wenn Feld 57 <> LEER
67
Präfix der T-Kategorie
a = autoptisch
c = klinisch
p = pathologisch
Im Feld „Präfix der T-Kategorie“ wird dokumentiert, ob die Festlegung der T-Kategorie auf der klinischen Klassifikation („c“) oder der pathologischen Klassifikation („p“) beruht. Grundsätzlich sollen alle Fälle mikroskopisch bestätigt sein. Liegen beide Klassifikationen vor, ist die pathologische Klassifikation (pT) anzugeben.
Die pathologische bzw. postoperative histopathologische Beurteilung des Primärtumors (pT) erfordert eine Resektion des Primärtumors oder Biopsien, die zur Bestimmung der höchsten pT-Kategorie adäquat sind.
Fälle, bei denen die Klassifikation erst anlässlich einer Autopsie erfolgte, werden mit „a“ gekennzeichnet.
Wenn für die vorliegende Tumorerkrankung keine TNM-Klassifikation definiert ist – z.B. Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome -, bleibt dieses Feld leer.
Klinische und pathologische Klassifikationen mit einem „y-Symbol“ (Klassifikation erfolgte während oder nach initialer multimodaler Therapie) oder einem „r-Symbol“ (kennzeichnet Rezidivtumoren nach krankheitsfreiem Intervall) können nicht erfasst werden.

Quelle: TNM Klassifikation maligner Tumoren. Herausgegeben und übersetzt von Christian Wittekind und Hans-Joachim Meyer. 7. Auflage, 2010 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, ISBN: 978-3-527-32759-1
68
T-Kategorie
siehe Schlüssel 5
Im Feld „T-Kategorie“ soll die T-Kategorie der TNM-Klassifikation der vorliegenden Tumorerkrankung erfasst werden, die die Ausbreitung des Primärtumors beschreibt.
Bestehen im Einzelfall Zweifel bezüglich der korrekten Zuordnung zu der T-Kategorie, soll die niedrigere, d.h. weniger fortgeschrittene Kategorie gewählt werden.
Alle Fälle sollen mikroskopisch bestätigt sein. Die pathologische Beurteilung des Primärtumors (pT) erfordert eine Resektion des Primärtumors oder Biopsien, die zur Bestimmung der höchsten pT-Kategorie adäquat sind.
Wenn für die vorliegende Tumorerkrankung keine TNM-Klassifikation definiert ist – z.B. Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome -, bleibt dieses Feld leer.

Folgende allgemeine Definitionen werden stets angewendet:
TNM: Klinische Klassifikation – T - Primärtumor

TX Primärtumor kann nicht beurteilt werden
T0 Kein Anhalt für Primärtumor
Tis Carcinoma in situ
T1 - T4 Zunehmende Größe und/oder lokale Ausdehnung des Primärtumors

pTNM: Pathologische Klassifikation – pT - Primärtumor

pTX Primärtumor kann histologisch nicht beurteilt werden
pT0 Kein histologischer Anhalt für Primärtumor
pTis Carcinoma in situ
pT1 – pT4 Zunehmende Größe und/oder lokale Ausdehnung des Primärtumors bei histologischer Untersuchung

Quelle: TNM Klassifikation maligner Tumoren. Herausgegeben und übersetzt von Christian Wittekind und Hans-Joachim Meyer. 7. Auflage, 2010 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, ISBN: 978-3-527-32759-1
69
m-Symbol der T-Kategorie
0 = keine multiplen Primärtumoren
1 = multiple Primärtumoren
Im Feld „m-Symbol der T-Kategorie“ wird dokumentiert, ob multiple Primärtumoren in einem anatomischen Bezirk vorliegen.
Im Falle multipler simultaner Tumoren in einem Organ soll der Tumor mit der höchsten T-Kategorie klassifiziert werden.

Quelle: TNM Klassifikation maligner Tumoren. Herausgegeben und übersetzt von Christian Wittekind und Hans-Joachim Meyer. 7. Auflage, 2010 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, ISBN: 978-3-527-32759-1
70
Präfix der N-Kategorie
a = autoptisch
c = klinisch
p = pathologisch
Im Feld „Präfix der N-Kategorie“ wird dokumentiert, ob die Festlegung der N-Kategorie auf der klinischen Klassifikation („c“) oder der pathologischen Klassifikation („p“) beruht. Grundsätzlich sollen alle Fälle mikroskopisch bestätigt sein. Liegen beide Klassifikationen vor, ist die pathologische Klassifikation (pN) anzugeben.
Die pathologische bzw. postoperative histopathologische Beurteilung der regionären Lymphknoten (pN) erfordert die Entfernung von Lymphknoten in einem Ausmaß, das die Aussage über das Fehlen regionärer Lymphknotenmetastasen (pN0) verlässlich macht und andererseits zur Bestimmung der höchsten pN-Kategorie ausreicht.
Eine Exzisionsbiopsie eines Lymphknotens ohne pathologische Untersuchung des Primärtumors ist nicht ausreichend, um die pN-Kategorie vollständig festzulegen und entspricht deswegen einer klinischen Klassifikation.
Fälle, bei denen die Klassifikation erst anlässlich einer Autopsie erfolgte, werden mit „a“ gekennzeichnet.
Wenn für die vorliegende Tumorerkrankung keine TNM-Klassifikation definiert ist – z.B. Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome -, bleibt dieses Feld leer.
Klinische und pathologische Klassifikationen mit einem „y-Symbol“ (Klassifikation erfolgte während oder nach initialer multimodaler Therapie) oder einem „r-Symbol“ (kennzeichnet Rezidivtumoren nach krankheitsfreiem Intervall) können nicht erfasst werden.

Quelle: TNM Klassifikation maligner Tumoren. Herausgegeben und übersetzt von Christian Wittekind und Hans-Joachim Meyer. 7. Auflage, 2010 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, ISBN: 978-3-527-32759-1
71
N-Kategorie
siehe Schlüssel 6
Im Feld „N-Kategorie“ soll die N-Kategorie der TNM-Klassifikation der vorliegenden Tumorerkrankung erfasst werden, die das Fehlen oder Vorhandensein und die Ausbreitung von regionären Lymphknotenmetastasen beschreibt.
Bestehen im Einzelfall Zweifel bezüglich der korrekten Zuordnung zu der N-Kategorie, soll die niedrigere, d.h. weniger fortgeschrittene Kategorie gewählt werden.
Alle Fälle sollen mikroskopisch bestätigt sein. Die pathologische Beurteilung der regionären Lymphknoten (pN) erfordert die Entfernung von Lymphknoten in einem Ausmaß, das die Aussage über das Fehlen regionärer Lymphknotenmetastasen (pN0) verlässlich macht und andererseits zur Bestimmung der höchsten pN-Kategorie ausreicht.
Wenn für die vorliegende Tumorerkrankung keine TNM-Klassifikation definiert ist – z.B. Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome -, bleibt dieses Feld leer.

Folgende allgemeine Definitionen werden stets angewendet:
TNM: Klinische Klassifikation – N – Regionäre Lymphknoten
 

NX

Regionäre Lymphknoten können nicht beurteilt werden

N0

Keine regionären Lymphknotenmetastasen

N1 – N3

Zunehmender Befall regionärer Lymphknoten


pTNM: Pathologische Klassifikation – pN – Regionäre Lymphknoten

pNX

Regionäre Lymphknoten können histologisch nicht beurteilt werden

pN0

Histologisch keine Lymphknotenmetastasen

pN1 – pN3

Zunehmender Befall regionärer Lymphknoten bei histologischer Untersuchung


Folgende Klassifikation sollte zum Nachweis isolierter Tumorzellen mit morphologischen bzw. nichtmorphologischen Techniken angewendet werden:

pN0

Histologisch keine Lymphknotenmetastasen, keine Untersuchung zum Nachweis isolierter Tumorzellen

pN0(i-)

Histologisch keine Lymphknotenmetastasen, kein morphologischer Nachweis von isolierten Tumorzellen

pN0(i+)

Histologisch keine Lymphknotenmetastasen, morphologischer Nachweis von isolierten Tumorzellen

pN0(mol-)

Histologisch keine Lymphknotenmetastasen, kein nichtmorphologischer Nachweis von isolierten Tumorzellen

pN0(mol+)

Histologisch keine Lymphknotenmetastasen, nichtmorphologischer Nachweis von isolierten Tumorzellen

Quelle: TNM Klassifikation maligner Tumoren. Herausgegeben und übersetzt von Christian Wittekind und Hans-Joachim Meyer. 7. Auflage, 2010 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, ISBN: 978-3-527-32759-1
72
sn-Symbol der N-Kategorie
0 = Schildwächterlymphknoten nicht untersucht
1 = Schildwächterlymphknoten untersucht

Im Feld „sn-Symbol der N-Kategorie“ soll dokumentiert werden, ob der Schildwächterlymphknoten (sentinel lymph node) untersucht worden ist oder nicht.

Der Schildwächterlymphknoten ist der erste Lymphknoten , der die abfließende Lymphe des Primärtumors aufnimmt. Wenn er Metastasen enthält, ist dies ein Hinweis, dass andere (nachgeschaltete) Lymphknoten ebenfalls Metastasen enthalten. Wenn er keine Metastasen enthält, ist es wenig wahrscheinlich, dass andere (nachgeschaltete) Lymphknoten Metastasen enthalten. Gelegentlich kann mehr als ein Schildwächterlymphknoten vorkommen.

Folgende Bezeichnungen sind anwendbar, wenn eine Klassifikation des Schildwächterlymphknotens angestrebt wird:

pNX(sn)

Schildwächterlymphknoten kann histologisch nicht beurteilt werden

pN0(sn)

Histologisch keine Lymphknotenmetastasen

pN1(sn)

Befall des (der) Schildwächterlymphknoten


Quelle: TNM Klassifikation maligner Tumoren. Herausgegeben und übersetzt von Christian Wittekind und Hans-Joachim Meyer. 7. Auflage, 2010 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, ISBN: 978-3-527-32759-1

73
Präfix der M-Kategorie
a = autoptisch
c = klinisch
p = pathologisch
Im Feld „Präfix der M-Kategorie“ wird dokumentiert, ob die Festlegung der M-Kategorie auf der klinischen Klassifikation („c“) oder der pathologischen Klassifikation („p“) beruht. Grundsätzlich sollen alle Fälle mikroskopisch bestätigt sein. Liegen beide Klassifikationen vor, ist die pathologische Klassifikation (pM) anzugeben.
Die pathologische bzw. postoperative histopathologische Feststellung von Metastasen (pM) erfordert die mikroskopische Untersuchung.
Fälle, bei denen die Klassifikation erst anlässlich einer Autopsie erfolgte, werden mit „a“ gekennzeichnet.
Wenn für die vorliegende Tumorerkrankung keine TNM-Klassifikation definiert ist – z.B. Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome -, bleibt dieses Feld leer.
Klinische und pathologische Klassifikationen mit einem „y-Symbol“ (Klassifikation erfolgte während oder nach initialer multimodaler Therapie) oder einem „r-Symbol“ (kennzeichnet Rezidivtumoren nach krankheitsfreiem Intervall) können nicht erfasst werden.

Quelle: TNM Klassifikation maligner Tumoren. Herausgegeben und übersetzt von Christian Wittekind und Hans-Joachim Meyer. 7. Auflage, 2010 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, ISBN: 978-3-527-32759-1
74
M-Kategorie
0 = 0
0(i+) = 0(i+)
0(i-) = 0(i-)
0(mol+) = 0(mol+)
0(mol-) = 0(mol-)
1 = 1
1a = 1a
1b = 1b
1c = 1c
1d = 1d
1e = 1e

Im Feld „M-Kategorie“ soll die M-Kategorie der TNM-Klassifikation der vorliegenden Tumorerkrankung erfasst werden, die das Fehlen (M0) oder Vorhandensein (M1) von Fernmetastasen beschreibt.

Bestehen im Einzelfall Zweifel bezüglich der korrekten Zuordnung zu der M-Kategorie, soll die niedrigere, d.h. weniger fortgeschrittene Kategorie gewählt werden.
Alle Fälle sollen mikroskopisch bestätigt sein. Die pathologische Feststellung von Fernmetastasen (pM) erfordert die mikroskopische Untersuchung.
Wenn für die vorliegende Tumorerkrankung keine TNM-Klassifikation definiert ist – z.B. Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphome -, bleibt dieses Feld leer.
Die Kategorie MX wird als unzureichend angesehen, da für die Bestimmung der klinischen M-Klassifikation die klinische Untersuchung ausreichend ist.

Folgende allgemeine Definitionen werden stets angewendet:
TNM: Klinische Klassifikation – M – Fernmetastasen

M0

Keine Fernmetastasen

M1

Fernmetastasen


pTNM: Pathologische Klassifikation – pM – Fernmetastasen

pM1

Fernmetastasen mikroskopisch bestätigt

 

Folgende Klassifikation sollte zum Nachweis isolierter Tumorzellen mit morphologischen bzw. nichtmorphologischen Techniken angewendet werden:

pM0

Histologisch keine Fernmetastasen, keine Untersuchung zum Nachweis isolierter Tumorzellen

pM0(i-)

Histologisch keine Fernmetastasen, kein morphologischer Nachweis von isolierten Tumorzellen

pM0(i+)

Histologisch keine Fernmetastasen, morphologischer Nachweis von isolierten Tumorzellen

pM0(mol-)

Histologisch keine Fernmetastasen, kein nichtmorphologischer Nachweis von isolierten Tumorzellen

pM0(mol+)

Histologisch keine Fernmetastasen, nichtmorphologischer Nachweis von isolierten Tumorzellen


Quelle: TNM Klassifikation maligner Tumoren. Herausgegeben und übersetzt von Christian Wittekind und Hans-Joachim Meyer. 7. Auflage, 2010 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, ISBN: 978-3-527-32759-1

Grading und Immunphänotyp

75
Grading
0 = G0 Grading nicht vorgesehen
1 = G1 (gut differenziert)
2 = G2 (mäßig differenziert)
3 = G3 (schlecht differenziert)
4 = G4 (undifferenziert)
8 = unbekannt
9 = fehlende Angabe
H = High grade (G3/G4)
L = Low grade (G1/G2)
X = GX kann nicht bestimmt werden
Im Feld „Grading “ soll das histopathologische Grading (Differenzierungsgrad des Tumorgewebes) der zu meldenden Tumorerkrankung angegeben werden. Das histopathologische Grading unterteilt Tumoren eines bestimmten Typs nach ihrem jeweiligen Differenzierungsgrad und beschreibt, wie sehr oder wie wenig die Neoplasie dem gesunden Gewebe, dem sie entstammt, ähnelt.
Im Allgemeinen gilt die unten angeführte Differenzierung. Es gibt aber auch einige wichtige Ausnahmen, z.B. Grading G0 bedeutet beim Malignen Melanom der Konjunktiva „Primär erworbene Melanose“ (siehe TNM Klassifikation maligner Tumoren. Herausgegeben und übersetzt von Christian Wittekind und Hans-Joachim Meyer. 7. Auflage, 2010 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, ISBN: 978-3-527-32759-1TNM 7. Auflage, S. 267).
Sofern in einer Diagnose zwei unterschiedliche Differenzierungsgrade angegeben werden, so ist der höhere Grad zu verwenden.

0

G0 Grading nicht vorgesehen

1

G1 (gut differenziert)

2

G2 (mäßig differenziert)

3

G3 (schlecht differenziert)

4

G4 (undifferenziert)

8

unbekannt

9

fehlende Angabe

H

High grade (G3/G4)

L

Low grade (G1/G2)

X

GX kann nicht bestimmt werden

76
Immunphänotyp bei Lymphomen/Leukämien
5 = T-Zell
6 = B-Zell
7 = Null-Zell
8 = Natural-Killer-Cell
9 = Bestimmung nicht durchgeführt
Im Feld „Immunphänotyp bei Lymphomen/Leukämien“ soll bei Lymphomen und Leukämien die immunologische Charakterisierung unter Verwendung der folgenden Klassifikation dokumentiert werden:

5

T-Zell

6

B-Zell

7

Null-Zell

8

Natural-Killer-Cell

9

Bestimmung nicht durchgeführt

Therapie

wenn Feld 1 = 1 und wenn Feld 27 IN (1;2;3;4;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16) und wenn Feld 57 <> LEER
77
Operation
0 = nein
1 = ja
9 = unbekannt
Im Feld „Operation“ soll für die vorliegende Tumorerkrankung erfasst werden, ob im Rahmen der Primärtherapie eine Operation durchgeführt wurde (1) oder nicht (0).
Erfolgt nach histologischer Sicherung einer bösartigen Neubildung der Haut keine operative Excision sondern Kryotherapie, photodynamische Therapie oder eine topische Pharmakotherapie ist dies im Feld „sonstige Therapie“ anzugeben.
78
Strahlentherapie
0 = nein
1 = ja
9 = unbekannt
Im Feld „Strahlentherapie“ soll für die vorliegende Tumorerkrankung erfasst werden, ob im Rahmen der Primärtherapie eine Strahlentherapie durchgeführt wurde (1) oder nicht (0).
79
Chemotherapie
0 = nein
1 = ja
9 = unbekannt
Im Feld „Chemotherapie“ soll für die vorliegende Tumorerkrankung erfasst werden, ob im Rahmen der Primärtherapie eine Chemotherapie durchgeführt wurde (1) oder nicht (0).
80
Hormontherapie
0 = nein
1 = ja
9 = unbekannt
Im Feld „Hormontherapie“ soll für die vorliegende Tumorerkrankung erfasst werden, ob im Rahmen der Primärtherapie eine Hormontherapie durchgeführt wurde (1) oder nicht (0).
81
Immuntherapie
0 = nein
1 = ja
9 = unbekannt
Im Feld „Immuntherapie“ soll für die vorliegende Tumorerkrankung erfasst werden, ob im Rahmen der Primärtherapie eine Immuntherapie durchgeführt wurde (1) oder nicht (0).
82
Knochenmarkstransplantation
0 = nein
1 = ja
9 = unbekannt
Im Feld „Knochenmarkstransplantation“ soll für die vorliegende Tumorerkrankung erfasst werden, ob im Rahmen der Primärtherapie eine Knochenmarkstransplantation durchgeführt wurde (1) oder nicht (0).
83
sonstige Therapie
0 = nein
1 = ja
9 = unbekannt
Im Feld „sonstige Therapie“ soll für die vorliegende Tumorerkrankung erfasst werden, ob im Rahmen der Primärtherapie eine ‚sonstige Therapie’ durchgeführt wurde (1) oder nicht (0).
Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Basis (B)

Entlassung aus dem Krankenhaus

wenn Feld 16 = 1
84
Entlassungsdatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ
Im Feld „Entlassungsdatum Krankenhaus“ ist das Datum der Entlassung der zu meldenden Person aus dem Krankenhaus anzugeben.
Das Entlassungsdatum wird einer Reihe von Plausibilitätskontrollen unterzogen. So sind z.B. nur gültige Datumsangaben zulässig, das Entlassungsdatum darf chronologisch nicht nach dem aktuellen Datum liegen.
Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.
85
Entlassungsgrund
siehe Schlüssel 7
Im Feld „Entlassungsgrund“ wird der Grund der Entlassung der zu meldenden Person aus dem Krankenhaus angegeben. Falls die zu meldende Person während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus verstorben ist, ist im Feld „Entlassungsgrund“ die Ausprägung „07 = Tod“ und im Feld „Entlassungsdatum Krankenhaus“ das Sterbedatum einzutragen.

Sowohl das Datum als auch der Grund der Entlassung aus dem Krankenhaus ist für die Epidemiologischen Krebsregister nur dann relevant, wenn die erkrankte Person während des stationären Aufenthalts verstorben ist.

Dieses Feld sollte vom EDV-System des Krankenhauses bereits vorbelegt sein.

Lange Schlüssel

Schlüssel 1
Fachabteilungen
0100 = Innere Medizin
0102 = Innere Medizin/Schwerpunkt Geriatrie
0103 = Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie
0104 = Innere Medizin/Schwerpunkt Nephrologie
0105 = Innere Medizin/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
0106 = Innere Medizin/Schwerpunkt Endokrinologie
0107 = Innere Medizin/Schwerpunkt Gastroenterologie
0108 = Innere Medizin/Schwerpunkt Pneumologie
0109 = Innere Medizin/Schwerpunkt Rheumatologie
0114 = Innere Medizin/Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde
0150 = Innere Medizin/Tumorforschung
0151 = Innere Medizin/Schwerpunkt Coloproktologie
0152 = Innere Medizin/Schwerpunkt Infektionskrankheiten
0153 = Innere Medizin/Schwerpunkt Diabetes
0154 = Innere Medizin/Schwerpunkt Naturheilkunde
0156 = Innere Medizin/Schwerpunkt Schlaganfallpatienten (Stroke units, Artikel 7 § 1 Abs. 3 GKV-SolG)
0190 = Innere Medizin
0191 = Innere Medizin
0192 = Innere Medizin
0200 = Geriatrie
0224 = Geriatrie/Schwerpunkt Frauenheilkunde
0260 = Geriatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
0261 = Geriatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
0290 = Geriatrie
0291 = Geriatrie
0292 = Geriatrie
0300 = Kardiologie
0390 = Kardiologie
0391 = Kardiologie
0392 = Kardiologie
0400 = Nephrologie
0410 = Nephrologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0436 = Nephrologie/Intensivmedizin
0490 = Nephrologie
0491 = Nephrologie
0492 = Nephrologie
0500 = Hämatologie und internistische Onkologie
0510 = Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0524 = Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Frauenheilkunde
0533 = Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Strahlenheilkunde
0590 = Hämatologie und internistische Onkologie
0591 = Hämatologie und internistische Onkologie
0592 = Hämatologie und internistische Onkologie
0600 = Endokrinologie
0607 = Endokrinologie/Schwerpunkt Gastroenterologie
0610 = Endokrinologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0690 = Endokrinologie
0691 = Endokrinologie
0692 = Endokrinologie
0700 = Gastroenterologie
0706 = Gastroenterologie/Schwerpunkt Endokrinologie
0710 = Gastroenterologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0790 = Gastroenterologie
0791 = Gastroenterologie
0792 = Gastroenterologie
0800 = Pneumologie
0890 = Pneumologie
0891 = Pneumologie
0892 = Pneumologie
0900 = Rheumatologie
0910 = Rheumatologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0990 = Rheumatologie
0991 = Rheumatologie
0992 = Rheumatologie
1000 = Pädiatrie
1004 = Pädiatrie/Schwerpunkt Nephrologie
1005 = Pädiatrie/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
1006 = Pädiatrie/Schwerpunkt Endokrinologie
1007 = Pädiatrie/Schwerpunkt Gastroenterologie
1009 = Pädiatrie/Schwerpunkt Rheumatologie
1011 = Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderkardiologie
1012 = Pädiatrie/Schwerpunkt Neonatologie
1014 = Pädiatrie/Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde
1028 = Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderneurologie
1050 = Pädiatrie/Schwerpunkt Perinatalmedizin
1051 = Langzeitbereich Kinder
1090 = Pädiatrie
1091 = Pädiatrie
1092 = Pädiatrie
1100 = Kinderkardiologie
1136 = Kinderkardiologie/Schwerpunkt Intensivmedizin
1190 = Kinderkardiologie
1191 = Kinderkardiologie
1192 = Kinderkardiologie
1200 = Neonatologie
1290 = Neonatologie
1291 = Neonatologie
1292 = Neonatologie
1300 = Kinderchirurgie
1390 = Kinderchirurgie
1391 = Kinderchirurgie
1392 = Kinderchirurgie
1400 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1410 = Lungen- und Bronchialheilkunde/Schwerpunkt Pädiatrie
1490 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1491 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1492 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1500 = Allgemeine Chirurgie
1513 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Kinderchirurgie
1516 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie
1518 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Gefäßchirurgie
1519 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Plastische Chirurgie
1520 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie
1523 = Chirurgie/Schwerpunkt Orthopädie
1536 = Allgemeine Chirurgie/Intensivmedizin (§ 13 Abs. 2 Satz 3, 2. Halbsatz BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
1550 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Abdominal- und Gefäßchirurgie
1551 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Handchirurgie
1590 = Allgemeine Chirurgie
1591 = Allgemeine Chirurgie
1592 = Allgemeine Chirurgie
1600 = Unfallchirurgie
1690 = Unfallchirurgie
1691 = Unfallchirurgie
1692 = Unfallchirurgie
1700 = Neurochirurgie
1790 = Neurochirurgie
1791 = Neurochirurgie
1792 = Neurochirurgie
1800 = Gefäßchirurgie
1890 = Gefäßchirurgie
1891 = Gefäßchirurgie
1892 = Gefäßchirurgie
1900 = Plastische Chirurgie
1990 = Plastische Chirurgie
1991 = Plastische Chirurgie
1992 = Plastische Chirurgie
2000 = Thoraxchirurgie
2021 = Thoraxchirurgie/Schwerpunkt Herzchirurgie
2036 = Thoraxchirurgie/Intensivmedizin
2050 = Thoraxchirurgie/Schwerpunkt Herzchirurgie Intensivmedizin
2090 = Thoraxchirurgie
2091 = Thoraxchirurgie
2092 = Thoraxchirurgie
2100 = Herzchirurgie
2118 = Herzchirurgie/Schwerpunkt Gefäßchirurgie
2120 = Herzchirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie
2136 = Herzchirurgie/Intensivmedizin (§ 13 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
2150 = Herzchirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie Intensivmedizin
2190 = Herzchirurgie
2191 = Herzchirurgie
2192 = Herzchirurgie
2200 = Urologie
2290 = Urologie
2291 = Urologie
2292 = Urologie
2300 = Orthopädie
2309 = Orthopädie/Schwerpunkt Rheumatologie
2315 = Orthopädie/Schwerpunkt Chirurgie
2316 = Orthopädie und Unfallchirurgie
2390 = Orthopädie
2391 = Orthopädie
2392 = Orthopädie
2400 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2402 = Frauenheilkunde/Schwerpunkt Geriatrie
2405 = Frauenheilkunde/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
2406 = Frauenheilkunde/Schwerpunkt Endokrinologie
2425 = Frauenheilkunde
2490 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2491 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2492 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2500 = Geburtshilfe
2590 = Geburtshilfe
2591 = Geburtshilfe
2592 = Geburtshilfe
2600 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2690 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2691 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2692 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2700 = Augenheilkunde
2790 = Augenheilkunde
2791 = Augenheilkunde
2792 = Augenheilkunde
2800 = Neurologie
2810 = Neurologie/Schwerpunkt Pädiatrie
2856 = Neurologie/Schwerpunkt Schlaganfallpatienten (Stroke units, Artikel 7 § 1 Abs. 3 GKV-SolG)
2890 = Neurologie
2891 = Neurologie
2892 = Neurologie
2900 = Allgemeine Psychiatrie
2928 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Neurologie
2930 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychiatrie
2931 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Psychosomatik/Psychotherapie
2950 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung
2951 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie
2952 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Forensische Behandlung
2953 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung, Tagesklinik
2954 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung, Nachtklinik
2955 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie, Tagesklinik
2956 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie, Nachtklinik
2960 = Allgemeine Psychiatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
2961 = Allgemeine Psychiatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
2990 = Allgemeine Psychiatrie
2991 = Allgemeine Psychiatrie
2992 = Allgemeine Psychiatrie
3000 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3060 = Kinder- und Jugendpsychiatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3061 = Kinder- und Jugendpsychiatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3090 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3091 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3092 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3100 = Psychosomatik/Psychotherapie
3110 = Psychosomatik/Psychotherapie/Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychosomatik
3160 = Psychosomatik/Psychotherapie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3161 = Psychosomatik/Psychotherapie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3190 = Psychosomatik/Psychotherapie
3191 = Psychosomatik/Psychotherapie
3192 = Psychosomatik/Psychotherapie
3200 = Nuklearmedizin
3233 = Nuklearmedizin/Schwerpunkt Strahlenheilkunde
3290 = Nuklearmedizin
3291 = Nuklearmedizin
3292 = Nuklearmedizin
3300 = Strahlenheilkunde
3305 = Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
3350 = Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Radiologie
3390 = Strahlenheilkunde
3391 = Strahlenheilkunde
3392 = Strahlenheilkunde
3400 = Dermatologie
3460 = Dermatologie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3490 = Dermatologie
3491 = Dermatologie
3492 = Dermatologie
3500 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3590 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3591 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3592 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3600 = Intensivmedizin
3601 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Innere Medizin
3603 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Kardiologie
3610 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Pädiatrie
3617 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Neurochirurgie
3618 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie
3621 = Intensivmedizin/Herzchirurgie
3622 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Urologie
3624 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Frauenheilkunde und Geburtshilfe
3626 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
3628 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Neurologie
3650 = Operative Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie
3651 = Intensivmedizin/Thorax-Herzchirurgie
3652 = Intensivmedizin/Herz-Thoraxchirurgie
3690 = Intensivmedizin
3691 = Intensivmedizin
3692 = Intensivmedizin
3700 = sonstige Fachabteilung
3750 = Angiologie
3751 = Radiologie
3752 = Palliativmedizin
3753 = Schmerztherapie
3754 = Heiltherapeutische Abteilung
3755 = Wirbelsäulenchirurgie
3756 = Suchtmedizin
3757 = Visceralchirurgie
3790 = Sonstige Fachabteilung
3791 = Sonstige Fachabteilung
3792 = Sonstige Fachabteilung
Schlüssel 2
Amtlicher Schlüssel der Bundesländer
1 = Schleswig-Holstein
2 = Hamburg
3 = Niedersachsen
4 = Bremen
5 = Nordrhein-Westfalen
6 = Hessen
7 = Rheinland-Pfalz
8 = Baden-Württemberg
9 = Bayern
10 = Saarland
11 = Berlin
12 = Brandenburg
13 = Mecklenburg-Vorpommern
14 = Sachsen
15 = Sachsen-Anhalt
16 = Thüringen
Schlüssel 3
ICD-O-3 Lokalisation
C00.0 = Äußere Oberlippe
C00.1 = Äußere Unterlippe
C00.2 = Äußere Lippe o.n.A.
C00.3 = Schleimhaut der Oberlippe
C00.4 = Schleimhaut der Unterlippe
C00.5 = Lippenschleimhaut o.n.A.
C00.6 = Lippenkommissur
C00.8 = Lippe, mehrere Teilbereiche überlappend
C00.9 = Lippe o.n.A.
C01.9 = Zungengrund o.n.A.
C02.0 = Dorsale Oberfläche der Zunge
C02.1 = Zungenrand
C02.2 = Ventrale Oberfläche der Zunge o.n.A.
C02.3 = Vordere 2/3 der Zunge
C02.4 = Zungentonsille
C02.8 = Zunge, mehrere Bereiche überlappend
C02.9 = Zunge o.n.A.
C03.0 = Oberkieferzahnfleisch
C03.1 = Unterkieferzahnfleisch
C03.9 = Zahnfleisch o.n.A.
C04.0 = Vorderer Teil des Mundbodens
C04.1 = Seitlicher Teil des Mundbodens
C04.8 = Mundboden, mehrere Teilbereiche überlappend
C04.9 = Mundboden o.n.A.
C05.0 = Harter Gaumen
C05.1 = Weicher Gaumen o.n.A.
C05.2 = Uvula
C05.8 = Gaumen, mehrere Teilbereiche überlappend
C05.9 = Gaumen o.n.A.
C06.0 = Wangenschleimhaut
C06.1 = Vestibulum oris
C06.2 = Retromolarregion
C06.8 = Sonstige und nicht näher bezeichnete Teile des Mundes, mehrere Teilbereiche überlappend
C06.9 = Mund o.n.A.
C07.9 = Parotis
C08.0 = Glandula submandibularis
C08.1 = Glandula sublingualis
C08.8 = Große Speicheldrüsen, mehrere Bereiche überlappend
C08.9 = Große Speicheldrüsen o.n.A.
C09.0 = Fossa tonsillaris
C09.1 = Gaumenbogen
C09.8 = Tonsille, mehrere Teilbereiche überlappend
C09.9 = Tonsille o.n.A.
C10.0 = Vallecula epiglottica
C10.1 = Vorderfläche der Epiglottis
C10.2 = Seitenwand des Oropharynx
C10.3 = Hinterwand des Oropharynx
C10.4 = Kiemengang
C10.8 = Oropharynx, mehrere Teilbereiche überlappend
C10.9 = Oropharynx o.n.A.
C11.0 = Obere Wand des Nasopharynx
C11.1 = Hinterwand des Nasopharynx
C11.2 = Seitenwand des Nasopharynx
C11.3 = Vorderwand des Nasopharynx
C11.8 = Nasopharynx, mehrere Teilbereiche überlappend
C11.9 = Nasopharynx o.n.A.
C12.9 = Sinus piriformis
C13.0 = Regio postcricoidea
C13.1 = Plica aryepiglottica, hypopharyngeale Seite
C13.2 = Hinterwand des Hypopharynx
C13.8 = Hypopharynx, mehrere Teilbereiche überlappend
C13.9 = Hypopharynx o.n.A.
C14.0 = Pharynx o.n.A.
C14.2 = Waldeyer-Ring
C14.8 = Lippe, Mundhöhle und Pharynx, mehrere Bereiche überlappend
C15.0 = Ösophagus, Pars cervicalis
C15.1 = Ösophagus, Pars thoracalis
C15.2 = Ösophagus, Pars abdominalis
C15.3 = Ösophagus, oberes Drittel
C15.4 = Ösophagus, mittleres Drittel
C15.5 = Ösophagus, unteres intrathorakales Drittel
C15.8 = Ösophagus, mehrere Teilbereiche überlappend
C15.9 = Ösophagus o.n.A.
C16.0 = Kardia o.n.A.
C16.1 = Fundus ventriculi
C16.2 = Corpus ventriculi
C16.3 = Antrum ventriculi
C16.4 = Pylorus
C16.5 = Kleine Kurvatur o.n.A
C16.6 = Große Kurvatur o.n.A
C16.8 = Magen, mehrere Teilbereiche überlappend
C16.9 = Magen o.n.A.
C17.0 = Duodenum
C17.1 = Jejunum
C17.2 = Ileum
C17.3 = Meckel-Divertikel
C17.8 = Dünndarm, mehrere Teilbereiche überlappend
C17.9 = Dünndarm o.n.A.
C18.0 = Zökum
C18.1 = Appendix vermiformis
C18.2 = Colon ascendens
C18.3 = Flexura hepatica
C18.4 = Colon transversum
C18.5 = Flexura lienalis coli
C18.6 = Colon descendens
C18.7 = Colon sigmoideum
C18.8 = Kolon, mehrere Teilbereiche überlappend
C18.9 = Colon
C19.9 = Rektosigmoidaler Übergang
C20.9 = Rektum o.n.A.
C21.0 = Anus o.n.A.
C21.1 = Analkanal
C21.2 = Kloakenregion
C21.8 = Rektum, Anus und Analkanal, mehrere Bereiche überlappend
C22.0 = Leber
C22.1 = Intrahepatische Gallengänge
C23.9 = Gallenblase
C24.0 = Extrahepatischer Gallengang
C24.1 = Ampulla Vateri
C24.8 = Gallenwege, mehrere Bereiche überlappend
C24.9 = Gallenwege o.n.A.
C25.0 = Pankreaskopf
C25.1 = Pankreaskörper
C25.2 = Pankreasschwanz
C25.3 = Ductus pancreaticus
C25.4 = Pankreas-Inselzellen
C25.7 = Sonstige näher bezeichnete Teile des Pankreas
C25.8 = Pankreas, mehrere Teilbereiche überlappend
C25.9 = Pankreas o.n.A.
C26.0 = Intestinaltrakt o.n.A.
C26.8 = Verdauungssystem, mehrere Bereiche überlappend
C26.9 = Gastrointestinaltrakt o.n.A.
C30.0 = Nasenhöhle
C30.1 = Mittelohr
C31.0 = Sinus maxillaris
C31.1 = Sinus ethmoidalis
C31.2 = Sinus frontalis
C31.3 = Sinus sphenoidalis
C31.8 = Nasennebenhöhlen, mehrere Teilbereiche überlappend
C31.9 = Nasennebenhöhlen o.n.A.
C32.0 = Glottis
C32.1 = Supraglottis
C32.2 = Subglottis
C32.3 = Larynxknorpel
C32.8 = Larynx, mehrere Teilbereiche überlappend
C32.9 = Kehlkopf o.n.A.
C33.9 = Trachea
C34.0 = Hauptbronchus
C34.1 = Lungenoberlappen
C34.2 = Lungenmittellappen
C34.3 = Lungenunterlappen
C34.8 = Lunge, mehrere Teilbereiche überlappend
C34.9 = Lunge o.n.A.
C37.9 = Thymus
C38.0 = Herz
C38.1 = Vorderes Mediastinum
C38.2 = Hinteres Mediastinum
C38.3 = Mediastinum o.n.A.
C38.4 = Pleura o.n.A.
C38.8 = Herz, Mediastinum und Pleura, mehrere Teilbereiche überlappend
C39.0 = Obere Atemwege o.n.A.
C39.8 = Atemwege [Respirationstrakt] und intrathorakale Organe, mehrere Bereiche überlappend
C39.9 = Mangelhaft bezeichneter Sitz innerhalb der Atmungsorgane
C40.0 = Lange Knochen von Arm und Schulter und zugehörige Gelenke
C40.1 = Kurze Knochen der oberen Extremitäten und zugehörige Gelenke
C40.2 = Lange Knochen der unteren Extremitäten und zugehörige Gelenke
C40.3 = Kurze Knochen der unteren Extremitäten und zugehörige Gelenke
C40.8 = Knochen, Gelenke und Gelenkknorpel der Extremitäten, mehrere Teilbereiche überlappend
C40.9 = Knochen einer Extremität o.n.A.
C41.0 = Knochen des Hirn- und Gesichtsschädels und zugehörige Gelenke
C41.1 = Mandibula
C41.2 = Wirbelsäule
C41.3 = Rippen, Sternum, Klavikula und zugehörige Gelenke
C41.4 = Beckenknochen, Kreuzbein, Steißbein und zugehörige Gelenke
C41.8 = Knochen, Gelenke und Gelenkknorpel, mehrere Bereiche überlappend
C41.9 = Knochen o.n.A.
C42.0 = Blut
C42.1 = Knochenmark
C42.2 = Milz
C42.3 = Retikuloendotheliales System o.n.A.
C42.4 = Hämatopoetisches System o.n.A.
C44.0 = Lippenhaut o.n.A.
C44.1 = Augenlid
C44.2 = Äußeres Ohr
C44.3 = Haut sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des Gesichtes
C44.4 = Behaarte Kopfhaut und Haut am Hals
C44.5 = Haut am Stamm
C44.6 = Haut der oberen Extremitäten und der Schulter
C44.7 = Haut der unteren Extremität und der Hüfte
C44.8 = Haut, mehrere Teilbereiche überlappend
C44.9 = Haut o.n.A.
C47.0 = Periphere Nerven und autonomes Nervensystem des Kopfes, des Gesichtes und des Halses
C47.1 = Periphere Nerven und autonomes Nervensystem der oberen Extremität und der Schulter
C47.2 = Periphere Nerven und autonomes Nervensystem der unteren Extremität und der Hüfte
C47.3 = Periphere Nerven und autonomes Nervensystem des Thorax
C47.4 = Periphere Nerven und autonomes Nervensystem des Abdomens
C47.5 = Periphere Nerven und autonomes Nervensystem des Beckens
C47.6 = Periphere Nerven und autonomes Nervensystem des Stammes
C47.8 = Periphere Nerven und autonomes Nervensystem, mehrere Teilbereiche überlappend
C47.9 = Autonomes Nervensystem o.n.A.
C48.0 = Retroperitoneum
C48.1 = Näher bezeichnete Teile des Peritoneums
C48.2 = Peritoneum o.n.A.
C48.8 = Retroperitoneum und Peritoneum, mehrere Teilbereiche überlappend
C49.0 = Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteile des Kopfes, des Gesichtes und des Halses
C49.1 = Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteile der oberen Extremität und der Schulter
C49.2 = Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteile der unteren Extremität und der Hüfte
C49.3 = Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteile des Thorax
C49.4 = Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteilgewebe des Abdomen
C49.5 = Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteile des Beckens
C49.6 = Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteile des Stammes o.n.A.
C49.8 = Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteile, mehrere Bereiche überlappend
C49.9 = Bindegewebe, Subkutangewebe und sonstige Weichteile o.n.A.
C50.0 = Mamille
C50.1 = Zentraler Drüsenkörper der Brust
C50.2 = Oberer innerer Quadrant der Brust
C50.3 = Unterer innerer Quadrant der Brust
C50.4 = Oberer äußerer Quadrant der Brust
C50.5 = Unterer äußerer Quadrant der Brust
C50.6 = Recessus axillaris der Brust
C50.8 = Brust, mehrere Teilbereiche überlappend
C50.9 = Brust o.n.A.
C51.0 = Labium majus
C51.1 = Labium minus
C51.2 = Klitoris
C51.8 = Vulva, mehrere Teilbereiche überlappend
C51.9 = Vulva o.n.A.
C52.9 = Vagina o.n.A.
C53.0 = Endozervix
C53.1 = Ektozervix
C53.8 = Cervix uteri, mehrere Teilbereiche überlappend
C53.9 = Cervix uteri
C54.0 = Isthmus uteri
C54.1 = Endometrium
C54.2 = Myometrium
C54.3 = Fundus uteri
C54.8 = Corpus uteri, mehrere Teilbereiche überlappend
C54.9 = Corpus uteri
C55.9 = Uterus o.n.A.
C56.9 = Ovar
C57.0 = Eileiter
C57.1 = Ligamentum latum uteri
C57.2 = Ligamentum rotundum
C57.3 = Parametrium
C57.4 = Weibliche Adnexe
C57.7 = Sonstige näher bezeichnete Teile der weiblichen Geschlechtsorgane
C57.8 = Weibliche Geschlechtsorgane, mehrere Bereiche überlappend
C57.9 = Weibliche Geschlechtsorgane o.n.A.
C58.9 = Plazenta
C60.0 = Präputium
C60.1 = Glans penis
C60.2 = Penisschaft
C60.8 = Penis, mehrere Teilbereiche überlappend
C60.9 = Penis o.n.A.
C61.9 = Prostata
C62.0 = Kryptorchider Hoden
C62.1 = Deszendierter Hoden
C62.9 = Testis o.n.A.
C63.0 = Nebenhoden
C63.1 = Samenstrang
C63.2 = Skrotum o.n.A.
C63.7 = Sonstige näher bezeichnete Teile der männlichen Geschlechtsorgane
C63.8 = Männliche Geschlechtsorgane, mehrere Bereiche überlappend
C63.9 = Männliche Geschlechtsorgane o.n.A.
C64.9 = Niere o.n.A.
C65.9 = Nierenbecken
C66.9 = Ureter
C67.0 = Trigonum vesicae
C67.1 = Blasendach
C67.2 = Laterale Harnblasenwand
C67.3 = Vordere Harnblasenwand
C67.4 = Hintere Harnblasenwand
C67.5 = Harnblasenhals
C67.6 = Ostium ureteris
C67.7 = Urachus
C67.8 = Harnblase, mehrere Teilbereiche überlappend
C67.9 = Blase o.n.A.
C68.0 = Urethra
C68.1 = Paraurethrale Drüse
C68.8 = Harntrakt, mehrere Bereiche überlappend
C68.9 = Harntrakt o.n.A.
C69.0 = Konjunktiva
C69.1 = Kornea o.n.A.
C69.2 = Retina
C69.3 = Chorioidea
C69.4 = Bulbus oculi
C69.5 = Tränendrüse
C69.6 = Orbita o.n.A.
C69.8 = Auge und Augenanhangsgebilde, mehrere Teilbereiche überlappend
C69.9 = Auge o.n.A.
C70.0 = Hirnhäute
C70.1 = Rückenmarkhäute
C70.9 = Meningen o.n.A.
C71.0 = Cerebrum
C71.1 = Frontallappen
C71.2 = Temporallappen
C71.3 = Parietallappen
C71.4 = Okzipitallappen
C71.5 = Ventrikel o.n.A.
C71.6 = Kleinhirn o.n.A.
C71.7 = Hirnstamm
C71.8 = Gehirn, mehrere Teilbereiche überlappend
C71.9 = Gehirn o.n.A.
C72.0 = Rückenmark
C72.1 = Cauda equina
C72.2 = N. olfactorius
C72.3 = N. opticus
C72.4 = N. acusticus
C72.5 = Hirnnerven o.n.A.
C72.8 = Gehirn und andere Teile des Zentralnervensystems, mehrere Bereiche überlappend
C72.9 = Nervensystem
C73.9 = Schilddrüse
C74.0 = Nebennierenrinde
C74.1 = Nebennierenmark
C74.9 = Nebenniere o.n.A.
C75.0 = Nebenschilddrüse
C75.1 = Hirnanhangsdrüse
C75.2 = Ductus craniopharyngealis
C75.3 = Glandula pinealis
C75.4 = Glomus caroticum
C75.5 = Glomus aorticum und sonstige Paraganglien
C75.8 = Endokrine Drüsen und verwandte Strukturen, mehrere Teilbereiche überlappend
C75.9 = Endokrine Drüse o.n.A.
C76.0 = Kopf, Gesicht oder Hals o.n.A.
C76.1 = Thorax o.n.A.
C76.2 = Abdomen o.n.A.
C76.3 = Becken o.n.A.
C76.4 = Obere Extremität o.n.A.
C76.5 = Untere Extremität o.n.A.
C76.7 = Sonstiger mangelhaft bezeichneter Sitz
C76.8 = Mangelhaft bezeichneter Sitz, mehrere Teilbereiche überlappend
C77.0 = Lymphknoten des Kopfes, des Gesichtes und des Halses
C77.1 = Intrathorakaler Lymphknoten
C77.2 = Intraabdominaler Lymphknoten
C77.3 = Lymphknoten der Achseln und Arme
C77.4 = Lymphknoten der Inguinalregion und des Beines
C77.5 = Beckenlymphknoten
C77.8 = Lymphknoten mehrerer Regionen
C77.9 = Lymphknoten o.n.A.
C80.9 = Unbekannte Primärlokalisation
Schlüssel 4
ICD-O-3 Morphologie
8000/0 = Benigne Neoplasie o.n.A.
8000/1 = Neoplasie fraglicher Dignität
8000/3 = Maligne Neoplasie
8000/6 = Neoplasie, Metastase
8000/9 = Maligne Neoplasie, unsicher ob Primärtumor oder Metastase
8001/0 = Benigne Tumorzellen
8001/1 = Tumorzellen fraglicher Dignität
8001/3 = Maligne Tumorzellen
8002/3 = Kleinzelliger maligner Tumor
8003/3 = Riesenzelliger maligner Tumor
8004/3 = Spindelzelliger maligner Tumor
8005/0 = Klarzelliger Tumor o.n.A.
8005/3 = Klarzelliger maligner Tumor
8010/0 = Benigne epitheliale Neoplasie
8010/2 = Carcinoma in situ o.n.A.
8010/3 = Karzinom o.n.A.
8010/6 = Karzinom-Metastase o.n.A.
8010/9 = Karzinomatose
8011/0 = Benignes Epitheliom
8011/3 = Malignes Epitheliom
8012/3 = Großzelliges Karzinom o.n.A.
8013/3 = Großzelliges neuroendokrines Karzinom
8013/6 = Großzelliges neuroendokrines Karzinom, Metastase
8013/9 = Großzelliges neuroendokrines Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8014/3 = Großzelliges Karzinom mit rhabdoidem Phänotyp
8015/3 = Glaszellkarzinom
8020/3 = Undifferenziertes Karzinom o.n.A.
8021/3 = Anaplastisches Karzinom o.n.A.
8022/3 = Pleomorphes Karzinom
8022/6 = Pleomorphes Karzinom, Metastase
8022/9 = Pleomorphes Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8030/3 = Riesenzell- und Spindelzellkarzinom
8031/3 = Riesenzellkarzinom
8032/3 = Spindelzellkarzinom o.n.A.
8033/3 = Pseudosarkomatöses Karzinom
8034/3 = Polygonalzelliges Karzinom
8035/3 = Karzinom mit osteoklastenähnlichen Riesenzellen
8035/6 = Karzinom mit osteoklastenähnlichen Riesenzellen, Metastase
8035/9 = Karzinom mit osteoklastenähnlichen Riesenzellen, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8040/0 = Benignes Tumorlet
8040/1 = Tumorlet o.n.A.
8041/3 = Kleinzelliges Karzinom o.n.A.
8041/6 = Kleinzelliges Karzinom o.n.A., Metastase
8041/9 = Kleinzelliges Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8042/3 = Haferzell-Karzinom
8043/3 = Kleinzelliges spindelzelliges Karzinom
8044/3 = Kleinzelliges Karzinom vom Intermediärtyp
8045/3 = Kombiniertes kleinzelliges Karzinom
8046/3 = Nichtkleinzelliges Karzinom
8050/0 = Papillom o.n.A.
8050/2 = Papilläres Carcinoma in situ
8050/3 = Papilläres Karzinom o.n.A.
8051/0 = Verruköses Papillom
8051/3 = Verruköses Karzinom o.n.A.
8052/0 = Plattenepithelpapillom o.n.A.
8052/2 = Nichtinvasives papilläres Plattenepithelkarzinom
8052/3 = Papilläres Plattenepithelkarzinom
8053/0 = Invertiertes Plattenepithel-Papillom
8060/0 = Plattenepithel-Papillomatose
8070/2 = Plattenepithel-Carcinoma in situ o.n.A.
8070/3 = Plattenepithelkarzinom o.n.A.
8070/6 = Plattenepithelkarzinom-Metastase o.n.A.
8070/9 = Plattenepithelkarzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8071/3 = Verhornendes Plattenepithelkarzinom o.n.A.
8072/3 = Großzelliges nichtverhornendes Plattenepithelkarzinom o.n.A.
8073/3 = Kleinzelliges nichtverhornendes Plattenepithelkarzinom
8074/3 = Spindelzelliges Plattenepithelkarzinom
8075/3 = Adenoides Plattenepithelkarzinom
8076/2 = Plattenepithel-Carcinoma in situ mit fraglicher Stromainvasion
8076/3 = Mikroinvasives Plattenepithelkarzinom
8077/2 = Intraepitheliale Neoplasie Grad 3
8078/3 = Plattenepithelkarzinom mit Hornbildung
8080/2 = Erythroplasie Queyrat
8081/2 = M. Bowen
8082/3 = Lymphoepitheliales Karzinom
8083/3 = Basaloides Plattenepithelkarzinom
8084/3 = Klarzelliges Plattenepithelkarzinom
8090/1 = Basalzelltumor
8090/3 = Basalzellkarzinom o.n.A.
8091/3 = Multifokales oberflächliches Basalzellkarzinom
8092/3 = Infiltrierendes Basalzellkarzinom o.n.A.
8093/3 = Fibroepitheliales Basalzellkarzinom
8094/3 = Basosquamöses Karzinom
8095/3 = Metatypisches Karzinom
8096/0 = Intraepidermales Epitheliom Typ Borst-Jadassohn
8097/3 = Noduläres Basalzellkarzinom
8098/3 = Adenoides Basalzellkarzinom
8100/0 = Trichoepitheliom
8101/0 = Trichofollikulom
8102/0 = Tricholemmom
8102/3 = Tricholemmkarzinom
8103/0 = Pilartumor
8110/0 = Pilomatrixom o.n.A.
8110/3 = Pilomatrix-Karzinom
8120/0 = Benignes Übergangszellpapillom
8120/1 = Urothelpapillom o.n.A.
8120/2 = Übergangszell-Carcinoma in situ
8120/3 = Übergangszellkarzinom o.n.A.
8121/0 = Schneider-Papillom o.n.A.
8121/1 = Invertiertes Übergangszellpapillom o.n.A.
8121/3 = Schneider-Karzinom
8122/3 = Spindelzelliges Übergangszellkarzinom
8123/3 = Basaloidkarzinom
8124/3 = Kloakogenes Karzinom
8130/1 = Papilläre Neoplasie der Übergangszellen mit niedrigem Malignitätspotential
8130/2 = Nichtinvasives papilläres Übergangszellkarzinom
8130/3 = Papilläres Übergangszellkarzinom
8131/3 = Mikropapilläres Übergangszellkarzinom
8140/0 = Adenom o.n.A.
8140/1 = Atypisches Adenom
8140/2 = Adenocarcinoma in situ o.n.A.
8140/3 = Adenokarzinom o.n.A.
8140/6 = Adenokarzinom-Metastase o.n.A.
8140/9 = Adenokarzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8141/3 = Szirrhöses Adenokarzinom
8142/3 = Linitis plastica
8143/3 = Oberflächlich spreitendes Adenokarzinom
8144/3 = Adenokarzinom vom intestinalen Typ
8145/3 = Diffuses Karzinom
8146/0 = Monomorphes Adenom
8147/0 = Basalzelladenom
8147/3 = Basalzell-Adenokarzinom
8148/2 = Glanduläre intraepitheliale Neoplasie Grad 3
8149/0 = Intrakanalikuläres Adenom
8150/0 = Inselzelladenom
8150/1 = Inselzelltumor o.n.A.
8150/3 = Inselzellkarzinom
8151/0 = Insulinom o.n.A.
8151/3 = Malignes Insulinom
8152/1 = Glukagonom o.n.A.
8152/3 = Malignes Glukagonom
8153/1 = Gastrinom o.n.A.
8153/3 = Malignes Gastrinom
8154/3 = Gemischtes Inselzell- und exokrines Adenokarzinom
8155/1 = Vipom o.n.A.
8155/3 = Malignes Vipom
8156/1 = Somatostatinom o.n.A.
8156/3 = Malignes Somatostatinom
8157/1 = Enteroglukagonom o.n.A.
8157/3 = Malignes Enteroglukagonom
8160/0 = Gallengangsadenom
8160/3 = Intrahepatisches Cholangiokarzinom
8161/0 = Gallengangs-Zystadenom
8161/3 = Gallengangs-Zystadenokarzinom
8162/3 = Klatskin-Tumor
8170/0 = Leberzelladenom
8170/3 = Hepatozelluläres Karzinom o.n.A.
8171/3 = Fibrolamelläres Leberzellkarzinom
8172/3 = Szirrhöses hepatozelluläres Karzinom
8173/3 = Spindelzelliges hepatozelluläres Karzinom
8174/3 = Klarzelliges hepatozelluläres Karzinom
8175/3 = Pleomorphes hepatozelluläres Karzinom
8180/3 = Kombiniertes hepatozelluläres Karzinom und Cholangiokarzinom
8190/0 = Trabekuläres Adenom
8190/3 = Trabekuläres Adenokarzinom
8191/0 = Embryonales Adenom
8200/0 = Ekkrines dermales Zylindrom
8200/3 = Adenoid-zystisches Karzinom
8200/6 = Adenoid-zystisches Karzinom, Metastase
8200/9 = Adenoid-zystisches Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8201/2 = Kribriformes Carcinoma in situ
8201/3 = Kribriformes Karzinom o.n.A.
8201/6 = Kribriformes Karzinom o.n.A., Metastase
8201/9 = Kribriformes Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8202/0 = Mikrozystisches Adenom
8204/0 = Laktierendes Adenom
8210/0 = Adenomatöser Polyp o.n.A.
8210/2 = Adenocarcinoma in situ in adenomatösem Polypen
8210/3 = Adenokarzinom in adenomatösem Polypen
8211/0 = Tubuläres Adenom o.n.A.
8211/3 = Tubuläres Adenokarzinom
8211/6 = Tubuläres Adenokarzinom, Metastase
8211/9 = Tubuläres Adenokarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8212/0 = Flaches Adenom
8213/0 = Serrated adenoma
8214/3 = Parietalzellkarzinom
8215/3 = Adenokarzinom der Analdrüsen
8220/0 = Familiäre adenomatöse Polypose [FAP]
8220/3 = Adenokarzinom in familiärer adenomatöser Polypose [FAP]
8221/0 = Multiple adenomatöse Polypen
8221/3 = Adenokarzinom in multiplen adenomatösen Polypen
8230/2 = Solides duktales Carcinoma in situ
8230/3 = Solides Karzinom o.n.A.
8231/3 = Carcinoma simplex
8240/1 = Karzinoidtumor fraglicher Dignität
8240/3 = Karzinoidtumor o.n.A.
8241/3 = Enterochromaffinzell-Karzinoid
8242/1 = Enterochromaffin-like-cell-Karzinoid
8242/3 = Maligner Enterochromaffin-like-cell-Tumor
8243/3 = Becherzellkarzinoid
8244/3 = Kombiniertes Karzinoid
8245/1 = Tubuläres Karzinoid
8245/3 = Adenokarzinoidtumor
8246/3 = Neuroendokrines Karzinom o.n.A.
8247/3 = Merkel-Zell-Karzinom
8248/1 = Apudom
8249/3 = Atypischer Karzinoidtumor
8249/6 = Atypischer Karzinoidtumor, Metastase
8249/9 = Atypischer Karzinoidtumor, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8250/1 = Lungenadenomatose
8250/3 = Bronchiolo-alveoläres Adenokarzinom o.n.A.
8251/0 = Alveoläres Adenom
8251/3 = Alveoläres Adenokarzinom
8252/3 = Nichtmuzinöses bronchiolo-alveoläres Karzinom
8253/3 = Muzinöses bronchiolo-alveoläres Karzinom
8254/3 = Gemischtes muzinöses und nichtmuzinöses bronchiolo-alveoläres Karzinom
8255/3 = Adenokarzinom mit gemischten Subtypen
8260/0 = Papilläres Adenom o.n.A.
8260/3 = Papilläres Adenokarzinom o.n.A.
8261/0 = Villöses Adenom o.n.A.
8261/2 = Adenocarcinoma in situ in villösem Adenom
8261/3 = Adenokarzinom in villösem Adenom
8262/3 = Villöses Adenokarzinom
8263/0 = Tubulovillöses Adenom o.n.A.
8263/2 = Adenocarcinoma in situ in tubulovillösem Adenom
8263/3 = Adenokarzinom in tubulovillösem Adenom
8264/0 = Glanduläre Papillomatose
8270/0 = Chromophobes Adenom
8270/3 = Chromophobes Karzinom
8271/0 = Prolaktinom
8272/0 = Hypophysenadenom o.n.A.
8272/3 = Hypophysenkarzinom o.n.A.
8280/0 = Azidophiles Adenom
8280/3 = Azidophiles Karzinom
8281/0 = Gemischtzelliges azidophil-basophiles Adenom
8281/3 = Gemischtzelliges azidophil-basophiles Karzinom
8290/0 = Oxyphiles Adenom
8290/3 = Onkozytäres Karzinom
8290/6 = Onkozytäres Karzinom, Metastase
8290/9 = Onkozytäres Karzinom, unklar ob Primärtumor oder Metastase
8300/0 = Basophiles Adenom
8300/3 = Basophiles Karzinom
8310/0 = Klarzelliges Adenom
8310/3 = Klarzelliges Adenokarzinom o.n.A.
8311/1 = Hypernephroider Tumor
8312/3 = Nierenzellkarzinom o.n.A.
8313/0 = Klarzelliges Adenofibrom
8313/1 = Klarzelliges Adenofibrom mit Borderline-Malignität
8313/3 = Klarzelliges Adenokarzinofibrom
8314/3 = Lipidreiches Karzinom
8314/6 = Lipidreiches Karzinom, Metastase
8314/9 = Lipidreiches Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8315/3 = Glykogenreiches Klarzellkarzinom
8315/6 = Glykogenreiches Klarzellkarzinom, Metastase
8315/9 = Glykogenreiches Klarzellkarzinom, unklar ob Primärtumor oder Metastase
8316/3 = Zystenassoziiertes Nierenzellkarzinom
8317/3 = Nierenzellkarzinom vom chromophoben Zelltyp
8318/3 = Sarkomatoides Nierenzellkarzinom
8319/3 = Sammelrohrkarzinom
8320/3 = Granularzellkarzinom
8321/0 = Hauptzelladenom
8322/0 = Wasserklares Adenom
8322/3 = Wasserklares Adenokarzinom
8323/0 = Gemischtzelliges Adenom
8323/3 = Gemischtzelliges Adenokarzinom
8324/0 = Lipoadenom
8325/0 = Nachnieren-Adenom
8330/0 = Follikuläres Adenom
8330/1 = Atypisches follikuläres Adenom
8330/3 = Follikuläres Adenokarzinom o.n.A.
8331/3 = Gut differenziertes follikuläres Adenokarzinom
8332/3 = Trabekuläres follikuläres Adenokarzinom
8333/0 = Mikrofollikuläres Adenom
8333/3 = Fetales Adenokarzinom
8334/0 = Makrofollikuläres Adenom
8335/3 = Minimal-invasives follikuläres Karzinom
8336/0 = Hyalinisiertes trabekuläres Adenom
8337/3 = Insuläres Karzinom
8340/3 = Papilläres Karzinom, follikuläre Variante
8341/3 = Papilläres Mikrokarzinom
8342/3 = Oxyphiles papilläres Karzinom
8343/3 = Abgekapseltes papilläres Karzinom
8344/3 = Zylinderzelliges papilläres Schilddrüsenkarzinom
8345/3 = Medulläres Karzinom mit amyloidem Stroma
8346/3 = Gemischtzelliges medullär-follikuläres Karzinom
8347/3 = Medulläres Karzinom mit papillärer Komponente
8350/3 = Nichtabgekapseltes sklerosierendes Karzinom
8360/1 = Multiple endokrine Adenome
8361/0 = Juxtaglomerulärer Tumor
8370/0 = Nebennierenrindenadenom o.n.A.
8370/3 = Nebennierenrindenkarzinom
8371/0 = Nebennierenrindenadenom vom Kompaktzelltyp
8372/0 = Stark pigmentiertes Nebennierenrindenadenom
8373/0 = Klarzelliges Nebennierenrindenadenom
8374/0 = Glomerulosazelliges Nebennierenrindenadenom
8375/0 = Gemischtzelliges Nebennierenrindenadenom
8380/0 = Endometrioides Adenom o.n.A.
8380/1 = Endometrioides Adenom mit Borderline-Malignität
8380/3 = Endometrioides Adenokarzinom o.n.A.
8381/0 = Endometrioides Adenofibrom o.n.A.
8381/1 = Endometrioides Adenofibrom mit Borderline-Malignität
8381/3 = Malignes endometrioides Adenofibrom
8382/3 = Endometrioides Adenokarzinom, sekretorische Variante
8383/3 = Endometrioides Adenokarzinom, Flimmerepithel-Variante
8384/3 = Endozervikales Adenokarzinom
8390/0 = Adenom der Hautanhangsgebilde
8390/3 = Karzinom der Hautanhangsgebilde
8391/0 = Follikuläres Fibrom
8392/0 = Syringofibroadenom
8400/0 = Schweißdrüsenadenom
8400/1 = Schweißdrüsentumor o.n.A.
8400/3 = Schweißdrüsenadenokarzinom
8401/0 = Apokrines Adenom
8401/3 = Apokrines Adenokarzinom
8401/6 = Apokrines Adenokarzinom, Metastase
8401/9 = Apokrines Adenokarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8402/0 = Noduläres Hidradenom
8402/3 = Malignes noduläres Hidradenom
8403/0 = Ekkrines Spiradenom
8403/3 = Malignes ekkrines Spiradenom
8404/0 = Hidrozystom
8405/0 = Papilläres Hidradenom
8406/0 = Papilläres Syringadenom
8407/0 = Syringom o.n.A.
8407/3 = Sklerosierendes Karzinom der Schweißdrüsenausführungsgänge
8408/0 = Ekkrines papilläres Adenom
8408/1 = Aggressives digitales papilläres Adenom
8408/3 = Ekkrines papilläres Adenokarzinom
8409/0 = Ekkrines Porom
8409/3 = Malignes ekkrines Porom
8410/0 = Talgdrüsenadenom
8410/3 = Talgdrüsenadenokarzinom
8410/6 = Talgdrüsenadenokarzinom, Metastase
8410/9 = Talgdrüsenadenokarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8413/3 = Ekkrines Adenokarzinom
8420/0 = Zeruminaladenom
8420/3 = Zeruminaladenokarzinom
8430/1 = Mukoepidermoidtumor
8430/3 = Mukoepidermoid-Karzinom
8430/6 = Mukoepidermoid-Karzinom, Metastase
8430/9 = Mukoepidermoid-Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8440/0 = Zystadenom o.n.A
8440/3 = Zystadenokarzinom o.n.A.
8441/0 = Seröses Zystadenom o.n.A.
8441/3 = Seröses Zystadenokarzinom o.n.A.
8442/1 = Seröses Zystadenom mit Borderline-Malignität
8443/0 = Klarzelliges Zystadenom
8444/1 = Klarzelliger zystischer Tumor mit Borderline-Malignität
8450/0 = Papilläres Zystadenom o.n.A.
8450/3 = Papilläres Zystadenokarzinom o.n.A.
8451/1 = Papilläres Zystadenom mit Borderline-Malignität
8452/1 = Solid-pseudopapillärer Tumor
8452/3 = Solid-pseudopapilläres Karzinom
8453/0 = Intraduktales papillär-muzinöses Adenom
8453/1 = Intraduktaler papillär-muzinöser Tumor mit mäßiger Dysplasie
8453/2 = Nichtinvasives intraduktales papillär-muzinöses Karzinom
8453/3 = Invasives intraduktales papillär-muzinöses Adenokarzinom
8454/0 = Zystischer Tumor des atrioventrikulären Knotens
8460/0 = Seröses papilläres Zystadenom
8460/3 = Seröses papilläres Zystadenokarzinom
8461/0 = Seröses Oberflächenpapillom o.n.A.
8461/3 = Seröses papilläres Oberflächenkarzinom
8462/1 = Serös-papillärer zystischer Tumor mit Borderline-Malignität
8463/1 = Serös-papillärer Oberflächentumor mit Borderline-Malignität
8470/0 = Muzinöses Zystadenom o.n.A.
8470/1 = Muzinöser zystischer Tumor mit mäßiger Dysplasie
8470/2 = Nichtinvasives muzinöses Zystadenom
8470/3 = Muzinöses Zystadenokarzinom o.n.A.
8471/0 = Muzinöses papilläres Zystadenom o.n.A.
8471/3 = Muzinöses papilläres Zystadenokarzinom
8472/1 = Muzinöser zystischer Tumor mit Borderline-Malignität
8473/1 = Muzinöses papilläres Zystadenom mit Borderline-Malignität
8480/0 = Muzinöses Adenom
8480/3 = Muzinöses Adenokarzinom
8480/6 = Pseudomyxoma peritonei
8480/9 = Muzinöses Adenokarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8481/3 = Schleimbildendes Adenokarzinom
8482/3 = Endozervikales muzinöses Adenokarzinom
8490/3 = Siegelringzellkarzinom
8490/6 = Metastase eines Siegelringzellkarzinomes
8490/9 = Siegelringzellkarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8500/2 = Duktales Carcinoma in situ (DCIS)
8500/3 = Invasives duktales Karzinom o.n.A.
8500/6 = Invasives duktales Karzinom o.n.A., Metastase
8500/9 = Invasives duktales Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8501/2 = Nichtinvasives Komedokarzinom
8501/3 = Komedokarzinom o.n.A.
8502/3 = Sekretorisches Mammakarzinom
8502/6 = Sekretorisches Mammakarzinom, Metastase
8502/9 = Sekretorisches Mammakarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8503/0 = Intraduktales Papillom
8503/2 = Intraduktales papilläres Karzinom
8503/3 = Invasives papilläres Karzinom
8503/6 = Invasives papilläres Karzinom, Metastase
8503/9 = Invasives papilläres Karzinom, unklar ob Primärtumor oder Metastase
8504/0 = Intrazystisches papilläres Adenom
8504/2 = Intrazystisches papilläres Karzinom
8504/3 = Intrazystisches Karzinom o.n.A.
8505/0 = Intraduktale Papillomatose o.n.A.
8506/0 = Brustwarzen-Adenom
8507/2 = Intraduktales mikropapilläres Karzinom
8507/3 = Invasives mikropapilläres Karzinom
8507/6 = Invasives mikropapilläres Karzinom, Metastase
8507/9 = Invasives mikropapilläres Karzinom, unklar ob Primärtumor oder Metastase
8508/3 = Zystisch-hypersekretorisches Karzinom
8510/3 = Medulläres Karzinom o.n.A.
8510/6 = Medulläres Karzinom o.n.A., Metastase
8510/9 = Medulläres Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8512/3 = Medulläres Karzinom mit lymphoidem Stroma
8513/3 = Atypisches medulläres Karzinom
8514/3 = Desmoplastisches duktales Karzinom
8520/2 = Lobuläres Carcinoma in situ o.n.A.
8520/3 = Lobuläres Karzinom o.n.A.
8520/6 = Lobuläres Karzinom o.n.A., Metastase
8520/9 = Lobuläres Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8521/3 = Invasives duktuläres Karzinom
8522/2 = Intraduktales Karzinom und lobuläres Carcinoma in situ
8522/3 = Invasives duktales und lobuläres Karzinom
8522/6 = Invasives duktales und lobuläres Karzinom, Metastase
8522/9 = Invasives duktales und lobuläres Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8523/3 = Invasives duktales Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen
8523/6 = invasives duktales Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen, Metastase
8523/9 = invasives duktales Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8524/3 = Invasives lobuläres Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen
8524/6 = invasives lobuläres Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen, Metastase
8524/9 = invasives lobuläres Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8525/3 = Polymorphes Low-grade-Adenokarzinom
8530/3 = Inflammatorisches Karzinom
8530/6 = Inflammatorisches Karzinom, Metastase
8530/9 = Inflammatorisches Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8540/3 = M. Paget der Brustwarzenhaut
8541/3 = Invasives duktales Karzinom mit M. Paget
8541/6 = Invasives duktales Karzinom mit M. Paget, Metastase
8541/9 = Invasives duktales Karzinom mit M. Paget, unklar ob Primärtumor oder Metastase
8542/3 = Extramammärer M. Paget
8543/3 = Duktales Carcinoma in situ (DCIS) mit M. Paget
8550/0 = Azinarzelladenom
8550/1 = Azinarzelltumor
8550/3 = Azinuszellkarzinom
8550/6 = Azinuszellkarzinom, Metastase
8550/9 = Azinuszellkarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8551/3 = Azinuszell-Zystadenokarzinom
8560/0 = Gemischtes squamös-glanduläres Papillom
8560/3 = Adenosquamöses Karzinom
8560/6 = Adenosquamöses Karzinom, Metastase
8560/9 = Adenosquamöses Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8561/0 = Adenolymphom
8562/3 = Epithelial-myoepitheliales Karzinom
8570/3 = Adenokarzinom mit Plattenepithelmetaplasie
8571/3 = Adenokarzinom mit Knorpel- und Knochenmetaplasie
8572/3 = Adenokarzinom mit Spindelzellmetaplasie
8572/6 = Adenokarzinom mit Spindelzellmetaplasie, Metastase
8572/9 = Adenokarzinom mit Spindelzellmetaplasie, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8573/3 = Adenokarzinom mit apokriner Metaplasie
8574/3 = Adenokarzinom mit neuroendokriner Differenzierung
8575/3 = Metaplastisches Karzinom o.n.A.
8575/6 = Metaplastisches Karzinom o.n.A., Metastase
8575/9 = Metaplastisches Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8576/3 = Hepatoides Adenokarzinom
8580/0 = Benignes Thymom
8580/1 = Thymom o.n.A.
8580/3 = Malignes Thymom o.n.A.
8581/1 = Thymom vom Typ A o.n.A.
8581/3 = Malignes Thymom vom Typ A
8582/1 = Thymom vom Typ AB o.n.A.
8582/3 = Malignes Thymom vom Typ AB
8583/1 = Thymom vom Typ B1 o.n.A.
8583/3 = Malignes Thymom vom Typ B1
8584/1 = Thymom vom Typ B2 o.n.A.
8584/3 = Malignes Thymom vom Typ B2
8585/1 = Thymom vom Typ B3 o.n.A.
8585/3 = Malignes Thymom vom Typ B3
8586/3 = Thymuskarzinom o.n.A.
8587/0 = Ektope hamartomatöse Thymome
8588/3 = Spindelzellig-epithelialer Tumor mit thymusähnlichen Anteilen
8589/3 = Karzinome mit thymusähnlichen Anteilen
8590/1 = Keimstrang-Stromatumor o. n. A.
8591/1 = Inkomplett differenzierter Keimstrang-Stromatumor
8592/1 = Keimstrang-Stromatumor, Mischtypen
8593/1 = Stromatumor mit geringeren Keimstranganteilen
8600/0 = Thekom o.n.A.
8600/3 = Malignes Thekom
8601/0 = Luteinisiertes Thekom
8602/0 = Sklerosierender Stromatumor
8610/0 = Luteom o.n.A.
8620/1 = Adulter Granulosazelltumor
8620/3 = Maligner Granulosazelltumor
8621/1 = Granulosa-Thekazelltumor
8622/1 = Juveniler Granulosazelltumor
8623/1 = Keimstrangtumor mit anulären Tubuli
8630/0 = Benignes Androblastom
8630/1 = Androblastom o.n.A.
8630/3 = Malignes Androblastom
8631/0 = Gut differenzierter Sertoli-Leydig-Zell-Tumor
8631/1 = Intermediär differenzierter Sertoli-Leydig-Zell-Tumor
8631/3 = Schlecht differenzierter Sertoli-Leydig-Zell-Tumor
8632/1 = Gynandroblastom
8633/1 = Retiformer Sertoli-Leydig-Zell-Tumor
8634/1 = Intermediär differenzierter Sertoli-Leydig-Zell-Tumor mit heterologen Elementen
8634/3 = Schlecht differenzierter Sertoli-Leydig-Zell-Tumor mit heterologen Elementen
8640/1 = Sertoli-Zell-Tumor o.n.A.
8640/3 = Sertoli-Zell-Karzinom
8641/0 = Lipidspeichernder Sertoli-Zell-Tumor
8642/1 = Großzelliger verkalkender Sertoli-Zell-Tumor
8650/0 = Benigner Leydig-Zell-Tumor
8650/1 = Leydig-Zell-Tumor o.n.A.
8650/3 = Maligner Leydig-Zell-Tumor
8660/0 = Hiluszelltumor
8670/0 = Lipidzelliger Ovarialtumor
8670/3 = Maligner Steroidzelltumor
8671/0 = Nebennierenresttumor
8680/0 = Benignes Paragangliom
8680/1 = Paragangliom o.n.A.
8680/3 = Malignes Paragangliom
8681/1 = Sympathisches Paragangliom
8682/1 = Parasympathisches Paragangliom
8683/0 = Ganglienzell-Paragangliom
8690/1 = Glomus-jugulare-Tumor o.n.A.
8691/1 = Glomus-aorticum-Tumor
8692/1 = Glomus-caroticum-Tumor
8693/1 = Extraadrenales Paragangliom o.n.A.
8693/3 = Malignes extraadrenales Paragangliom
8700/0 = Phäochromozytom o.n.A.
8700/3 = Malignes Phäochromozytom
8710/3 = Glomangiosarkom
8711/0 = Glomustumor o.n.A.
8711/3 = Maligner Glomustumor
8712/0 = Glomangiom
8713/0 = Glomangiomyom
8720/0 = Pigmentierter Nävus o.n.A.
8720/2 = Melanoma in situ
8720/3 = Malignes Melanom o.n.A.
8721/3 = Noduläres malignes Melanom (NM)
8722/0 = Ballonzellnävus
8722/3 = Ballonzellmelanom
8723/0 = Halonävus
8723/3 = Malignes Melanom in Regression
8725/0 = Neuronävus
8726/0 = Großzelliger Nävus
8727/0 = Dysplastischer Nävus
8728/0 = Diffuse Melanozytose
8728/1 = Meningeales Melanozytom
8728/3 = Meningeale Melanomatose
8730/0 = Nichtpigmentierter Nävus
8730/3 = Amelanotisches malignes Melanom
8740/0 = Junktionaler Nävus o.n.A.
8740/3 = Malignes Melanom in Junktions-Nävus
8741/2 = Prämaligne Melanose o.n.A.
8741/3 = Malignes Melanom in prämaligner Melanose
8742/2 = Lentigo maligna
8742/3 = Lentigo-maligna-Melanom
8743/3 = Oberflächlich spreitendes Melanom
8744/3 = Akral-lentiginöses malignes Melanom
8745/3 = Desmoplastisches malignes Melanom
8746/3 = Mukosal-lentiginöses malignes Melanom
8750/0 = Intradermaler Nävus
8760/0 = Compound-Nävus
8761/0 = Kleiner kongenitaler Nävus
8761/1 = Pigmentierter Riesennävus o.n.A.
8761/3 = Malignes Melanom in pigmentiertem Riesennävus
8762/1 = Proliferative dermale Läsion in kongenitalem Nävus
8770/0 = Epitheloid- und Spindelzellnävus
8770/3 = Gemischtes Epitheloid- und Spindelzellmelanom
8771/0 = Epitheloidzellnävus
8771/3 = Epitheloidzellmelanom
8772/0 = Spindelzellnävus o.n.A.
8772/3 = Spindelzellmelanom o.n.A.
8773/3 = Spindelzellmelanom Typ A
8774/3 = Spindelzellmelanom Typ B
8780/0 = Blauer Nävus o.n.A.
8780/3 = Maligner blauer Nävus
8790/0 = Zellreicher blauer Nävus
8800/0 = Benigner Weichteiltumor
8800/3 = Sarkom o.n.A.
8800/6 = Sarkom o.n.A., Metastase
8800/9 = Sarkomatose o.n.A.
8801/3 = Spindelzellsarkom
8802/3 = Riesenzellsarkom
8803/3 = Kleinzelliges Sarkom
8804/3 = Epitheloidsarkom
8805/3 = Undifferenziertes Sarkom
8806/3 = Desmoplastischer kleinzelliger Tumor
8810/0 = Fibrom o.n.A.
8810/1 = Zellreiches Fibrom
8810/3 = Fibrosarkom o.n.A.
8811/0 = Fibromyxom
8811/3 = Fibromyxosarkom
8812/0 = Periostales Fibrom
8812/3 = Periostales Fibrosarkom
8813/0 = Faszienfibrom
8813/3 = Faszienfibrosarkom
8814/3 = Infantiles Fibrosarkom
8815/0 = Solitärer fibröser Tumor
8815/3 = Maligner solitärer fibröser Tumor
8820/0 = Elastofibrom
8821/1 = Aggressive Fibromatose
8822/1 = Abdominale Fibromatose
8823/0 = Desmoplastisches Fibrom
8824/0 = Myofibrom
8824/1 = Myofibromatose
8825/0 = Myofibroblastom
8825/1 = Myofibroblastentumor o.n.A.
8826/0 = Angiomyofibroblastom
8827/1 = Peribronchialer Myofibroblastentumor
8830/0 = Fibröses Histiozytom
8830/1 = Atypisches fibröses Histiozytom
8830/3 = Malignes fibröses Histiozytom
8831/0 = Histiozytom o.n.A.
8832/0 = Dermatofibrom o.n.A.
8832/3 = Dermatofibrosarkom o.n.A.
8833/3 = Pigmentiertes Dermatofibrosarcoma protuberans
8834/1 = Riesenzellfibroblastom
8835/1 = Plexiformer fibrohistiozytärer Tumor
8836/1 = Angiomatoides fibröses Histiozytom
8840/0 = Myxom o.n.A.
8840/3 = Myxosarkom
8841/1 = Angiomyxom
8842/0 = Ossifizierender fibromyxoider Weichteiltumor
8850/0 = Lipom o.n.A.
8850/1 = Atypisches Lipom
8850/3 = Liposarkom o.n.A.
8850/6 = Liposarkom o.n.A., Metastase
8850/9 = Liposarkom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8851/0 = Fibrolipom
8851/3 = Gut differenziertes Liposarkom
8852/0 = Fibromyxolipom
8852/3 = Myxoides Liposarkom
8853/3 = Rundzelliges Liposarkom
8854/0 = Pleomorphes Lipom
8854/3 = Pleomorphes Liposarkom
8855/3 = Gemischtzelliges Liposarkom
8856/0 = Intramuskuläres Lipom
8857/0 = Spindelzell-Lipom
8857/3 = Fibroblastisches Liposarkom
8858/3 = Entdifferenziertes Liposarkom
8860/0 = Angiomyolipom
8861/0 = Angiolipom o.n.A.
8862/0 = Chondroides Lipom
8870/0 = Myelolipom
8880/0 = Hibernom
8881/0 = Lipoblastomatose
8890/0 = Leiomyom o.n.A.
8890/1 = Leiomyomatose o.n.A.
8890/3 = Leiomyosarkom o.n.A.
8890/6 = Leiomyosarkom o.n.A., Metastase
8890/9 = Leiomyosarkom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8891/0 = Epitheloides Leiomyom
8891/3 = Epitheloides Leiomyosarkom
8892/0 = Zellreiches Leiomyom
8893/0 = Bizarres Leiomyom
8894/0 = Angiomyom
8894/3 = Angiomyosarkom
8895/0 = Myom
8895/3 = Myosarkom
8896/3 = Myxoides Leiomyosarkom
8897/1 = Tumor der glatten Muskulatur mit fraglichem malignem Potential
8898/1 = Metastasierendes Leiomyom
8900/0 = Rhabdomyom o.n.A.
8900/3 = Rhabdomyosarkom o.n.A.
8900/6 = Rhabdomyosarkom o.n.A., Metastase
8900/9 = Rhabdomyosarkom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8901/3 = Adultes pleomorphes Rhabdomyosarkom
8902/3 = Rhabdomyosarkom vom Mischtyp
8903/0 = Fetales Rhabdomyom
8904/0 = Adultes Rhabdomyom
8905/0 = Genitales Rhabdomyom
8910/3 = Embryonales Rhabdomyosarkom
8912/3 = Spindelzelliges Rhabdomyosarkom
8920/3 = Alveoläres Rhabdomyosarkom
8921/3 = Rhabdomyosarkom mit ganglionärer Differenzierung
8930/0 = Endometrium-Stromaknoten
8930/3 = Stromasarkom des Endometriums o.n.A.
8931/3 = Niedrigmalignes Stromasarkom des Endometriums
8932/0 = Adenomyom
8933/3 = Adenosarkom
8934/3 = Karzinofibrom
8935/0 = Benigner Stromatumor
8935/1 = Stromatumor o.n.A.
8935/3 = Stromasarkom o.n.A.
8936/0 = Benigner gastrointestinaler Stromatumor
8936/1 = Gastrointestinaler Stromatumor o.n.A.
8936/3 = Gastrointestinales Stromasarkom
8940/0 = Pleomorphes Adenom
8940/3 = Maligner Mischtumor o.n.A.
8941/3 = Karzinom in pleomorphem Adenom
8950/3 = Maligner Müller-Mischtumor
8951/3 = Maligner mesodermaler Mischtumor
8959/0 = Benignes zystisches Nephrom
8959/1 = Zystisches partiell differenziertes Nephroblastom
8959/3 = Malignes zystisches Nephrom
8960/1 = Mesoblastisches Nephrom
8960/3 = Nephroblastom o.n.A.
8963/3 = Maligner Rhabdoidtumor
8964/3 = Klarzelliges Nierensarkom
8965/0 = Nephrogenes Adenofibrom
8966/0 = Interstitialzellentumor des Nierenmarks
8967/0 = Ossifizierender Nierentumor
8970/3 = Hepatoblastom
8971/3 = Pankreatoblastom
8972/3 = Lungenblastom
8973/3 = Pleuropulmonales Blastom
8974/1 = Sialoblastom
8980/3 = Karzinosarkom o.n.A.
8981/3 = Embryonales Karzinosarkom
8982/0 = Benignes Myoepitheliom
8982/3 = Malignes Myoepitheliom
8982/6 = Malignes Myoepitheliom, Metastase
8982/9 = Malignes Myoepitheliom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8983/0 = Adenomyoepitheliom
8990/0 = Benignes Mesenchymom
8990/1 = Mesenchymom o.n.A.
8990/3 = Malignes Mesenchymom
8991/3 = Embryonales Sarkom
9000/0 = Brenner-Tumor o.n.A.
9000/1 = Brenner-Tumor mit Borderline-Malignität
9000/3 = Maligner Brenner-Tumor
9010/0 = Fibroadenom o.n.A.
9011/0 = Intrakanalikuläres Fibroadenom
9012/0 = Perikanalikuläres Fibroadenom
9013/0 = Adenofibrom o.n.A.
9014/0 = Seröses Adenofibrom o.n.A.
9014/1 = Seröses Adenofibrom mit Borderline-Malignität
9014/3 = Seröses Adenokarzinofibrom
9015/0 = Muzinöses Adenofibrom o.n.A.
9015/1 = Muzinöses Adenofibrom mit Borderline-Malignität
9015/3 = Muzinöses Adenokarzinofibrom
9016/0 = Riesenfibroadenom
9020/0 = Benigner Phylloides-Tumor
9020/1 = Phylloides-Tumor mit Borderline-Malignität
9020/3 = Maligner Phylloides-Tumor
9020/6 = Maligner Phylloides-Tumor, Metastase
9020/9 = Maligner Phylloides-Tumor, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
9030/0 = Juveniles Fibroadenom
9040/0 = Benignes Synovialom
9040/3 = Synovialsarkom o.n.A.
9041/3 = Spindelzelliges Synovialsarkom
9042/3 = Epitheliales Synovialsarkom
9043/3 = Biphasisches Synovialsarkom
9044/3 = Klarzellsarkom o.n.A.
9050/0 = Benignes Mesotheliom o.n.A.
9050/3 = Diffuses malignes Mesotheliom
9051/0 = Fibröses benignes Mesotheliom
9051/3 = Fibröses malignes Mesotheliom
9052/0 = Epitheloides benignes Mesotheliom
9052/3 = Epitheloides malignes Mesotheliom
9053/3 = Biphasisches malignes Mesotheliom
9054/0 = Adenomatoid-Tumor o.n.A.
9055/0 = Multizystisches benignes Mesotheliom
9055/1 = Zystisches Mesotheliom o.n.A
9060/3 = Dysgerminom
9061/3 = Seminom o.n.A.
9062/3 = Anaplastisches Seminom
9063/3 = Spermatozytisches Seminom
9064/2 = Maligne intratubuläre Keimzellen
9064/3 = Germinom
9065/3 = Nichtseminomatöser Keimzelltumor
9070/3 = Embryonalkarzinom o.n.A.
9071/3 = Dottersacktumor
9072/3 = Polyembryom
9073/1 = Gonadoblastom
9080/0 = Benignes Teratom
9080/1 = Teratom o.n.A.
9080/3 = Malignes Teratom o.n.A.
9081/3 = Teratokarzinom
9082/3 = Undifferenziertes malignes Teratom
9083/3 = Malignes Teratom vom intermediären Typ
9084/0 = Dermoidzyste o.n.A.
9084/3 = Teratom mit maligner Transformation
9085/3 = Germinaler Mischtumor
9090/0 = Struma ovarii o.n.A.
9090/3 = Maligne Struma ovarii
9091/1 = Struma-Karzinoid
9100/0 = Blasenmole o.n.A.
9100/1 = Invasive Blasenmole
9100/3 = Chorionkarzinom o.n.A.
9101/3 = Chorionkarzinom in Kombination mit sonstigen Keimzellelementen
9102/3 = Trophoblastisches malignes Teratom
9103/0 = Partielle Blasenmole
9104/1 = Trophoblastischer Plazentatumor
9105/3 = Epitheloider Trophoblasttumor
9110/0 = Benignes Mesonephrom
9110/1 = Mesonephrischer Tumor o.n.A.
9110/3 = Malignes Mesonephrom
9120/0 = Hämangiom o.n.A.
9120/3 = Hämangiosarkom
9120/6 = Hämangiosarkom, Metastase
9120/9 = Hämangiosarkom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
9121/0 = Kavernöses Hämangiom
9122/0 = Venöses Hämangiom
9123/0 = Haemangioma racemosum
9124/3 = Kupffer-Zell-Sarkom
9125/0 = Epitheloides Hämangiom
9130/0 = Benignes Hämangioepitheliom
9130/1 = Hämangioendotheliom o.n.A.
9130/3 = Malignes Hämangioendotheliom
9131/0 = Kapilläres Hämangiom
9132/0 = Intramuskuläres Hämangiom
9133/1 = Epitheloides Hämangioendotheliom o.n.A
9133/3 = Epitheloides malignes Hämangioendotheliom
9135/1 = Endovaskuläres papilläres Angioendotheliom
9136/1 = Spindelzelliges Hämangioendotheliom
9140/3 = Kaposi-Sarkom
9141/0 = Angiokeratom
9142/0 = Verruköses keratotisches Hämangiom
9150/0 = Benignes Hämangioperizytom
9150/1 = Hämangioperizytom o.n.A.
9150/3 = Malignes Hämangioperizytom
9160/0 = Angiofibrom o.n.A.
9161/0 = Erworbenes büscheliges Hämangiom
9161/1 = Hämangioblastom
9170/0 = Lymphangiom o.n.A.
9170/3 = Lymphangiosarkom
9171/0 = Kapilläres Lymphangiom
9172/0 = Kavernöses Lymphangiom
9173/0 = Zystisches Lymphangiom
9174/0 = Lymphangiomyom
9174/1 = Lymphangiomyomatose
9175/0 = Hämolymphangiom
9180/0 = Osteom o.n.A.
9180/3 = Osteosarkom o.n.A.
9180/6 = Osteosarkom o.n.A., Metastase
9180/9 = Osteosarkom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
9181/3 = Chondroplastisches Osteosarkom
9182/3 = Fibroplastisches Osteosarkom
9183/3 = Teleangiektatisches Osteosarkom
9184/3 = Osteosarkom in Paget-Knochenkrankheit
9185/3 = Kleinzelliges Osteosarkom
9186/3 = Zentrales Osteosarkom
9187/3 = Intraossäres gut differenziertes Osteosarkom
9191/0 = Osteoidosteom o.n.A
9192/3 = Parossales Osteosarkom
9193/3 = Periostales Osteosarkom
9194/3 = Hochmalignes [High-grade] Oberflächen-Osteosarkom
9195/3 = Intrakortikales Osteosarkom
9200/0 = Osteoblastom o.n.A.
9200/1 = Aggressives Osteoblastom
9210/0 = Osteochondrom
9210/1 = Osteochondromatose o.n.A.
9220/0 = Chondrom o.n.A.
9220/1 = Chondromatose o.n.A.
9220/3 = Chondrosarkom o.n.A.
9221/0 = Juxtakortikales Chondrom
9221/3 = Juxtakortikales Chondrosarkom
9230/0 = Chondroblastom o.n.A.
9230/3 = Malignes Chondroblastom
9231/3 = Myxoides Chondrosarkom
9240/3 = Mesenchymales Chondrosarkom
9241/0 = Chondromyxoides Fibrom
9242/3 = Klarzell-Chondrosarkom
9243/3 = Entdifferenziertes Chondrosarkom
9250/1 = Riesenzelltumor des Knochens o.n.A.
9250/3 = Maligner Riesenzelltumor des Knochens
9251/1 = Riesenzelltumor der Weichteile o.n.A.
9251/3 = Maligner Riesenzelltumor der Weichteile
9252/0 = Tendosynovialer Riesenzelltumor
9252/3 = Maligner tendosynovialer Riesenzelltumor
9260/3 = Ewing-Sarkom
9261/3 = Adamantinom der langen Röhrenknochen
9262/0 = Ossifizierendes Fibrom
9270/0 = Benigner odontogener Tumor
9270/1 = Odontogener Tumor o.n.A.
9270/3 = Maligner odontogener Tumor
9271/0 = Ameloblastisches Fibrodentinom
9272/0 = Zementom o.n.A.
9273/0 = Benignes Zementoblastom
9274/0 = Zementbildendes Fibrom
9275/0 = Riesenzementom
9280/0 = Odontom o.n.A.
9281/0 = Compound-Odontom
9282/0 = Komplexes Odontom
9290/0 = Ameloblastisches Fibro-Odontom
9290/3 = Ameloblastisches Odontosarkom
9300/0 = Adenomatoider odontogener Tumor
9301/0 = Kalzifizierende odontogene Zyste
9302/0 = Odontogener Schattenzelltumor
9310/0 = Ameloblastom o.n.A.
9310/3 = Malignes Ameloblastom
9311/0 = Odontoameloblastom
9312/0 = Odontogener Plattenepitheltumor
9320/0 = Odontogenes Myxom
9321/0 = Zentrales odontogenes Fibrom
9322/0 = Peripheres odontogenes Fibrom
9330/0 = Ameloblastisches Fibrom
9330/3 = Ameloblastisches Fibrosarkom
9340/0 = Kalzifizierender epithelialer odontogener Tumor
9341/1 = Odontogener Klarzelltumor
9342/3 = Odontogenes Karzinosarkom
9350/1 = Kraniopharyngeom
9351/1 = Adamantinöses Kraniopharyngeom
9352/1 = Papilläres Kraniopharyngeom
9360/1 = Pinealom
9361/1 = Pineozytom
9362/3 = Pineoblastom
9363/0 = Pigmentierter neuroektodermaler Tumor
9364/3 = Peripherer neuroektodermaler Tumor
9365/3 = Askin-Tumor
9370/3 = Chordom o.n.A.
9371/3 = Chondroides Chordom
9372/3 = Entdifferenziertes Chordom
9373/0 = Parachordom
9380/3 = Malignes Gliom
9381/3 = Gliomatosis cerebri
9382/3 = Mischgliom
9383/1 = Subependymom
9384/1 = Subependymales Riesenzellastrozytom
9390/0 = Plexus-chorioideus-Papillom o.n.A.
9390/1 = Atypisches Plexus-chorioideus-Papillom
9390/3 = Plexus-chorioideus-Karzinom
9391/3 = Ependymom o.n.A.
9392/3 = Anaplastisches Ependymom
9393/3 = Papilläres Ependymom
9394/1 = Myxopapilläres Ependymom
9400/3 = Astrozytom o.n.A.
9401/3 = Anaplastisches Astrozytom
9410/3 = Protoplasmatisches Astrozytom
9411/3 = Gemistozytisches Astrozytom
9412/1 = Infantiles desmoplastisches Astrozytom
9413/0 = Dysembryoblastischer neuroepithelialer Tumor
9420/3 = Fibrilläres Astrozytom
9421/1 = Pilozytisches Astrozytom
9423/3 = Polares Spongioblastom
9424/3 = Pleomorphes Xanthoastrozytom
9430/3 = Astroblastom
9440/3 = Glioblastom o.n.A.
9441/3 = Riesenzelliges Glioblastom
9442/1 = Gliofibrom
9442/3 = Gliosarkom
9444/1 = Chordoides Gliom
9450/3 = Oligodendrogliom o.n.A.
9451/3 = Anaplastisches Oligodendrogliom
9460/3 = Oligodendroblastom
9470/3 = Medulloblastom o.n.A.
9471/3 = Desmoplastisches noduläres Medulloblastom
9472/3 = Medullomyoblastom
9473/3 = Primitiver neuroektodermaler Tumor o.n.A.
9474/3 = Großzelliges Medulloblastom
9480/3 = Kleinhirnsarkom o.n.A.
9490/0 = Ganglioneurom
9490/3 = Ganglioneuroblastom
9491/0 = Ganglioneuromatose
9492/0 = Gangliozytom
9493/0 = Dysplastisches Gangliozytom des Kleinhirns (Lhermitte-Duclos)
9500/3 = Neuroblastom o.n.A.
9501/0 = Benignes Medulloepitheliom
9501/3 = Medulloepitheliom o.n.A.
9502/0 = Benignes teratoides Medulloepitheliom
9502/3 = Teratoides Medulloepitheliom
9503/3 = Neuroepitheliom o.n.A.
9504/3 = Spongioneuroblastom
9505/1 = Gangliogliom o.n.A.
9505/3 = Anaplastisches Gangliogliom
9506/1 = Zentrales Neurozytom
9507/0 = Pacini-Tumor
9508/3 = Atypischer teratoider/rhabdoider Tumor
9510/0 = Retinozytom
9510/3 = Retinoblastom o.n.A.
9511/3 = Differenziertes Retinoblastom
9512/3 = Undifferenziertes Retinoblastom
9513/3 = Diffuses Retinoblastom
9514/1 = Spontan regrediertes Retinoblastom
9520/3 = Neurogener Olfaktoriustumor
9521/3 = Olfaktorius-Neurozytom
9522/3 = Olfaktorius-Neuroblastom
9523/3 = Olfaktorius-Neuroepitheliom
9530/0 = Meningeom o.n.A.
9530/1 = Meningeomatose o.n.A.
9530/3 = Malignes Meningeom
9531/0 = Meningotheliales Meningeom
9532/0 = Fibröses Meningeom
9533/0 = Psammöses Meningeom
9534/0 = Angiomatöses Meningeom
9535/0 = Hämangioblastisches Meningeom
9537/0 = Meningeom vom Übergangstyp
9538/1 = Klarzell-Meningeom
9538/3 = Papilläres Meningeom
9539/1 = Atypisches Meningeom
9539/3 = Meningeale Sarkomatose
9540/0 = Neurofibrom o.n.A.
9540/1 = Neurofibromatose o.n.A.
9540/3 = Maligner peripherer Nervenscheidentumor
9541/0 = Melanotisches Neurofibrom
9550/0 = Plexiformes Neurofibrom
9560/0 = Neurilemmom o.n.A.
9560/1 = Neurinomatose
9560/3 = Malignes Neurilemmom
9561/3 = Maligner peripherer Nervenscheidentumor mit rhabdomyoblastischer Differenzierung
9562/0 = Neurothekom
9570/0 = Neurom o.n.A.
9571/0 = Perineuriom o.n.A.
9571/3 = Malignes Perineuriom
9580/0 = Granularzelltumor o.n.A.
9580/3 = Maligner Granularzelltumor
9581/3 = Alveoläres Weichteilsarkom
9582/0 = Granularzelltumor des Infundibulums
9590/3 = Malignes Lymphom o.n.A.
9591/3 = Malignes Non-Hodgkin-Lymphom o.n.A
9596/3 = Kombiniertes malignes Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphom
9650/3 = Hodgkin-Lymphom o.n.A.
9651/3 = Hodgkin-Lymphom, lymphozytenreich
9652/3 = Hodgkin-Lymphom, gemischtzellige Form
9653/3 = Hodgkin-Lymphom, lymphozytenarmer Typ o.n.A.
9654/3 = Hodgkin-Lymphom, lymphozytenarmer Typ, diffuse Fibrose
9655/3 = Hodgkin-Lymphom, lymphozytenarmer Typ, retikuläre Form
9659/3 = Hodgkin-Lymphom, nodulärer lymphozytenprädominanter Typ
9661/3 = Hodgkin-Granulom
9662/3 = Hodgkin-Sarkom
9663/3 = Hodgkin-Lymphom, nodulär-sklerosierender Typ o.n.A.
9664/3 = Hodgkin-Lymphom, nodulär-sklerosierender Typ, zelluläre Phase
9665/3 = Hodgkin-Lymphom, nodulär-sklerosierender Typ, Grad I
9667/3 = Hodgkin-Lymphom, nodulär-sklerosierender Typ, Grad II
9670/3 = Kleinzelliges lymphozytisches B-Zell-Lymphom
9671/3 = Lymphoplasmozytisches Lymphom
9673/3 = Mantelzell-Lymphom
9675/3 = Gemischt klein- und großzelliges diffuses Lymphom
9678/3 = Primary effusion lymphoma
9679/3 = Primär mediastinales großzelliges B-Zell-Lymphom
9680/3 = Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom o.n.A.
9684/3 = Großzelliges diffuses B-Zell-Lymphom, immunoblastische Variante o.n.A.
9687/3 = Burkitt-Lymphom o.n.A.
9689/3 = Marginalzonen-B-Zell-Lymphom der Milz
9690/3 = Follikuläres Lymphom o.n.A.
9691/3 = Follikuläres Lymphom, Grad 2
9695/3 = Follikuläres Lymphom, Grad 1
9698/3 = Follikuläres Lymphom, Grad 3
9699/3 = Extranodales Marginalzonen-B-Zell-Lymphom vom MALT-Typ
9700/3 = Mycosis fungoides
9701/3 = Szary-Syndrom
9702/3 = Reifzelliges T-Zell-Lymphom o.n.A.
9705/3 = Angioimmunoblastisches T-Zell-Lymphom
9708/3 = Subkutanes pannikulitisches T-Zell-Lymphom
9709/3 = Kutanes T-Zell-Lymphom
9714/3 = Großzelliges anaplastisches T-Zell und Null-Zell-Lymphom
9716/3 = Hepatosplenisches Gamma-Delta-Zell-Lymphom
9717/3 = Intestinales T-Zell-Lymphom
9718/3 = Primär kutane CD30-positive T-zellige lymphoproliferative Erkrankung
9719/3 = Nasales NK/T-Zell-Lymphom
9727/3 = Lymphoblastisches Lymphom der Vorläuferzellen
9728/3 = B-lymphoblastisches Lymphom vom Vorläuferzell-Typ
9729/3 = T-lymphoblastisches Lymphom vom Vorläuferzell-Typ
9731/3 = Plasmozytom o.n.A.
9732/3 = Multiples Myelom
9733/3 = Plasmazell-Leukämie
9734/3 = Extramedulläres Plasmozytom
9740/1 = Mastozytom o.n.A.
9740/3 = Mastzellsarkom
9741/3 = Maligne Mastozytose
9742/3 = Mastzell-Leukämie
9750/3 = Maligne Histiozytose
9751/1 = Langerhans-Zell-Histiozytose o.n.A
9752/1 = Unifokale Langerhans-Zell-Histiozytose
9753/1 = Multifokale Langerhans-Zell-Histiozytose
9754/3 = Disseminierte Langerhans-Zell-Histiozytose
9755/3 = Histiozytäres Sarkom
9756/3 = Langerhans-Zell-Sarkom
9757/3 = Sarkom der dendritischen Retikulumzellen
9758/3 = Follikuläres Dendriten-Zell-Sarkom
9760/3 = Immunoproliferative Krankheit o.n.A.
9761/3 = Waldenström-Makroglobulinämie
9762/3 = Schwerketten-Krankheit o.n.A.
9764/3 = Immunoproliferative Krankheit des Dünndarms
9765/1 = Monoklonale Gammopathie unbestimmter Signifikanz
9766/1 = Angiozentrische immunoproliferative Veränderung
9767/1 = Angioimmunoblastische Lymphadenopathie
9768/1 = T-Gamma-lymphoproliferative Krankheit
9769/1 = Immunglobulin-Ablagerungs-Krankheit
9800/3 = Leukämie o.n.A.
9801/3 = Akute Leukämie o.n.A.
9805/3 = Akute biphänotypische Leukämie
9820/3 = Lymphatische Leukämie o.n.A.
9823/3 = Chronische lymphatische B-Zell-Leukämie/kleinzelliges lymphozytisches Lymphom
9826/3 = Burkitt-Zell-Leukämie
9827/3 = Adulte(s) T-Zell-Lymphom/Leukämie (HTLV1-positiv)
9831/1 = Chronische lymphatische T-Zell-Leukämie vom grobgranulären Typ
9832/3 = Prolymphozytenleukämie o.n.A.
9833/3 = Prolymphozytenleukämie vom B-Zell-Typ
9834/3 = Prolymphozytenleukämie vom T-Zell-Typ
9835/3 = Vorläuferzell-lymphoblastische Leukämie o.n.A.
9836/3 = Vorläufer-B-lymphoblastische Leukämie
9837/3 = Vorläufer-T-lymphoblastische Leukämie
9840/3 = Akute myeloische Leukämie, M6-Typ
9860/3 = Myeloische Leukämie o.n.A.
9861/3 = Akute myeloische Leukämie o.n.A.
9863/3 = Chronische myeloische Leukämie
9866/3 = Akute Promyelozytenleukämie, t(15;17)(q22;q11-12)
9867/3 = Akute myelomonozytäre Leukämie
9870/3 = Akute Basophilenleukämie
9871/3 = Akute myelomonozytäre Leukämie mit Eosinophilie
9872/3 = Akute myeloische Leukämie mit minimaler Ausreifung
9873/3 = Akute myeloische Leukämie ohne Ausreifung
9874/3 = Akute myeloische Leukämie mit Ausreifung
9875/3 = Chronische myeloische Leukämie, BCR/ABL positiv
9876/3 = Atypische chronische myeloische Leukämie, BCR/ABL negativ
9891/3 = Akute Monozytenleukämie
9895/3 = Akute myeloische Leukämie mit Dysplasie mehrerer Zellinien
9896/3 = Akute myeloische Leukämie, t(8;21)(q22;q22)
9897/3 = Akute myeloische Leukämie mit 11q23-Abnormitäten
9910/3 = Akute Megakaryoblastenleukämie
9920/3 = Akute myeloische Leukämie infolge Therapie o.n.A.
9930/3 = Myelosarkom
9931/3 = Akute Panmyelose mit Myelofibrose
9940/3 = Haarzell-Leukämie
9945/3 = Chronische myelomonozytäre Leukämie o.n.A.
9946/3 = Juvenile myelomonozytäre Leukämie
9948/3 = Aggressive NK-Zell-Leukämie
9950/3 = Polycythaemia vera
9960/3 = Chronische myeloproliferative Erkrankung (CMPE) o.n.A.
9961/3 = Myelosklerose mit myeloider Metaplasie
9962/3 = Essentielle Thrombozythämie
9963/3 = Chronische Neutrophilen-Leukämie
9964/3 = Hypereosinophilie-Syndrom
9970/1 = Lymphoproliferative Erkrankung o.n.A.
9975/1 = Myeloproliferative Krankheit o.n.A.
9980/3 = Refraktäre Anämie
9982/3 = Refraktäre Anämie mit Sideroblasten
9983/3 = Refraktäre Anämie mit Blastenüberschuss
9984/3 = Refraktäre Anämie mit Blastenüberschuss in Transformation
9985/3 = Refraktäre Zytopenie mit Mehrlinien-Dysplasie
9986/3 = Myelodysplastisches Syndrom mit 5q-Deletion (5q-)
9987/3 = Therapiebedingtes myelodysplastisches Syndrom o.n.A.
9989/3 = Myelodysplastisches Syndrom o.n.A.
Schlüssel 5
T-Kategorie
0 = 0
1 = 1
1a = 1a
1a1 = 1a1
1a2 = 1a2
1b = 1b
1b1 = 1b1
1b2 = 1b2
1c = 1c
1d = 1d
1mi = 1mi
2 = 2
2a = 2a
2a1 = 2a1
2a2 = 2a2
2b = 2b
2c = 2c
2d = 2d
3 = 3
3a = 3a
3b = 3b
3c = 3c
3d = 3d
4 = 4
4a = 4a
4b = 4b
4c = 4c
4d = 4d
4e = 4e
a = a
is = is
is(DCIS) = is(DCIS)
is(LCIS) = is(LCIS)
is(Paget) = is(Paget)
is(pd) = is(pd)
is(pu) = is(pu)
X = X
Schlüssel 6
N-Kategorie
0 = 0
0(i+) = 0(i+)
0(i-) = 0(i-)
0(mol+) = 0(mol+)
0(mol-) = 0(mol-)
1 = 1
1a = 1a
1b = 1b
1c = 1c
1mi = 1mi
2 = 2
2a = 2a
2b = 2b
2c = 2c
3 = 3
3a = 3a
3b = 3b
3c = 3c
X = X
Schlüssel 7
Entlassungsgrund
01 = Behandlung regulär beendet
02 = Behandlung regulär beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
03 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet
04 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet
05 = Zuständigkeitswechsel des Kostenträgers
06 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus
07 = Tod
08 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit (§ 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
09 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung
10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung
11 = Entlassung in ein Hospiz
12 = interne Verlegung
13 = externe Verlegung zur psychiatrischen Behandlung
14 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
15 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
16 = externe Verlegung mit Rückverlegung oder Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG mit Rückverlegung
17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG
18 = Rückverlegung
19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung
20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung wegen Komplikation
21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme
22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer Behandlung
23 = Beginn eines externen Aufenthalts mit Abwesenheit über Mitternacht (BPflV-Bereich - für verlegende Fachabteilung)
24 = Beendigung eines externen Aufenthalts mit Abwesenheit über Mitternacht (BPflV-Bereich - für Pseudo-Fachabteilung 0003)
25 = Entlassung zum Jahresende bei Aufnahme im Vorjahr (für Zwecke der Abrechnung - PEPP, § 4 PEPPV 2013)