Ausfüllhinweise
Mammachirurgie (18/1)
Stand: 31. Oktober 2010 (QS-Spezifikation 14.0 SR 1)
Copyright © AQUA-Institut, Göttingen

Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Basis (B)

Basisdokumentation

1
Institutionskennzeichen
-

Gemäß § 293 SGB V wird bei der Datenübermittlung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Leistungserbringern ein Institutionskennzeichen (IK) als eindeutige Identifizierung verwendet. Mit diesem IK sind auch die für die Vergütung der Leistungen maßgeblichen Kontoverbindungen verknüpft. Die IK werden durch die "Sammel- und Vergabestelle Institutionskennzeichen (SVI)" der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen in Sankt Augustin (SVI, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin) vergeben und gepflegt.

Hier ist das bei der Registrierung für die Qualitätssicherung angegebene IK zu verwenden.



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2
Betriebsstätten-Nummer
Gültige Angabe: ≥ 1

Diese Betriebsstätten-Nummer dient zur Unterscheidung organisatorisch getrennter Bereiche bei gleichem Institutionskennzeichen und gleicher Fachabteilungsnummer. Die Betriebsstätten-Nummer ist standardmäßig „1“. Ihre Verwendung oder Nicht-Verwendung kann durch das Krankenhaus bzw. den Träger frei festgesetzt werden, wenn es keine landeseinheitliche Empfehlung bzw. Festlegung für die bestimmte Verwendungsform gibt.

Die Betriebstättennummern eines Krankenhauses sollen jahrgangsübergreifend in der gleichen Weise vergeben werden, falls keine organisatorischen Veränderungen stattgefunden haben.



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3
Fachabteilung
siehe Schlüssel 1
Format: § 301-Vereinbarung

-

4
Identifikationsnummer der Patientin
-

Die Identifikationsnummer erhält der Patient im Krankenhaus bei der Aufnahme. Verbleibt im Krankenhaus, wird nicht an die LQS oder das AQUA-Institut übermittelt.

5
Geburtsdatum
Format: TT.MM.JJJJ
-
6
Geschlecht
1 = männlich
2 = weiblich
-
7
Aufnahmedatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ

Besonderheiten bei der DRG-Fallzusammenführung

Bei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.

Beispiel
1. Krankenhausaufenthalt vom 5.1.2011 bis zum 10.1.2011
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.1.2011 bis zum 20.1.2011
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 5.1.2011, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.1.2011
8
Aufnahmediagnose(n)
-

Die Kodierung der Aufnahmediagnaosen geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen ICD-GM-Katalog.

Präoperative Diagnostik und Therapie

9
Einstufung nach ASA-Klassifikation
1 = normaler, ansonsten gesunder Patient
2 = Patient mit leichter Allgemeinerkrankung
3 = Patient mit schwerer Allgemeinerkrankung und Leistungseinschränkung
4 = Patient mit inaktivierender Allgemeinerkrankung, ständige Lebensbedrohung
5 = moribunder Patient

Risikoklassifikation

ASA= American Society of Anesthesiologists

Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Brust (BRUST)

10
betroffene Brust / Seite
1 = rechts
2 = links
Wenn beide Seiten operiert werden, ist ein zweiter Teildatensatz "Brust" (incl. Teildatensatz Operation) anzulegen und auszufüllen.
11
Erkrankung an dieser Brust
1 = Primärerkrankung
2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET
3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie
bei benignen Tumoren oder Tumoren unklarer Dignität: 1 = Primärerkrankung
wenn Feld 11 = 1
12
Aufnahme zum ersten offenen Eingriff an dieser Brust wegen Primärerkrankung
0 = nein
1 = ja
wenn der erste offene Eingriff die Axilla betrifft, dann ebenfalls mit „ja“ antworten. Ein späterer offener Eingriff an der Brust wird in diesen Fällen nicht mehr als erster offener Eingriff dokumentiert.
wenn Feld 12 = 1
13
tastbarer Mammabefund
0 = nein
1 = ja

Im Falle einer neoadjuvanten Therapie (vorausgegangene endokrine oder Chemotherapie, vgl.präoperative tumorspezifische Therapie) ist hier der prätherapeutische Befund vor der neoadjuvanten Therapie anzugeben

Auch bei Tumoren, die sich später in der Histologie als gutartig herausstellen, sind die klinischen Tastbefunde entsprechend der präoperativen Untersuchung zu dokumentieren.

wenn Feld 12 = 1
14
Anlass der Diagnosestellung bekannt
0 = nein
1 = ja
-
wenn Feld 14 = 1
15
Selbstuntersuchung
1 = ja
-
16
Früherkennung
1 = ja
-
wenn Früherkennung = ja
17
Mammographie-Screening-Programm
0 = nein
1 = ja
Bei Mammographien von asymptomatischen Patientinnen mit familiärem Risiko handelt es sich um Früherkennung, die aber nicht Mammographie-Screening-Programmen zuzuordnen sind
wenn Feld 14 = 1
18
Tumorsymptomatik
1 = ja
-
19
Nachsorge
1 = ja
-
20
sonstiges
1 = ja
-
wenn Ersteingriff wegen Primärerkrankung oder wenn lokoregionäres Rezidiv
21
prätherapeutische histologische Diagnostik
0 = nein
1 = ja
wenn Ersteingriff wegen Primärerkrankung oder wenn lokoregionäres Rezidiv

ja: Ein histologischer Befund z.B. durch Stanzbiopsie liegt vor dem ersten offenen Eingriff vor.

Bei der Feinnadelbiopsie handelt es sich nicht um eine histologische Diagnosesicherung.

wenn Feld 21 = 1
22
Histologie
1 = maligne Neoplasie (einschließlich in-situ-Karzinom)
2 = benigne/entzündliche Veränderung
3 = regelhaftes Drüsengewebe
4 = Risikoläsion: Flache epitheliale Atypie (DIN 1a)
5 = Risikoläsion: Zylinderzellmetaplasie mit Atypie (DIN 1a)
6 = Risikoläsion: Atypische duktale Hyperplasie (DIN 1b)
-
wenn Feld 22 = 1
23
maligne Neoplasie
siehe Schlüssel 2
Format: ICD-O-3
siehe Anmerkung 1
wenn Feld 21 = 1
24
Datum (Ausgang Pathologie) des prätherapeutischen histologischen Befundes
Format: TT.MM.JJJJ
-
wenn Feld 12 = 1
25
prätherapeutische interdisziplinäre Therapieplanung
0 = nein
1 = ja
-
wenn Feld 25 = 1
26
Datum der Therapieplanung
Format: TT.MM.JJJJ
-
wenn Feld 12 = 1
27
präoperative tumorspezifische Therapie
0 = nein
1 = ja
-
wenn Feld 27 = 1
28
systemische Chemotherapie
1 = ja
-
29
endokrine Therapie
1 = ja
-
30
spezifische Antikörpertherapie
1 = ja
-
31
Strahlentherapie
1 = ja
-
32
sonstige
1 = ja
-
Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Operation (O)

33
wievielter mammachirurgischer Eingriff während dieses Aufenthalts?
Gültige Angabe: ≥ 1
Angabe ohne Warnung: ≤ 10
geändert
Anhand dieses Datenfeldes sind verschiedene dokumentationspflichtige Eingriffe während eines Aufenthaltes unterscheidbar. Innerhalb einer QS-Dokumentation zu einer Brust darf dieselbe Eingriffsnummer nicht mehrfach vergeben werden.

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34
präoperative Draht-Markierung gesteuert durch bildgebende Verfahren
0 = nein
1 = ja
präoperative Draht-Markierung auch ja, wenn eine Clip-Markierung erfolgt
wenn Feld 34 = 1
35
Mammographie
1 = ja
Werden nichttastbare Befunde unter sonographischer Kontrolle markiert und zusätzlich vor der Operation eine Kontrollmammographie der Markierung angefertigt mit anschließender intraoperativer Präparatradiographie (nach operativer Entfernung des Befundes), werden diese Fälle als präoperative Drahtmarkierung gesteuert durch Mammographie dokumentiert, da die Drahtmarkierung tatsächlich mammographisch überprüft worden ist. 
wenn Draht-Markierung durch Mammographie
36
intraoperatives Präparatröntgen
0 = nein
1 = ja
-
wenn Feld 34 = 1
37
Sonographie
1 = ja
Werden nichttastbare Befunde unter sonographischer Kontrolle markiert und zusätzlich vor der Operation eine Kontrollmammographie der Markierung angefertigt mit anschließender intraoperativer Präparatradiographie (nach operativer Entfernung des Befundes), werden diese Fälle als präoperative Drahtmarkierung gesteuert durch Mammographie dokumentiert, da die Drahtmarkierung tatsächlich mammographisch überprüft worden ist. 
wenn Draht-Markierung durch Sonographie
38
intraoperative Präparatsonographie
0 = nein
1 = ja
-
wenn Feld 34 = 1
39
MRT
1 = ja
-
40
OP-Datum
Format: TT.MM.JJJJ
-
41
Operation
-

Alle OPS-Kodes des durchgeführten Eingriffs sind hier zu dokumentieren.

In der Version 2005 des OPS hat das DIMDI erstmals Zusatzkennzeichen für die Seitenbezeichnung eingeführt: R (Rechts), L (Links) und B (Beidseitig) eingeführt. Für Prozeduren an Lokalisationen, die paarig vorhanden sind (z.B. Leiste, Niere, Oberschenkel etc.), sind die Zusatzkennzeichen R, L oder B verpflichtend. Diejenigen Schlüsselnummern des OPS, die mit einem Zusatzkennzeichen versehen werden müssen, sind im OPS-Katalog 2010 besonders gekennzeichnet. Das Zusatzkennzeichen für die Seitenbezeichnung wird hinter dem Kode und einem Doppelpunkt als Trennzeichen angehängt. Fehlt ein erforderliches Zusatzkennzeichen, so ist die Dokumentation unplausibel.


Beispiel: Für den OPS-Kode 5-872.0 (Mastektomie ohne axilläre Lymphadenektomie: ohne Resektion der M. pectoralis-Faszie) als Einschlussprozedur für den Datensatz Mammachirurgie ist eine Seitenangabe in den OPS-Feldern der Dokumentation erforderlich. Gültige Kodes sind somit 5-872.0:R, 5-872.0:L oder 5-872.0:B. Die Dokumentation des Kodes 5-872.0 ohne Zusatzkennzeichen ist hier unzulässig.


Die Kodierung geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen OPS-Katalog: Im Jahr 2012 durchgeführte Operationen sind z.B. noch nach dem im Jahre 2011 gültigen OPS-Katalog zu dokumentieren, wenn der Patient am 31.12.2011 aufgenommen worden ist.

wenn keine Sentinel-Lymphknoten-Biopsie unter Operation (OPS) kodiert
42
Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei diesem Eingriff durchgeführt
0 = nein
1 = ja
wenn keine Sentinel-Lymphknoten-Biopsie unter Operation (OPS) kodiert
43
perioperative Antibiotikaprophylaxe
0 = nein
1 = ja
-
Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Brust (BRUST)

Komplikationen

44
behandlungsbedürftige postoperative chirurgische Komplikationen
0 = nein
1 = ja
behandlungsbedürftig ist definiert als medikamentös (antibiotisch) oder operativ
wenn Feld 44 = 1
45
Wundinfektion
1 = ja

ja, wenn Wundinfektion nach Kriterien der CDC vorliegt.


CDC-Definitionen für Postoperative Wundinfektionen

A1 Postoperative oberflächliche Wundinfektion

Infektion an der Inzisionsstelle innerhalb von 30 Tagen nach der Operation, die nur Haut oder subkutanes Gewebe mit einbezieht, und eines der folgenden Kriterien trifft zu:

  • Eitrige Sekretion aus der oberflächlichen Inzision.
  • Kultureller Nachweis eines Mikroorganismus aus einer steril entnommenen Flüssigkeitskultur oder aus dem Wundabstrich von der oberflächlichen Inzision.
  • Eines der folgenden Anzeichen: Schmerz oder Berührungsempfindlichkeit, lokalisierte Schwellung, Rötung oder Überwärmung, und Chirurg öffnet die oberflächliche Inzision bewusst. Dieses Kriterium gilt jedoch nicht bei Vorliegen einer negativen mikrobiologischen Kultur von der oberflächlichen Inzision.
  • Diagnose des behandelnden Arztes.

A2 Postoperative tiefe Wundinfektion

Infektion innerhalb von 30 Tagen nach der Operation (innerhalb von 1 Jahr, wenn Implantat in situ belassen), und Infektion scheint mit der Operation in Verbindung zu stehen und erfasst Faszienschicht und Muskelgewebe, und eines der folgenden Kriterien trifft zu:

  • Eitrige Sekretion aus der Tiefe der Inzision, aber nicht aus dem operierten Organ bzw. Körperhöhle, da solche Infektionen dann zur Kategorie A3 gehören würden.
  • Spontan oder vom Chirurgen bewusst geöffnet, wenn der Patient mindestens eines der nachfolgenden Symptome hat: Fieber (> 38°C), lokalisierter Schmerz oder Berührungsempfindlichkeit. Dieses Kriterium gilt jedoch nicht bei Vorliegen einer negativen mikrobiologischen Kultur aus der Tiefe der Inzision.
  • Abszess oder sonstige Zeichen der Infektion, die tieferen Schichten betreffend, sind bei der klinischen Untersuchung, während der erneuten Operation, bei der histopathologischen Untersuchung oder bei radiologischen Untersuchungen ersichtlich.
  • Diagnose des behandelnden Arztes.

A3 Infektion von Organen und Körperhöhlen im Operationsgebiet

Infektion innerhalb von 30 Tagen nach der Operation (innerhalb von 1 Jahr, wenn Implantat in situ belassen), und Infektion scheint mit der Operation in Verbindung zu stehen und erfasst Organe oder Körperhöhlen, die während der Operation geöffnet wurden oder an denen manipuliert wurde, und eines der folgenden Kriterien trifft zu:

  • Eitrige Sekretion aus einer Drainage, die Zugang zu dem Organ bzw. der Körperhöhle im Operationsgebiet hat.
  • Isolierung eines Mikroorganismus aus steril entnommener Flüssigkeitskultur (bzw. Wundabstrich) oder Gewebekultur aus einem Organ bzw. der Körperhöhle im Operationsgebiet.
  • Abszess oder sonstiges Zeichen einer Infektion des Organs bzw. der Körperhöhle im Operationsgebiet, ist bei klinischer Untersuchung, während der erneuten Operation, bei der histopathologischen Untersuchung oder bei radiologischen Untersuchungen ersichtlich.
  • Diagnose des behandelnden Arztes.


46
Nachblutung/Hämatom
1 = ja
-
47
Serom
1 = ja
-
48
sonstige
1 = ja
-

Histologie und Staging

49
Histologie unter Berücksichtigung der Vorbefunde
1 = maligne Neoplasie (einschließlich in-situ-Karzinom)
2 = benigne/entzündliche Veränderung
3 = regelhaftes Drüsengewebe
4 = Risikoläsion: Flache epitheliale Atypie (DIN 1a)
5 = Risikoläsion: Zylinderzellmetaplasie mit Atypie (DIN 1a)
6 = Risikoläsion: Atypische duktale Hyperplasie (DIN 1b)
Bei mehrzeitigem Operieren sind alle vorliegenden histologischen Befunde zu berücksichtigen. Sollte z. B. ein Nachresektat bei der primär-operativen Behandlung eines Mammakarzinoms tumorfrei sein, muss dennoch das Mammakarzinom dokumentiert werden.
Bei Folgeoperationen zum Ausschluss eines lokoregionären Rezidivs nach abgeschlossener primär-operativer Behandlung eines Mammakarzinoms (z. B. PE an der Brust auch im Rahmen eines Prothesenwechsels oder PE an der Axilla) mit benigner Histologie, ist der aktuelle benigne Befund zu dokumentieren.
wenn Feld 49 = 1
50
maligne Neoplasie
siehe Schlüssel 2
Format: ICD-O-3
siehe Anmerkung 1
51
primär-operative Therapie abgeschlossen
0 = nein
1 = ja
Die operative Therapie ist dann abgeschlossen, wenn keine weitere Operation zur Tumorentfernung bzw. zum lokoregionären Staging empfohlen wird. Dies gilt auch, wenn die operative Behandlung aufgrund des Allgemeinzustandes der Patientin beendet wird. Die folgenden Items (55 bis 73) dürfen erst dann ausgefüllt werden, wenn die operative Therapie (ausgenommen plastisch-rekonstruktive Operationen) abgeschlossen ist. Nur so kann gesichert werden, dass die endgültigen Befunde eingetragen werden. Im Falle der Empfehlung einer weiteren operativen Therapie werden die genannten Items beim letzten stationären Aufenthalt ausgefüllt.
wenn Feld 51 = 0
52
weitere Therapieempfehlung
1 = Empfehlung zur Nachresektion
2 = Empfehlung zur Mastektomie
3 = Empfehlung zur Sentinel-Lymphknoten-Biopsie
4 = Empfehlung zur Axilladissektion
6 = Empfehlung zur BET
9 = Kombination aus 1 bis 6
-

pTpN-Klassifikation

wenn Primärerkrankung und wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS, invasives Karzinom oder Sarkom
53
pT
siehe Schlüssel 3
geändert
wenn Primärerkrankung und wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS, invasives Karzinom oder Sarkom

Im Falle einer neoadjuvanten Therapie (vorausgegangene endokrine oder Chemotherapie, vgl. Item präoperative tumorspezifische Therapie) muss die ypTNM-Klassifikation angewandt werden

pTNM-Klassifikation

Die pTNM-Klassifikation erfolgt nach UICC 7. Auflage, 2010 (1,2).

(1) UICC (2009) TNM classification of malignant tumours, 7th ed. (Sobin LH, Gospadarowicz MK, Wittekind Ch, eds.). John Wiley & Sons

(2) UICC (2010) TNM Klassifikation maligner Tumoren, 7. Aufl. (Wittekind Ch, Meyer H-J, Hrsg). Wiley-VCH Verlag, Weinheim

Bei der pT-Klassifikation muss die Einteilung in Subkategorien für pT1 und pT4 erfolgen.

pT-Klassifikation

Eine pT-Klassifikation erfordert die Untersuchung des Primärtumors ohne makroskopisch erkennbaren Tumor an den Resektionsrändern. Ein Fall kann nach pT klassifiziert werden, wenn an den Resektionsrändern ein Tumor nur histologisch nachgewiesen wird.

Die pT-Kategorien entsprechen den T-Kategorien (siehe klinische TNM-Klassifikation).

Zur Bestimmung der Tumorgröße wird nur die invasive Komponente gemessen. Wenn eine große in-situ Komponente (z. B. 4 cm) und eine kleine invasive Komponente (z.B. 0,5 cm) besteht, wird der Tumor entsprechend der kleinen invasiven Komponente (im Beispiel pT1a) klassifiziert.

wenn Primärerkrankung und wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS oder invasives Karzinom
54
pN
siehe Schlüssel 4
wenn Primärerkrankung und wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS oder invasives Karzinom

Bei der pN-Klassifikation müssen die Subkategorien für pN1, pN2, pN3 verschlüsselt werden.

Die pN-Klassifikation erfordert die Resektion und histologische Untersuchung zumindest der unteren axillären Lymphknoten (Level I).

Hierbei sollen üblicherweise mindestens 10 Lymphknoten histologisch untersucht werden.(1)

pNX darf nur angewandt werden, falls keine Lymphknoten untersucht wurden (Auch bei einer Anzahl untersuchter Lymphknoten < 10 muss das Staging pN0 lauten, falls keine Metastasen gefunden wurden. Dies gilt auch für Sentinel-Node-Biopsien). (Greene et al. 2005. On the Use and Abuse of X in the TNM Classification. Cancer February 1.2005. Volume 103 (3), p. 647-49)

Die Untersuchung eines oder mehrerer Sentinel-Lymphknoten kann für die pathologische Klassifikation herangezogen werden. Eine Klassifikation, die allein auf der Untersuchung von Sentinel-Lymphknoten beruht, muss mit dem Zusatz (sn) verschlüsselt werden, z. B. pN1(sn).


Im Falle einer neoadjuvanten Therapie (vorausgegangene endokrine oder Chemotherapie, vgl. Item präoperative tumorspezifische Therapie) muss die ypTNM-Klassifikation angewandt werden.

(1) Deutsche Krebsgesellschaft und beteiligte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften. Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Eine nationale S3-Leitlinie. Deutsche Krebsgesellschaft e.V., (Hrsg.) AWMF Leitlinienregister, Nr. 032/045, Entwicklungsstufe 3 + IDA, Juni 2004. www.uni-duesseldorf.de/awmf/llindex.html

Histologisch untersuchte regionäre Lymphknoten

wenn Angabe pN-Staging
55
Anzahl histologisch untersuchter regionärer Lymphknoten
Gültige Angabe: ≥ 0

wenn Angabe pN-Staging


Die Gesamtzahl der untersuchten Lymphknoten muss dokumentiert werden (Lymphknoten aus möglicherweise vorausgegangener SLNB werden dazugerechnet)


Im Falle von Lymphknotenkonglomeraten ist folgenderweise zu dokumentieren:

1. wenn einzelne Lymphknoten auch mikroskopisch nicht mehr identifizierbar sind, wie 1 Lymphknoten. Begründung: Wenn Konglomerattumor oder Kapsel-überschreitende Metastase in axillären Lymphknoten, betrifft das i. d. R. zwei oder drei Lymphknoten. Dass alle zu einem Konglomerattumor verschmelzen ist unwahrscheinlich.
2. zumeist aber mikroskopisch noch individuelle Lymphknoten abgrenz- und zählbar.


Falls keine Axilladissektion durchgeführt wurde (z. B. DCIS, Lokalrezidiv) muss "0" angegeben werden.

56
Anzahl histologisch untersuchter regionärer Lymphknoten unbekannt
1 = ja
wenn Angabe pN-Staging
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS
57
Grading
G1 = G1
G2 = G2
G3 = G3
GX = Differenzierungsgrad kann nicht beurteilt werden
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS

In der überarbeiteten Version der S-3-Leitlinie "Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau" sind für das DCIS zwei alternative Graduierungsschemen angeführt:

1. Graduierung (WHO):
Grad 1 = Low Grade = Kerngrad 1 ohne Nekrosen
Grad 2 = Intermediate Grade = Kerngrad 1 mit Nekrosen oder Kerngrad 2 ohne/mit Nekrosen
Grad 3 = High Grade = Kerngrad 3 ohne/mit Nekrosen
2. Graduierung (Van Nuys):
Grad 1 = Non-high-grade ohne Komedonekrosen
Grad 2 = Non-high-grade mit Komedonekrosen
Grad 3 = High-grade mit / ohne Komedonekrosen
Für die externe Qualitätssicherung ist die Angabe Grad 1, 2, oder 3 ohne Angabe des Graduierungsschemas ausreichend.
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS
58
Gesamttumorgröße
Angabe in: mm
Gültige Angabe: ≥ 0 mm
Angabe ohne Warnung: ≤ 100 mm
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS

Eine aussagekräftige Größenbestimmung an der Vakuumbiopsie, die oftmals aus 20-30 Fragmenten besteht, ist nicht möglich und wird deshalb auch nicht gefordert. Von daher ist in solchen Fällen eine näherungsweise Bestimmung der Ausdehnung des DCIS anhand der präoperativen Bildgebung (Mikrokalk-Ausdehnung) üblich und soll hier dokumentiert werden, um für die weitere Planung der Therapie ein Größenmaß zu haben.
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie Primärtumor invasives Karzinom
59
Grading (WHO)
1 = gut differenziert
2 = mäßig differenziert
3 = schlecht differenziert
X = Differenzierungsgrad kann nicht beurteilt werden
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie Primärtumor invasives Karzinom

Auswahl nach Schlüssel: G

Beim invasiven Karzinom erfolgt das Grading nach Elston und Ellis(1) (sog. Nottingham histologic grading).

G1 = Gut differenziert                    (3, 4, 5 Punkte)

G2 = Mittelgradig differenziert      (6, 7 Punkte)

G3 = Gering differenziert               (8, 9 Punkte)

(Siehe Tabelle Grading nach Elston und Ellis.)



Eine begleitende in-situ-Komponente wird beim Grading invasiver Karzinome nicht berücksichtigt.


(1) Elston CW, Ellis IO (1991) Pathological prognostic factors in breast cancer. 1. The value of histological grade in breast cancer: experience from a large study with long-term follow-up. Histopathology 19: 403-410.

60
immunhistochemischer Hormonrezeptorstatus
0 = negativ
1 = positiv
9 = unbekannt
geändert
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie Primärtumor invasives Karzinom

Bei Rezidiverkrankungen bezieht sich das Item auf die Bestimmung des Hormonrezeptorstatus aus dem Gewebe des Rezidivs.

Angabe zum endgültigen Rezeptorstatus

  • positiv/negativ nur dann, falls Hormonrezeptoren mit immunhistochemischen Verfahren (gemäß immunreaktiven Scores IRS und Allred nach S-3 Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms) bestimmt wurden
  • Angabe auch, wenn die Hormonrezeptoren aus der präoperativen Stanzbiopsie bestimmt wurden

Entsprechend der St. Gallen - Konferenz zur adjuvanten Therapie 2001(1) und 2003(2) sind rezeptorpositiv und –negativ wie folgt definiert:

  • rezeptorpositiv: mehr als 10 % der Kerne für Östrogenrezeptor (ER) und / oder für Progesteronrezeptor (PgR) positiv
  • rezeptornegativ: völlig fehlende Kernfärbbarkeit sowohl für ER als auch für PgR

Bei einem kleinen Teil der Tumoren liegen weder die Kriterien für rezeptorpositiv noch jene für rezeptornegativ vor, nämlich dann, wenn 1 – 10 % der Kerne für ER und / oder PgR positiv sind. In diesen Fällen kann eine geringe Ansprechbarkeit gegenüber endokriner Therapie erwartet werden.

(1) Goldhirsch A, Glick JH, Gelber RD, Coates AS, Senn H-J (2001) Meeting highlights: International Consensus Panel on the Treatement of Primary Breast Cancer. J Clin Oncol 19: 3817-3827. 2001
(2) Goldhirsch A, Wood WC, Gelber RD, Coates A.S., Thurlimann B, Senn H-J: Meeting highlights. Updated International Expert consensus on the Rimary Therapy of Erly Breast Cancer. J Clin Oncol 21: 3357-65.2003


61
HER-2/neu-Status
0 = negativ
1 = positiv
9 = unbekannt
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie Primärtumor invasives Karzinom
Die Leitlinien (Albert 2008, Kreienberg et al. 2008) sehen vor, dass bei nicht eindeutigen Ergebnissen zum Her-2-Status mit einem Verfahren (z.B. Immunhistochemie) komplementär ein anderes (FISH/CISH) zum Einsatz kommen sollte. Dies sollte gewährleistet sein. Liegt nur ein grenzwertiger Test vor und der zweite wurde nicht gemacht, gilt das als nicht durchgeführt (Status unbekannt).

wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS oder Primärtumor invasives Karzinom
62
histologisch gesicherte Multizentrizität
0 = nein
1 = ja
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS oder Primärtumor invasives Karzinom

Multizentrizität ist nach der Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft(1) definiert als Auftreten von getrennten Karzinomherden in mehr als einem Quadranten bzw. bei einem Abstand von mindestens 4 cm zwischen den Herden.

(1) Deutsche Krebsgesellschaft und beteiligte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften. Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Eine nationale S3-Leitlinie. Deutsche Krebsgesellschaft e.V., (Hrsg.) AWMF Leitlinienregister, Nr. 032/045, Entwicklungsstufe 3 + IDA, Juni 2004.

www.uni-duesseldorf.de/awmf

63
Angaben des Pathologen zum metrischen Sicherheitsabstand
0 = nein
1 = ja
2 = Vollremission nach neoadjuvanter Therapie
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie DCIS oder Primärtumor invasives Karzinom

Die Forderung einer metrischen minimalen Abstandsangabe zum Resektionsrand entspricht der Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland1 und der Stufe-3-Leitinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau2.


  • In den Fällen, in denen vom Pathologen im histologischen Befund die Angabe R0 vorliegt oder auch „ist im Gesunden entfernt“ ohne Angabe des metrischen Abstandes in Millimetern soll 0 = nein dokumentiert werden.
  • Resektionen nicht im Gesunden (R1) sind mit 1 = ja anzugeben.
  • Bei mehrzeitigem Vorgehen „Angaben des Pathologen zum Sicherheitsabstand = ja“, wenn zu allen Gewebsentnahmen metrische Angaben vorliegen, die sich auf den Primärtumor beziehen. Bei Nachresektaten ohne histologisch nachweisbare Tumorreste muss demnach die minimale zum Tumor ursprünglich gelegene Schichtdicke (mm) bekannt sein, damit der definitive Gesamtabstand ermittelt werden kann (für die Prognose und das weitere Vorgehen ausschlaggebend ist der minimale Abstand des Tumors zum endgültigen Wundhöhlenrand).
  • Bei einer BET ist 1 = ja auszufüllen, wenn der Pathologe bei der mikroskopischen Begutachtung einen Mindestabstand des Tumors zum Resektionsrand in mm angegeben hat.
  • Bei einer Mastektomie ist 1 = ja auszufüllen, wenn entweder in der mikroskopischen oder makroskopischen Begutachtung ein Mindestabstand angegeben wurde.

1Schulz KD, Albert US und die Mitglieder der Planungsgruppe und Leiter der Arbeitsgruppen Konzertierte Aktion Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland. Stufe-3-Leitlinie Brustkrebsfrüherkennung in Deutschland. 1. Auflage. Zuckschwerdt, München. 2003.

2Deutsche Krebsgesellschaft und beteiligte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften. Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Eine nationale S3-Leitlinie. Deutsche Krebsgesellschaft e.V., (Hrsg.) AWMF Leitlinienregister, Nr. 032/045, Entwicklungsstufe 3 + IDA, Juni 2004. www.uni-duesseldorf.de/awmf

wenn Feld 63 = 1
64
geringster Abstand des Tumors (invasiver und nicht-invasiver Anteil) zum Resektionsrand
Angabe in: mm
Gültige Angabe: ≥ 0 mm
Angabe ohne Warnung: ≤ 99 mm
  • Im pathologischen Befund soll der minimale Abstand des Tumors von den Resektionsrändern angegeben werden. Dabei ist bei invasivem Tumor mit umgebender in-situ-Komponente der minimale Sicherheitsabstand der invasiven Komponente und der intraduktalen Komponente anzugeben. 
  • Sowohl kontinuierliche Primärtumorausläufer als auch diskontinuierliche Tumorherde (sog. Satelliten bei Multifokalität) werden berücksichtigt. (1). 
  • Bei mehrzeitigem Vorgehen müssen die Abstände so aufsummiert werden, dass der angegebene Wert (mm) dem minimalen Abstand des Tumors zum endgültigen Wundhöhlenrand entspricht. Dabei sind die Nachresektate ohne histologisch nachweisbare Tumorreste in die Bestimmung der Sicherheitsabstände (mm) einzubeziehen. 
  • Wenn die Entfernung des Tumors zum Resektionsrand im histologischen Bericht im Submillimeter-Bereich angegeben wurde, muss dieser Wert für die Dokumentation immer auf ganze Millimeter abgerundet werden (z. B. 0,8 mm sind als 0 mm zu dokumentieren). 
  • Wenn der Tumor den Resektionsrand erreicht, wird „0“ angegeben. 
  • Weitere Empfehlungen zur Angabe des Sicherheitsabstandes: 
    • Zur Beurteilung des mit Pektoralisfaszie entnommenen dorsalen und des ventralen Resektionsrandes gibt es derzeit keine Empfehlungen. Aus sachlichen Erwägungen ist derzeit folgendes Vorgehen zu empfehlen: Beim intraduktalen Karzinom (duktales Carcinoma in situ) ist bei miterfasster Faszie und miterfasster Haut das DCIS in diesen beiden Resektionsrändern im Gesunden entfernt. In diesen Fällen werden nur die jeweils anderen Resektionsgrenzen berücksichtigt. 
    • Beim invasiven Mammakarzinom empfehlen wir folgendes Vorgehen: Die Angabe des geringsten angegebenen Sicherheitsabstandes auf die dorsalen, ventralen und seitlichen Resektionsränder sollte in mm angegeben werden. Wurde Pektoralismuskulatur miterfasst, so sollte bei einem tumorfreien dorsalen Resektionsrand angegeben werden, ob auch die miterfasste Muskulatur frei von Tumorinfiltraten oder befallen ist, da sich hieraus Hinweise für eine mögliche Strahlentherapie ergeben.
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie invasives Karzinom oder Sarkom
65
Fernmetastasen M nach Vorliegen der Staging-Befunde
0 = keine Fernmetastasen
1 = Fernmetastasen
geändert
wenn operative Therapie abgeschlossen und Histologie invasives Karzinom oder Sarkom

Regeln zur klinischen M-Klassifikation:

TNM Klassifikation nach UICC, 7. Auflage, 2010

Zur Fernmetastasensuche sollen als Standard das Knochenszintigramm, ein Röntgen-Thorax und eine Lebersonographie gefordert werden (entspricht interdisziplinärer Stufe-3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms(1)).

 Nur bei Vorliegen dieser Untersuchungen kann eine Fernmetastasierung ausgeschlossen werden und damit M0 dokumentiert werden.

Ein zytologisch positiver Knochenmarksbefund allein bedeutet M0.

Bei zweifelhaften Befunden im Metastasen-Screening ist M0 anzugeben. M1 ist einer klinisch (oder pathologisch) eindeutigen Metastasierung vorbehalten. (Greene et al. 2005. On the Use and Abuse of X in the TNM Classification. Cancer February 1.2005. Volume 103 (3), p. 647-49)

Die Kategorie MX wurde in der 7. Auflage des UICC 2010 (p. 10) gestrichen. Begründung: Die Kategorie MX wird als unzureichend angesehen, da für die Bestimmung der klinischen M-Klassifiaktion die klinische Untersuchung ausreichend ist (die Verwendung von MX kann zum Ausschluss vom Staging führen).

Im Falle einer neoadjuvanten Therapie (vorausgegangene endokrine oder Chemotherapie, vgl. Item präoperative tumorspezifische Therapie) ist hier der prätherapeutische Befund vor der neoadjuvanten Therapie anzugeben

(1) Deutsche Krebsgesellschaft und beteiligte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften . Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Eine nationale S3-Leitlinie. Deutsche Krebsgesellschaft e.V., (Hrsg.) AWMF Leitlinienregister, Nr. 032/045, Entwicklungsstufe 3 + IDA, 1. Aktualisierung 2008, www.uni-duesseldorf.de/awmf

Art der erfolgten Therapie

wenn Primärerkrankung oder Z. n. BET und wenn operative Therapie abgeschlossen und wenn Histologie DCIS oder invasives Karzinom
66
brusterhaltende Therapie (BET)
0 = nein
1 = ja
2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz erfüllter Kriterien BET)
3 = ja (auf Wunsch Patient(in), trotz nicht erfüllter Kriterien BET)
wenn Primärerkrankung oder wenn  Z. n. BET und wenn operative Therapie abgeschlossen und wenn Histologie DCIS oder invasives Karzinom

BET=ja, wenn bei der Patientin bei abgeschlossener operativer Behandlung eine Restbrustdrüse erhalten ist. Dies gilt auch dann, wenn der Eingriff an der Brust in einem vorhergehenden Aufenthalt oder in einer anderen Einrichtung durchgeführt wurde.
wenn Primärerkrankung und wenn operative Therapie abgeschlossen und wenn Histologie DCIS oder invasives Karzinom
67
axilläre Lymphknotenentfernung ohne Markierung bei diesem oder vorausgegangenem Aufenthalt durchgeführt
0 = nein
1 = ja
wenn Primärerkrankung und wenn operative Therapie abgeschlossen und wenn Histologie DCIS oder invasives Karzinom

Bei mehrzeitigem operativem Vorgehen muss die Abfrage bejaht werden, wenn im Rahmen der Behandlung der Primärerkrankung eine axilläre Lymphknotenentfernung (ausgenommen alleinige SLNB) durchgeführt wurde. Dies gilt auch, wenn dies in einer anderen Einrichtung erfolgt ist.

auch 1 = ja, wenn im Rahmen einer SLNB zusätzliche, nicht markierte Lymphknoten (Non sentinel nodes) entfernt wurden. 
68
Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei diesem oder vorausgegangenem Aufenthalt durchgeführt
0 = nein
1 = ja
wenn Primärerkrankung und wenn operative Therapie abgeschlossen und wenn Histologie DCIS oder invasives Karzinom

Bei mehrzeitigem operativem Vorgehen muss die Abfrage bejaht werden, wenn im Rahmen der Behandlung der Primärerkrankung eine SLNB durchgeführt wurde. Dies gilt auch, wenn dies in einer anderen Einrichtung erfolgt ist.

Art der Markierung

wenn Feld 68 = 1
69
Radionuklidmarkierung
1 = ja
ja, wenn die Sentinel-Lymphknoten mit Hilfe von Radionukliden allein oder unter Anwendung von Radionukliden und Farbe markiert wurden
70
Farbmarkierung
1 = ja
ja, wenn die Sentinel-Lymphknoten mit Hilfe von Farbe allein oder unter Anwendung von Farbe und Radionukliden markiert wurden
Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Teildatensatz Basis (B)

Weiterer Behandlungsverlauf

wenn für mindestens 1 Brust: operative Therapie abgeschlossen und Histologie maligne Neoplasie (einschließlich in-situ-Karzinom)
71
postoperative Therapieplanung in interdisziplinärer Tumorkonferenz
0 = nein
1 = ja
wenn für mindestens 1 Brust: operative Therapie abgeschlossen und Histologie maligne Neoplasie (einschließlich in-situ- Karzinom)

= 1(ja), auch wenn die interdisziplinäre Tumorkonferenz nach Beendigung des stationären Aufenthalts erfolgt ist.

72
postoperative Therapieplanung mit Patientin besprochen
0 = nein
1 = ja
wenn für mindestens 1 Brust: operative Therapie abgeschlossen und Histologie maligne Neoplasie (einschließlich in-situ- Karzinom)

= 1(ja), auch wenn das Gespräch mit der Patientin ambulant nach Beendigung des stationären Aufenthalts erfolgt ist.

wenn Feld 72 = 1
73
Datum des Gespräches mit Patientin
Format: TT.MM.JJJJ
-
wenn für mindestens 1 Brust: operative Therapie abgeschlossen und Histologie maligne Neoplasie (einschließlich in-situ-Karzinom)
74
Erfolgte Meldung an epidemiologisches Landeskrebsregister oder klinisches Krebsregister?
0 = nein
1 = ja
wenn für mindestens 1 Brust: operative Therapie abgeschlossen und Histologie maligne Neoplasie (einschließlich in-situ- Karzinom)

Meldung an Krebsregister ist auch mit ja zu dokumentieren, wenn die Meldung z. B. durch Pathologen oder einweisenden Arzt erfolgt ist.

Entlassung

75
Entlassungsdatum Krankenhaus
Format: TT.MM.JJJJ

Besonderheiten bei der DRG-Fallzusammenführung

Bei DRG-Fallzusammenführung (z.B. Wiederaufnahme innerhalb der DRG-Grenzverweildauer) ist das Aufnahmedatum des ersten Krankenhausaufenthaltes und das Entlassungsdatum des letzten Krankenhausaufenthaltes zu wählen. Die QS-Dokumentation bezieht sich somit auf den zusammengeführten Fall.

Beispiel
1. Krankenhausaufenthalt vom 5.1.2011 bis zum 10.1.2011
2. Krankenhausaufenthalt (Wiederaufnahme) vom 15.1.2011 bis zum 20.1.2011
Das "Aufnahmedatum Krankenhaus" des zusammengeführten Falles ist der 5.1.2011, das "Entlassungsdatum Krankenhaus" ist der 20.1.2011
76
Entlassungsdiagnose(n)
-

Es sollen die Entlassungsdiagnosen (Haupt- oder Nebendiagnosen) angegeben werden, die in inhaltlichem Zusammenhang mit der in diesem Leistungsbereich der Qualitätssicherung dokumentierten Leistung stehen.
Die Kodierung geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen ICD-10-GM-Katalog: Im Jahr 2012 gestellte Entlassungsdiagnosen sind z.B. noch nach dem im Jahre 2011 gültigen ICD-10-GM-Katalog zu dokumentieren, wenn der Patient am 31.12.2011 aufgenommen worden ist.

77
Entlassungsgrund
siehe Schlüssel 5
Format: § 301-Vereinbarung
-
wenn Feld 77 = 7
78
Sektion erfolgt
0 = nein
1 = ja

Diese Angabe ist nur dann erforderlich, wenn die Angabe zum Entlassungsgrund mit 07 = Tod beantwortet worden ist.

Anmerkungen

Anmerkung 1
ICDO3Mamma

Die ICD-O-Klassifikation erfolgt nach der 3. Revision. Herausgeber DIMDI, August 2003.

Zulässig sind nur Kodes mit Relevanz für die Brust.

ICD-O-3 Primärtumor Metastase unklar ob Primärtumor oder Metastase
LCIS/ lobuläre Neoplasie 
lobuläres Carcinoma-in-situ 8520/2    
DCIS
duktales Carcinoma-in-situ 8500/2    
  Intraduktales Karzinom o.n.A.   8500/2    
  Duktales Carcinoma in situ o.n.A.   8500/2    
  DCIS o.n.A.   8500/2    
  DIN 1c bis DIN 3   8500/2    
  Duktale intraepitheliale Neoplasie 3   8500/2    
intraduktales mikropapilläres Karzinom 8507/2    
intraduktales papilläres Karzinom 8503/2    
intrazystisches papilläres Karzinom 8504/2    
Morbus Paget der Brustwarzenhaut 8540/3    
intraduktales Carcinoma-in-situ mit M. Paget 8543/3    
invasive Karzinome
invasiv duktales Karzinom 8500/3 8500/6 8500/9
  Duktales Adenokarzinom o.n.A. C50.-|
  Duktales Karzinom o.n.A.
  Duktalzell-Karzinom C50.-|
  Invasives duktales Adenokarzinom
  invasives duktales Karzinom, nicht weiter spezifiziert
invasiv duktales Karzinom mit M. Paget 8541/3 8541/6 8541/9
invasiv duktales und lobuläres Karzinom 8522/3 8522/6 8522/9
invasives duktales Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen
8523/3
8523/6
8523/9
pleomorphes Karzinom 8022/3 8022/6 8022/9
Karzinom mit osteoklastischen Riesenzellen 8035/3 8035/6 8035/9
invasiv lobuläres Karzinom 8520/3 8520/6 8520/9
  Invasives lobuläres Karzinom o.n.A.   8520/3   8520/6   8520/9
  Lobuläres Adenokarzinom C50.-|   8520/3   8520/6   8520/9
invasives lobuläres Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen
8524/3
8524/6
8524/9
tubuläres Karzinom 8211/3 8211/6 8211/9
invasiv cribriformes Karzinom 8201/3 8201/6 8201/9
  kribriformes duktales Karzinom   8201/3   8201/6   8201/9
medulläres Karzinom 8510/3 8510/6 8510/9
muzinöses Karzinom 8480/3 8480/6 8480/9
  cystadenomatöses und Kolumnarzell-muzinöses Karzinom   8480/3   8480/6   8480/9
  Carcinoma gelatinosum   8480/3   8480/6   8480/9
  Gallertkarzinom   8480/3   8480/6   8480/9
  Kolloidales Adenokarzinom   8480/3   8480/6   8480/9
  Kolloidkarzinom   8480/3   8480/6   8480/9
  Mukoides Karzinom   8480/3   8480/6   8480/9
  Mukoides Adenokarzinom   8480/3   8480/6   8480/9
  Muköses Adenokarzinom   8480/3   8480/6   8480/9
  Muköses Karzinom   8480/3   8480/6   8480/9
  Muzinöses Karzinom   8480/3   8480/6   8480/9
Siegel-Ring-Zell-Karzinom 8490/3 8490/6 8490/9
atypischer Karzinoidtumor 8249/3 8249/6 8249/9
neuroendokrines und kleinzelliges/oat cell-Karzinom 8041/3 8041/6 8041/9
  Reservezellkarzinom   8041/3   8041/6   8041/9
  Rundzellkarzinom   8041/3   8041/6   8041/9
  Kleinzelliges neuroendokrines Karzinom   8041/3   8041/6   8041/9
Großzelliges neuroendokrines Karzinom 8013/3 8013/6 8013/9
invasiv-papilläres Karzinom 8503/3 8503/6 8503/9
  Invasives papilläres Adenokarzinom C50.-|   8503/3   8503/6   8503/9
  Invasives und papilläres Adenokarzinom C50.-|   8503/3   8503/6   8503/9
Invasiv-mikropapilläres Karzinom 8507/3 8507/6 8507/9
apokrines Karzinom 8401/3 8401/6 8401/9
metaplastisches Karzinom 8575/3 8575/6 8575/9
squamöses Karzinom
(vom Drüsenkörper und nicht von der Brusthaut ausgehend)
8070/3 8070/6 8070/9
  Epidermoidkarzinom o.n.A.   8070/3   8070/6   8070/9
  Spinaliom   8070/3   8070/6   8070/9
Adenokarzinom mit Spindelzell-Metaplasie 8572/3 8572/6 8572/9
adenosquamöses Karzinom 8560/3 8560/6 8560/9
  Adenokarzinomatös-epidermoider Tumor   8560/3   8560/6   8560/9
  Kombiniertes Adeno-Plattenepithelkarzinom   8560/3   8560/6   8560/9
mucoepidermoides Karzinom 8430/3 8430/6 8430/9
gemischt epitheliales-mesenchymal-metaplastisches Karzinom 8575/3 8575/6 8575/9
Lipidreiches Karzinom 8314/3 8314/6 8314/9
sekretorisches Karzinom 8502/3 8502/6 8502/9
  Juveniles Mammakarzinom C50.-|   8502/3   8502/6   8502/9
onkozytäres Karzinom 8290/3 8290/6 8290/9
  Onkozytäres Adenokarzinom   8290/3   8290/6   8290/9
  Onkozytäres Karzinom   8290/3   8290/6   8290/9
  Hürthle-Zell-Adenokarzinom   8290/3   8290/6   8290/9
  Hürthle-Zell-Karzinom   8290/3   8290/6   8290/9
  Oxyphiles follikuläres Karzinom   8290/3   8290/6   8290/9
adenoides zystisches Karzinom 8200/3 8200/6 8200/9
  Zylindroides Adenokarzinom   8200/3   8200/6   8200/9
  Zylindrom o.n.A - Exkl. Zylindrom der Haut 8200/0   8200/3   8200/6   8200/9
Azinus-Zell Karzinom 8550/3 8550/6 8550/9
  Azinäres Adenokarzinom   8550/3   8550/6   8550/9
  Azinarkarzinom   8550/3   8550/6   8550/9
  Azinuszell-Adenokarzinom   8550/3   8550/6   8550/9
Glykogenreiches Klarzellkarzinom 8315/3 8315/6 8315/9
sebaceous Karzinom
(vom Drüsenkörper und nicht von der Brusthaut ausgehend)
8410/3 8410/6 8410/9
  Talgdrüsenkarzinom C44.-|   8410/3   8410/6   8410/9
inflammatorisches Karzinom 8530/3 8530/6 8530/9
  Entzündliches Adenokarzinom C50.-|   8530/3   8530/6   8530/9
malignes Myoepitheliom 8982/3 8982/6 8982/9
Adenokarzinom ohne nähere Angaben 8140/3 8140/6 8140/9
Karzinom ohne nähere Angaben (Auffangschlüssel) 8010/3 8010/6  
Sarkome
Liposarkom 8850/3 8850/6 8850/9
Leiomyosarkom 8890/3 8890/6 8890/9
Rhabdomyosarkom 8900/3 8900/6 8900/9
Angiosarkom 9120/3 9120/6 9120/9
Osteosarkom 9180/3 9180/6 9180/9
periduktales Stromasarkom niedrig diff. 9020/3 9020/6 9020/9
maligner phylloider Tumor 9020/3 9020/6 9020/9
borderline phylloider Tumor 9020/1    
Sarkom ohne nähere Angaben 8800/3 8800/6 8800/9
Lymphome
diffuses großzelliges B-Zell Lymphom 9680/3    
Burkitt Lymphom
(Einschließlich aller Varianten)
9687/3    
extranodales Randzonen B-Zell-Lymphom des MALT-Typ 9699/3    
follikuläres Lymphom (S.a. 9675/3) 9690/3    
Malignes Lymphom ohne nähere Angaben 9590/3    

Lange Schlüssel

Schlüssel 1
Fachabteilungen
0100 = Innere Medizin
0102 = Innere Medizin/Schwerpunkt Geriatrie
0103 = Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie
0104 = Innere Medizin/Schwerpunkt Nephrologie
0105 = Innere Medizin/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
0106 = Innere Medizin/Schwerpunkt Endokrinologie
0107 = Innere Medizin/Schwerpunkt Gastroenterologie
0108 = Innere Medizin/Schwerpunkt Pneumologie
0109 = Innere Medizin/Schwerpunkt Rheumatologie
0114 = Innere Medizin/Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde
0150 = Innere Medizin/Tumorforschung
0151 = Innere Medizin/Schwerpunkt Coloproktologie
0152 = Innere Medizin/Schwerpunkt Infektionskrankheiten
0153 = Innere Medizin/Schwerpunkt Diabetes
0154 = Innere Medizin/Schwerpunkt Naturheilkunde
0156 = Innere Medizin/Schwerpunkt Schlaganfallpatienten
0190 = Innere Medizin
0191 = Innere Medizin
0192 = Innere Medizin
0200 = Geriatrie
0224 = Geriatrie/Schwerpunkt Frauenheilkunde
0260 = Geriatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
0261 = Geriatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
0290 = Geriatrie
0291 = Geriatrie
0292 = Geriatrie
0300 = Kardiologie
0390 = Kardiologie
0391 = Kardiologie
0392 = Kardiologie
0400 = Nephrologie
0410 = Nephrologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0436 = Nephrologie/Intensivmedizin
0490 = Nephrologie
0491 = Nephrologie
0492 = Nephrologie
0500 = Hämatologie und internistische Onkologie
0510 = Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0524 = Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Frauenheilkunde
0533 = Hämatologie und internistische Onkologie/Schwerpunkt Strahlenheilkunde
0590 = Hämatologie und internistische Onkologie
0591 = Hämatologie und internistische Onkologie
0592 = Hämatologie und internistische Onkologie
0600 = Endokrinologie
0607 = Endokrinologie/Schwerpunkt Gastroenterologie
0610 = Endokrinologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0690 = Endokrinologie
0691 = Endokrinologie
0692 = Endokrinologie
0700 = Gastroenterologie
0706 = Gastroenterologie/Schwerpunkt Endokrinologie
0710 = Gastroenterologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0790 = Gastroenterologie
0791 = Gastroenterologie
0792 = Gastroenterologie
0800 = Pneumologie
0890 = Pneumologie
0891 = Pneumologie
0892 = Pneumologie
0900 = Rheumatologie
0910 = Rheumatologie/Schwerpunkt Pädiatrie
0990 = Rheumatologie
0991 = Rheumatologie
0992 = Rheumatologie
1000 = Pädiatrie
1004 = Pädiatrie/Schwerpunkt Nephrologie
1005 = Pädiatrie/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
1006 = Pädiatrie/Schwerpunkt Endokrinologie
1007 = Pädiatrie/Schwerpunkt Gastroenterologie
1009 = Pädiatrie/Schwerpunkt Rheumatologie
1011 = Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderkardiologie
1012 = Pädiatrie/Schwerpunkt Neonatologie
1014 = Pädiatrie/Schwerpunkt Lungen- und Bronchialheilkunde
1028 = Pädiatrie/Schwerpunkt Kinderneurologie
1050 = Pädiatrie/Schwerpunkt Perinatalmedizin
1051 = Langzeitbereich Kinder
1090 = Pädiatrie
1091 = Pädiatrie
1092 = Pädiatrie
1100 = Kinderkardiologie
1136 = Kinderkardiologie/Schwerpunkt Intensivmedizin
1190 = Kinderkardiologie
1191 = Kinderkardiologie
1192 = Kinderkardiologie
1200 = Neonatologie
1290 = Neonatologie
1291 = Neonatologie
1292 = Neonatologie
1300 = Kinderchirurgie
1390 = Kinderchirurgie
1391 = Kinderchirurgie
1392 = Kinderchirurgie
1400 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1410 = Lungen- und Bronchialheilkunde/Schwerpunkt Pädiatrie
1490 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1491 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1492 = Lungen- und Bronchialheilkunde
1500 = Allgemeine Chirurgie
1513 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Kinderchirurgie
1516 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie
1518 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Gefäßchirurgie
1519 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Plastische Chirurgie
1520 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie
1523 = Chirurgie/Schwerpunkt Orthopädie
1536 = Allgemeine Chirurgie/Intensivmedizin (§ 13 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz BPflV '95)
1550 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Abdominal- und Gefäßchirurgie
1551 = Allgemeine Chirurgie/Schwerpunkt Handchirurgie
1590 = Allgemeine Chirurgie
1591 = Allgemeine Chirurgie
1592 = Allgemeine Chirurgie
1600 = Unfallchirurgie
1690 = Unfallchirurgie
1691 = Unfallchirurgie
1692 = Unfallchirurgie
1700 = Neurochirurgie
1790 = Neurochirurgie
1791 = Neurochirurgie
1792 = Neurochirurgie
1800 = Gefäßchirurgie
1890 = Gefäßchirurgie
1891 = Gefäßchirurgie
1892 = Gefäßchirurgie
1900 = Plastische Chirurgie
1990 = Plastische Chirurgie
1991 = Plastische Chirurgie
1992 = Plastische Chirurgie
2000 = Thoraxchirurgie
2021 = Thoraxchirurgie/Schwerpunkt Herzchirurgie
2036 = Thoraxchirurgie/Intensivmedizin
2050 = Thoraxchirurgie/Schwerpunkt Herzchirurgie Intensivmedizin
2090 = Thoraxchirurgie
2091 = Thoraxchirurgie
2092 = Thoraxchirurgie
2100 = Herzchirurgie
2120 = Herzchirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie
2136 = Herzchirurgie/Intensivmedizin (§ 13 Abs. 2 Satz 3 2. Halbsatz BPflV '95)
2150 = Herzchirurgie/Schwerpunkt Thoraxchirurgie Intensivmedizin
2190 = Herzchirurgie
2191 = Herzchirurgie
2192 = Herzchirurgie
2200 = Urologie
2290 = Urologie
2291 = Urologie
2292 = Urologie
2300 = Orthopädie
2309 = Orthopädie/Schwerpunkt Rheumatologie
2315 = Orthopädie/Schwerpunkt Chirurgie
2390 = Orthopädie
2391 = Orthopädie
2392 = Orthopädie
2400 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2402 = Frauenheilkunde/Schwerpunkt Geriatrie
2405 = Frauenheilkunde/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
2406 = Frauenheilkunde/Schwerpunkt Endokrinologie
2425 = Frauenheilkunde
2490 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2491 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2492 = Frauenheilkunde und Geburtshilfe
2500 = Geburtshilfe
2590 = Geburtshilfe
2591 = Geburtshilfe
2592 = Geburtshilfe
2600 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2690 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2691 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2692 = Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
2700 = Augenheilkunde
2790 = Augenheilkunde
2791 = Augenheilkunde
2792 = Augenheilkunde
2800 = Neurologie
2810 = Neurologie/Schwerpunkt Pädiatrie
2856 = Neurologie/Schwerpunkt Schlaganfallpatienten
2890 = Neurologie
2891 = Neurologie
2892 = Neurologie
2900 = Allgemeine Psychiatrie
2928 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Neurologie
2930 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychiatrie
2931 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Psychosomatik/Psychotherapie
2950 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung
2951 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie
2952 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Forensische Behandlung
2953 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung, Tagesklinik
2954 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Suchtbehandlung, Nachtklinik
2955 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie, Tagesklinik
2956 = Allgemeine Psychiatrie/Schwerpunkt Gerontopsychiatrie, Nachtklinik
2960 = Allgemeine Psychiatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
2961 = Allgemeine Psychiatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
2990 = Allgemeine Psychiatrie
2991 = Allgemeine Psychiatrie
2992 = Allgemeine Psychiatrie
3000 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3060 = Kinder- und Jugendpsychiatrie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3061 = Kinder- und Jugendpsychiatrie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3090 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3091 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3092 = Kinder- und Jugendpsychiatrie
3100 = Psychosomatik/Psychotherapie
3160 = Psychosomatik/Psychotherapie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3161 = Psychosomatik/Psychotherapie/Nachtklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3190 = Psychosomatik/Psychotherapie
3191 = Psychosomatik/Psychotherapie
3192 = Psychosomatik/Psychotherapie
3200 = Nuklearmedizin
3233 = Nuklearmedizin/Schwerpunkt Strahlenheilkunde
3290 = Nuklearmedizin
3291 = Nuklearmedizin
3292 = Nuklearmedizin
3300 = Strahlenheilkunde
3305 = Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
3350 = Strahlenheilkunde/Schwerpunkt Radiologie
3390 = Strahlenheilkunde
3391 = Strahlenheilkunde
3392 = Strahlenheilkunde
3400 = Dermatologie
3460 = Dermatologie/Tagesklinik (für teilstationäre Pflegesätze)
3490 = Dermatologie
3491 = Dermatologie
3492 = Dermatologie
3500 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3590 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3591 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3592 = Zahn- und Kieferheilkunde, Mund- und Kieferchirurgie
3600 = Intensivmedizin
3601 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Innere Medizin
3603 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Kardiologie
3610 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Pädiatrie
3617 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Neurochirurgie
3618 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie
3621 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Herzchirurgie
3622 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Urologie
3624 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Frauenheilkunde und Geburtshilfe
3626 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
3628 = Intensivmedizin/Schwerpunkt Neurologie
3650 = Operative Intensivmedizin/Schwerpunkt Chirurgie
3651 = Intensivmedizin/Thorax-Herzchirurgie
3652 = Intensivmedizin/Herz-Thoraxchirurgie
3690 = Intensivmedizin
3691 = Intensivmedizin
3692 = Intensivmedizin
3700 = sonstige Fachabteilung
3750 = Angiologie
3751 = Radiologie
3752 = Palliativmedizin
3753 = Schmerztherapie
3754 = Heiltherapeutische Abteilung
3755 = Wirbelsäulenchirurgie
3756 = Suchtmedizin
3757 = Visceralchirurgie
3790 = Sonstige Fachabteilung
3791 = Sonstige Fachabteilung
3792 = Sonstige Fachabteilung
Schlüssel 2
ICD-O-3 (Mammakarzinom)
8010/3 = Karzinom o.n.A.
8010/6 = Karzinom o.n.A., Metastase
8013/3 = Großzelliges neuroendokrines Karzinom
8013/6 = Großzelliges neuroendokrines Karzinom, Metastase
8013/9 = Großzelliges neuroendokrines Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8022/3 = Pleomorphes Karzinom
8022/6 = Pleomorphes Karzinom, Metastase
8022/9 = Pleomorphes Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8035/3 = Karzinom mit osteoklastenähnlichen Riesenzellen
8035/6 = Karzinom mit osteoklastenähnlichen Riesenzellen, Metastase
8035/9 = Karzinom mit osteoklastenähnlichen Riesenzellen, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8041/3 = Kleinzelliges Karzinom o.n.A.
8041/6 = Kleinzelliges Karzinom o.n.A., Metastase
8041/9 = Kleinzelliges Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8070/3 = Plattenepithelkarzinom o.n.A.
8070/6 = Plattenepithelkarzinom-Metastase o.n.A.
8070/9 = Plattenepithelkarzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8140/3 = Adenokarzinom o.n.A.
8140/6 = Adenokarzinom-Metastase o.n.A.
8140/9 = Adenokarzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8200/3 = Adenoid-zystisches Karzinom
8200/6 = Adenoid-zystisches Karzinom, Metastase
8200/9 = Adenoid-zystisches Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8201/3 = Kribriformes Karzinom o.n.A.
8201/6 = Kribriformes Karzinom o.n.A., Metastase
8201/9 = Kribriformes Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8211/3 = Tubuläres Adenokarzinom
8211/6 = Tubuläres Adenokarzinom, Metastase
8211/9 = Tubuläres Adenokarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8249/3 = Atypischer Karzinoidtumor
8249/6 = Atypischer Karzinoidtumor, Metastase
8249/9 = Atypischer Karzinoidtumor, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8290/3 = Oxyphiles Adenokarzinom
8290/6 = Oxyphiles Adenokarzinom, Metastase
8290/9 = Oxyphiles Adenokarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8314/3 = Lipidreiches Karzinom
8314/6 = Lipidreiches Karzinom, Metastase
8314/9 = Lipidreiches Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8315/3 = Glykogenreiches Karzinom
8315/6 = Glykogenreiches Karzinom, Metastase
8315/9 = Glykogenreiches Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8401/3 = Apokrines Adenokarzinom
8401/6 = Apokrines Adenokarzinom, Metastase
8401/9 = Apokrines Adenokarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8410/3 = Talgdrüsenadenokarzinom
8410/6 = Talgdrüsenadenokarzinom, Metastase
8410/9 = Talgdrüsenadenokarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8430/3 = Mukoepidermoid-Karzinom
8430/6 = Mukoepidermoid-Karzinom, Metastase
8430/9 = Mukoepidermoid-Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8480/3 = Muzinöses Adenokarzinom
8480/6 = Muzinöses Adenokarzinom, Metastase
8480/9 = Muzinöses Adenokarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8490/3 = Siegelringzellkarzinom
8490/6 = Metastase eines Siegelringzellkarzinomes
8490/9 = Siegelringzellkarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8500/2 = Nichtinfiltrierendes intraduktales Karzinom o.n.A.
8500/3 = Invasives duktales Karzinom o.n.A.
8500/6 = Invasives duktales Karzinom o.n.A., Metastase
8500/9 = Invasives duktales Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8502/3 = Sekretorisches Mammakarzinom
8502/6 = Sekretorisches Mammakarzinom, Metastase
8502/9 = Sekretorisches Mammakarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8503/2 = Nichtinvasives intraduktales papilläres Adenokarzinom
8503/3 = Intraduktales papilläres Adenokarzinom mit Invasion
8503/6 = Intraduktales papilläres Adenokarzinom mit Invasion, Metastase
8503/9 = Intraduktales papilläres Adenokarzinom mit Invasion, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8504/2 = Nichtinvasives intrazystisches Karzinom
8507/2 = Intraduktales mikropapilläres Karzinom
8507/3 = Invasiv-mikropapilläres Karzinom
8507/6 = Invasiv-mikropapilläres Karzinom, Metastase
8507/9 = Invasiv-mikropapilläres Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8510/3 = Medulläres Karzinom o.n.A.
8510/6 = Medulläres Karzinom o.n.A., Metastase
8510/9 = Medulläres Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8520/2 = Lobuläres in-situ-Karzinom
8520/3 = Lobuläres Karzinom o.n.A.
8520/6 = Lobuläres Karzinom o.n.A., Metastase
8520/9 = Lobuläres Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8522/3 = Invasives duktales und lobuläres Karzinom
8522/6 = Invasives duktales und lobuläres Karzinom, Metastase
8522/9 = Invasives duktales und lobuläres Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8523/3 = invasives duktales Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen
8523/6 = invasives duktales Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen, Metastase
8523/9 = invasives duktales Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8524/3 = invasives lobuläres Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen
8524/6 = invasives lobuläres Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen, Metastase
8524/9 = invasives lobuläres Karzinom gemischt mit anderen Karzinom-Typen, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8530/3 = Inflammatorisches Karzinom
8530/6 = Inflammatorisches Karzinom, Metastase
8530/9 = Inflammatorisches Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8540/3 = M. Paget der Brust
8541/3 = M. Paget mit invasivem duktalem Karzinom
8541/6 = M. Paget mit invasivem duktalem Karzinom, Metastase
8541/9 = M. Paget mit invasivem duktalem Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8543/3 = M. Paget mit nichtinvasivem intraduktalem Karzinom
8550/3 = Azinuszellkarzinom
8550/6 = Azinuszellkarzinom, Metastase
8550/9 = Azinuszellkarzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8560/3 = Adenosquamöses Karzinom
8560/6 = Adenosquamöses Karzinom, Metastase
8560/9 = Adenosquamöses Karzinom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8572/3 = Adenokarzinom mit Spindelzellmetaplasie
8572/6 = Adenokarzinom mit Spindelzellmetaplasie, Metastase
8572/9 = Adenokarzinom mit Spindelzellmetaplasie, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8575/3 = Metaplastisches Karzinom o.n.A.
8575/6 = Metaplastisches Karzinom o.n.A., Metastase
8575/9 = Metaplastisches Karzinom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8800/3 = Sarkom o.n.A.
8800/6 = Sarkom o.n.A., Metastase
8800/9 = Sarkomatose o.n.A.
8850/3 = Liposarkom o.n.A.
8850/6 = Liposarkom o.n.A., Metastase
8850/9 = Liposarkom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8890/3 = Leiomyosarkom o.n.A.
8890/6 = Leiomyosarkom o.n.A., Metastase
8890/9 = Leiomyosarkom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8900/3 = Rhabdomyosarkom o.n.A.
8900/6 = Rhabdomyosarkom o.n.A., Metastase
8900/9 = Rhabdomyosarkom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
8982/3 = Malignes Myoepitheliom
8982/6 = Malignes Myoepitheliom, Metastase
8982/9 = Malignes Myoepitheliom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
9020/1 = Phylloides-Tumor mit Borderline-Malignität
9020/3 = Maligner Phylloides-Tumor
9020/6 = Maligner Phylloides-Tumor, Metastase
9020/9 = Maligner Phylloides-Tumor, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
9120/3 = Hämangiosarkom
9120/6 = Hämangiosarkom, Metastase
9120/9 = Hämangiosarkom, unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
9180/3 = Osteosarkom o.n.A.
9180/6 = Osteosarkom o.n.A., Metastase
9180/9 = Osteosarkom o.n.A., unbestimmt ob Primärtumor oder Metastase
9590/3 = Malignes Lymphom o.n.A.
9680/3 = Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom o.n.A.
9687/3 = Burkitt-Lymphom o.n.A.
9690/3 = Follikuläres Lymphom o.n.A.
9699/3 = Marginalzonen-B-Zell-Lymphom o.n.A.
Schlüssel 3
Path. T-Stadium Mamma
pT0 = pT0
pT1a = pT1a
pT1b = pT1b
pT1c = pT1c
pT1mic = pT1mic
pT2 = pT2
pT3 = pT3
pT4a = pT4a
pT4b = pT4b
pT4c = pT4c
pT4d = pT4d
pTX = pTX
pTis = pTis
ypT0 = ypT0
ypT1a = ypT1a
ypT1b = ypT1b
ypT1c = ypT1c
ypT1mic = ypT1mic
ypT2 = ypT2
ypT3 = ypT3
ypT4a = ypT4a
ypT4b = ypT4b
ypT4c = ypT4c
ypT4d = ypT4d
ypTX = ypTX
ypTis = ypTis
Schlüssel 4
Path. N-Stadium Mamma
pN0 = pN0
pN0(sn) = pN0(sn)
pN1(sn) = pN1(sn)
pN1a = pN1a
pN1b = pN1b
pN1c = pN1c
pN1mi = pN1mi
pN1mi(sn) = pN1mi(sn)
pN2a = pN2a
pN2b = pN2b
pN3a = pN3a
pN3b = pN3b
pN3c = pN3c
pNX = pNX
pNX(sn) = pNX(sn)
ypN0 = ypN0
ypN0(sn) = ypN0(sn)
ypN1(sn) = ypN1(sn)
ypN1a = ypN1a
ypN1b = ypN1b
ypN1c = ypN1c
ypN1mi = ypN1mi
ypN1mi(sn) = ypN1mi(sn)
ypN2a = ypN2a
ypN2b = ypN2b
ypN3a = ypN3a
ypN3b = ypN3b
ypN3c = ypN3c
ypNX = ypNX
ypNX(sn) = ypNX(sn)
Schlüssel 5
Entlassungsgrund
1 = Behandlung regulär beendet
2 = Behandlung regulär beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
3 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet
4 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet
5 = Zuständigkeitswechsel des Kostenträgers
6 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus
7 = Tod
8 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit (§ 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
9 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung
10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung
11 = Entlassung in ein Hospiz
12 = interne Verlegung
13 = externe Verlegung zur psychiatrischen Behandlung
14 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
15 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
16 = externe Verlegung mit Rückverlegung oder Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG mit Rückverlegung
17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG
18 = Rückverlegung
19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung
20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung wegen Komplikation
21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme
22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer Behandlung