Ausfüllhinweise
Geburtshilfe (16/1)
12.0 SR2

16/1: Teildatensatz Mutter (M)

Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis

Basisdokumentation

0,6
Institutionskennzeichen Mutter
Schlüssel Institutionskennzeichen (Quelle § 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de)

Gemäß § 293 SGB V wird bei der Datenübermittlung zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Leistungserbringern ein Institutionskennzeichen (IK) als eindeutige Identifizierung verwendet. Mit diesem IK sind auch die für die Vergütung der Leistungen maßgeblichen Kontoverbindungen verknüpft. Die IK werden durch die "Sammel- und Vergabestelle Institutionskennzeichen (SVI)" der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen in Sankt Augustin (SVI, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin) vergeben und gepflegt.

Hier ist das bei der Registrierung für die Qualitätssicherung angegebene IK zu verwenden.



Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
0,7
Betriebsstätten-Nummer Mutter
Gültige Angabe: ≥ 1

Diese Betriebsstätten-Nummer dient zur Unterscheidung organisatorisch getrennter Bereiche bei gleichem Institutionskennzeichen und gleicher Fachabteilungsnummer. Die Betriebsstätten-Nummer ist standardmäßig „1“. Ihre Verwendung oder Nicht-Verwendung kann durch das Krankenhaus bzw. den Träger frei festgesetzt werden, wenn es keine landeseinheitliche Empfehlung bzw. Festlegung für die bestimmte Verwendungsform gibt.

Die Betriebstättennummern eines Krankenhauses sollen jahrgangsübergreifend in der gleichen Weise vergeben werden, falls keine organisatorischen Veränderungen stattgefunden haben.



Achtung: Dieses Datenfeld darf von der QS-Software vorbelegt werden.
0,8
Fachabteilung Mutter
Schlüssel Fachabteilungen (Quelle § 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de)
Format: § 301-Vereinbarung

0,9
Identifikationsnummer des Patienten Mutter
-

Die Identifikationsnummer erhält der Patient im Krankenhaus bei der Aufnahme. Verbleibt im Krankenhaus, wird nicht an LQS/BQS übermittelt.

1,1
Kliniknummer Mutter
-

Verwenden Sie die Kliniknummer, die Sie von Ihrer Geschäftsstelle erhalten haben.

1,2
Geburtsnummer
-

Die 4-stellige Geburtsnummer identifiziert für Sie eine Geburt innerhalb Ihrer Klinik (identisch mit der Nummer aus dem Geburtenbuch). Sie sollte jedes Jahr neu bei 0001 beginnen und innerhalb eines Jahres fortlaufend sein, um Ihnen und uns eine Vollständigkeitskontrolle zu ermöglichen.
In Einzelfällen kann es vorkommen, dass keine Geburtsnummer vergeben wird (z. B. können auch Spätaborte vom QS-Filter ausgelöst werden). In diesen Fällen konnte bisher eine 9999  dokumentiert werden. Für diese Fälle soll jetzt ein Minimaldatensatz dokumentiert werden.

1,3
Anzahl Mehrlinge
Gültige Angabe: 1 - 7
Angabe ohne Warnung: ≤ 3

Liegt keine Mehrlingsgeburt vor, so tragen Sie bei Anzahl der Mehrlinge und laufende Nummer des Mehrlings jeweils eine "1" ein.


Folgender Sonderfall ist bekannt:
Da eine Totgeburt <500g laut Personenstandsgesetz als Abort definiert ist, müsste bei einer Zwillingsschwangerschaft mit intrauterinem Fruchttod eines Zwillings mit einem Gewicht unter 500g im Datenfeld 1,3 daher konsequenterweise als Anzahl Mehrlinge "1" angegeben werden. Allerdings verhindert eine Plausibilitätsregel sinnvollerweise, dass bei einer Einlingsschwangerschaft als Geburtsrisiko im Schlüssel 4 "35=Mehrlingsschwangerschaft" dokumentiert wird.
Daher soll die Dokumentation in dem geschilderten Sonderfall folgendermaßen erfolgen:
Eintrag im Datenfeld 1,3 "Anzahl der Mehrlinge = 2" und Dokumentation des verstorbenen Mehrlings als Totgeburt mit korrekter Angabe des Geburtsgewichts. Damit kann das Geburtsrisiko korrekt dokumentiert werden. Eine Verfälschung der Auswertung von Totgeburten erfolgt nicht, da als Totgeburten nur Fälle mit einem Geburtsgewicht >500g gezählt werden.

Basisdokumentation - Mutter

2
Geburtsdatum der Schwangeren
Format: TT.MM.JJJJ
-
3
Aufnahmedatum
Format: TT.MM.JJJJ
-
4,1
Aufnahmediagnose Mutter
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)

Die Kodierung der Aufnahmediagnaosen geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen ICD-GM-Katalog.

4,2
Aufnahmediagnose Mutter kombiniert mit
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)
-
5,1
Vorstationäre Behandlung
Angabe in: Tage
Gültige Angabe: ≥ 0 Tage
Angabe ohne Warnung: ≤ 3 Tage

Im Fall von vorstationärer Behandlung kann hier die Anzahl der Behandlungstage angegeben werden.

5,2
Nachstationäre Behandlung
Angabe in: Tage
Gültige Angabe: ≥ 0 Tage
Angabe ohne Warnung: ≤ 7 Tage

Im Fall von nachstationärer Behandlung kann hier die Anzahl der Behandlungstage angegeben werden.

6
5-stellige PLZ des Wohnortes
-
-
7,1
Herkunftsland: Deutschland
0 = nein
1 = ja
-
7,2
Anderes Land
1 = Mittel- und Nordeuropa, Nordamerika: A, CH, F, B, NL, L, GB, DK, S, N, FIN, USA
2 = Mittelmeerländer: ehemal. YU, GR, I, E, P, Israel, Malta, Zypern
3 = Osteuropa: ehemal. SU, PL, Tschechien, Slowakei, RO, BG, H
4 = Mittlerer Osten (inkl. TR, Afghanistan und Pakistan) und Nordafrika (arab. Länder)
5 = Asien (exkl. 4)
6 = sonstige Staaten
-
8
Mutter alleinstehend ohne festen Partner
0 = nein
1 = ja
-
9,1
Berufstätigkeit während der jetzigen Schwangerschaft
0 = nein
1 = ja
-
9,2
Tätigkeit der Mutter
1 = Hausfrau
2 = in Ausbildung, Studium
4 = un-/angelernte Arbeiterin, angelernte Aushilfskraft (z.B. Raumpflegerin)
5 = Facharbeiter (z.B. Bäckerin), einfache Beamte (z.B. Briefträgerin), ausführende Angestellte (z.B. Schreibkraft), Kleingewerbetreibende (z.B. Kioskpächterin)
6 = mittlere bis leitende Beamte und Angestellte, Selbständige mit mittlerem und größerem Betrieb, freie Berufe (z.B. Rechtsanwältin, Ärztin), Meister
9 = unbekannt

Berufstätig: Ziffer 4, 5, 6, oder 9

Nicht berufstätig: Ziffer 1 oder 2

10,1
Anzahl vorausgegangene Schwangerschaften
Gültige Angabe: 0 - 39
Angabe ohne Warnung: 0 - 9
-
10,2
Anzahl Lebendgeburten
Gültige Angabe: 0 - 39
Angabe ohne Warnung: 0 - 9
-
10,3
Anzahl Totgeburten
Gültige Angabe: 0 - 39
Angabe ohne Warnung: 0 - 9
-
10,4
Anzahl Aborte
Gültige Angabe: 0 - 39
Angabe ohne Warnung: 0 - 9
-
10,5
Anzahl Abbrüche
Gültige Angabe: 0 - 39
Angabe ohne Warnung: 0 - 9
-
10,6
Anzahl EU
Gültige Angabe: 0 - 39
Angabe ohne Warnung: 0 - 9
-

Jetzige Schwangerschaft

11
Anzahl Zigaretten pro Tag nach bekannt werden der Schwangerschaft
Gültige Angabe: ≥ 0

Hat die Patientin während der Schwangerschaft nicht geraucht, so tragen Sie bitte "0" ein. Bei einer Anzahl von mehr als 15 Zigaretten täglich, kann als Schwangerschaftsrisiko "29" = Abusus, dokumentiert werden.

12
Schwangere während Ss. einem Arzt/Belegarzt der Geburtsklinik vorgestellt
0 = nein
1 = ja

Diese Frage ist auch dann mit "ja" zu beantworten, wenn die Patientin während der Schwangerschaft von dem entbindenden Arzt in dessen Praxis betreut wurde bzw. sich in der Geburtsklinik vorgestellt hatte oder dort betreut wurde.

13
Ss. im Mutterpass als Risiko-Ss. dokumentiert
0 = nein
1 = ja
2 = Schwangere erscheint ohne Mutterpass

In der Zeile 13 darf nur eine der drei Antworten angegeben werden.

Schwangerschaft im Mutterpass als Risiko-Schwangerschaft dokumentiert: "ja" ist nur dann anzugeben, wenn im Mutterpass in den roten Balken unter Katalog A bzw. im Gravidogramm diese Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft markiert worden ist.

Schwangere erscheint ohne Mutterpass: Der Mutterpass gilt auch dann als vorgelegt, wenn er bei der Klinikeinlieferung nur vergessen wurde und später dem entsprechenden Arzt vorgelegt wird.

Schwangerschafts-Risiken
0 = nein
1 = ja

War der Verlauf der Schwangerschaft risikofrei, so geben Sie "nein" an, andernfalls tragen Sie die entsprechende Kennziffer laut Schwangerschaftsrisiko zweistellig ein.

Wurde angegeben, dass die Schwangerschaft im Mutterpass als Risiko dokumentiert ist, so muss hier ein Schwangerschaftsrisiko angegeben sein. Beachten Sie auch, dass bei manchen Schwangerschaftsrisiken  gegebenenfalls eine Übertragung als Geburtsrisiko erforderlich wird, z. B.:

Schwangerschaftsrisiko "09": Geburtsrisiko "68"

Schwangerschaftsrisiko "23" und "24": Geburtsrisiko "69"

Schwangerschaftsrisiko "35": Geburtsrisiko "64";

Schwangerschaftsrisiko "50": Geburtsrisiko "68".

Schwangerschafts-Risiko
1 = Familiäre Belastung (Diabetes, Hypertonie, Mißbildungen, genetische Krankheiten, psychische Krankheiten)
2 = frühere eigene schwere Erkrankungen (z.B. Herz, Lunge, Leber, Nieren, ZNS, Psyche)
3 = Blutungs-/Thromboseneigung
4 = Allergie
5 = frühere Bluttransfusionen
6 = besondere psychische Belastung (z.B. familiäre oder berufliche)
7 = besondere soziale Belastung (Integrationsprobleme, wirtschaftliche Probleme)
8 = Rhesus-Inkompatibilität (bei vorangeg. Schwangersch.)
9 = Diabetes mellitus
10 = Adipositas
11 = Kleinwuchs
12 = Skelettanomalien
13 = Schwangere unter 18 Jahren
14 = Schwangere über 35 Jahren
15 = Vielgebärende (mehr als 4 Kinder)
16 = Z. n. Sterilitätsbehandlung
17 = Z. n. Frühgeburt (Schwangerschaftsalter: Unter 37 vollendete Wochen)
18 = Z. n. Geburt eines hypotrophen Kindes (Gewicht unter 2500 g)
19 = Z. n. 2 oder mehr Aborten/Abbrüchen
20 = Totes/geschädigtes Kind in der Anamnese
21 = Komplikationen bei vorausgegangenen Entbindungen
22 = Komplikationen post partum
23 = Z. n. Sectio caesarea
24 = Z. n. anderen Uterusoperationen
25 = rasche Schwangerschaftsfolge (weniger als 1 Jahr)
26 = sonstige anamnestische oder allgemeine Befunde
27 = behandlungsbedürftige Allgemeinerkrankungen
28 = Dauermedikation
29 = Abusus
30 = besondere psychische Belastung
31 = besondere soziale Belastung
32 = Blutungen, Schwangerschaftsalter: unter 28 vollendete Wochen
33 = Blutungen, Schwangerschaftsalter: 28 vollendete Wochen und mehr
34 = Placenta praevia
35 = Mehrlingsschwangerschaft
36 = Hydramnion
37 = Oligohydramnie
38 = Terminunklarheit
39 = Placentainsuffizienz
40 = Isthmozervikale Insuffizienz
41 = vorzeitige Wehentätigkeit
42 = Anämie
43 = Harnwegsinfektion
44 = indirekter Coombstest positiv
45 = Risiko aus anderen serologischen Befunden
46 = Hypertonie (Blutdruck über 140/90)
47 = Ausscheidung von 1000 mg Eiweiß pro Liter Urin und mehr
48 = Mittelgradige - schwere Ödeme
49 = Hypotonie
50 = Gestationsdiabetes
51 = Lageanomalie
52 = sonstige besondere Befunde im Schwangerschaftsverlauf
53 = Hyperemesis
54 = Z. n. HELLP-Syndrom
55 = Z. n. Eklampsie
56 = Z. n. Hypertonie

In diesen Datenfeldern werden Schwangerschaftsrisiken gemäß Schlüssel 3 und 4 aus dem Mutterpass übertragen.

Die Angabe des Schwangerschaftsrisikos 35 (Mehrlingsschwangerschaft) kann jedoch aufgrund der Plausibilitätsregel mit der Nummer 2042 zu einem Konflikt mit der Zeile 1,3 "Anzahl Mehrlinge" führen und einen Hinweis (weichen Fehler) auslösen. Die Mehrlingsschwangerschaft wird zu einem frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft festgestellt. Dagegen wird die Mehrlingsgeburt ("Anzahl Mehrlinge" 2 oder mehr) zum Zeitpunkt der Geburt festgestellt. In der Zwischenzeit kann sich jedoch die Anzahl der zu dokumentierenden "Mehrlinge" verringern.


Zur Berechnung des Risikos "Vielgebärender" ist folgendermaßen vorzugehen:

  • Mehrlingsschwangerschaften werden als eine Geburt gezählt
  • Aborte werden nicht gezählt
  • die aktuelle Schwangerschaft wird nicht mitgezählt
15
gesamter stationärer Klinikaufenthalt während der Ss. ohne zur Geburt führender Aufenthalt in Tagen
Angabe in: Tage
Gültige Angabe: ≥ 0 Tage

Hier wird nach der Gesamtdauer des präpartalen Klinikaufenthaltes gefragt. Geben Sie die Gesamtdauer in Tagen an, ohne den zur Geburt führenden Klinikaufenthalt mitzuzählen.

Schwangerschaftswoche des ersten Aufenthalts nicht zur Geburt führend
Angabe in: SSW
Gültige Angabe: ≥ 0 SSW
Angabe ohne Warnung: ≤ 45 SSW

Schwangerschaftswoche des ersten Aufenthalts nicht zur Geburt führend. Geben Sie bitte das Schwangerschaftsalter in vollendeten Schwangerschaftswochen post menstruationem an.

16,2
Indikation für stat. Aufenthalt
1 = Familiäre Belastung (Diabetes, Hypertonie, Mißbildungen, genetische Krankheiten, psychische Krankheiten)
2 = frühere eigene schwere Erkrankungen (z.B. Herz, Lunge, Leber, Nieren, ZNS, Psyche)
3 = Blutungs-/Thromboseneigung
4 = Allergie
5 = frühere Bluttransfusionen
6 = besondere psychische Belastung (z.B. familiäre oder berufliche)
7 = besondere soziale Belastung (Integrationsprobleme, wirtschaftliche Probleme)
8 = Rhesus-Inkompatibilität (bei vorangeg. Schwangersch.)
9 = Diabetes mellitus
10 = Adipositas
11 = Kleinwuchs
12 = Skelettanomalien
13 = Schwangere unter 18 Jahren
14 = Schwangere über 35 Jahren
15 = Vielgebärende (mehr als 4 Kinder)
16 = Z. n. Sterilitätsbehandlung
17 = Z. n. Frühgeburt (Schwangerschaftsalter: Unter 37 vollendete Wochen)
18 = Z. n. Geburt eines hypotrophen Kindes (Gewicht unter 2500 g)
19 = Z. n. 2 oder mehr Aborten/Abbrüchen
20 = Totes/geschädigtes Kind in der Anamnese
21 = Komplikationen bei vorausgegangenen Entbindungen
22 = Komplikationen post partum
23 = Z. n. Sectio caesarea
24 = Z. n. anderen Uterusoperationen
25 = rasche Schwangerschaftsfolge (weniger als 1 Jahr)
26 = sonstige anamnestische oder allgemeine Befunde
27 = behandlungsbedürftige Allgemeinerkrankungen
28 = Dauermedikation
29 = Abusus
30 = besondere psychische Belastung
31 = besondere soziale Belastung
32 = Blutungen, Schwangerschaftsalter: unter 28 vollendete Wochen
33 = Blutungen, Schwangerschaftsalter: 28 vollendete Wochen und mehr
34 = Placenta praevia
35 = Mehrlingsschwangerschaft
36 = Hydramnion
37 = Oligohydramnie
38 = Terminunklarheit
39 = Placentainsuffizienz
40 = Isthmozervikale Insuffizienz
41 = vorzeitige Wehentätigkeit
42 = Anämie
43 = Harnwegsinfektion
44 = indirekter Coombstest positiv
45 = Risiko aus anderen serologischen Befunden
46 = Hypertonie (Blutdruck über 140/90)
47 = Ausscheidung von 1000 mg Eiweiß pro Liter Urin und mehr
48 = Mittelgradige - schwere Ödeme
49 = Hypotonie
50 = Gestationsdiabetes
51 = Lageanomalie
52 = sonstige besondere Befunde im Schwangerschaftsverlauf
53 = Hyperemesis
54 = Z. n. HELLP-Syndrom
55 = Z. n. Eklampsie
56 = Z. n. Hypertonie
-
SSW der Erst-Untersuchung
Angabe in: SSW
Gültige Angabe: ≥ 0 SSW
Angabe ohne Warnung: ≤ 29 SSW

Erst-Untersuchung (SSW). Hier ist die erste im Mutterpass eingetragene Untersuchung gemeint, unabhängig von der Untersuchung zur Feststellung der Schwangerschaft. Zulässig sind: Schwangerschaftsalter von 3 bis 41 vollendeten Schwangerschaftswochen post menstruationem.

Gesamtanzahl Vorsorge-Untersuchung
Gültige Angabe: ≥ 0
Angabe ohne Warnung: ≥ 3

Hier ist die Anzahl der im Mutterpass eingetragenen Vorsorgeuntersuchungen vor Geburtsbeginn gefragt (also nicht die Aufnahmeuntersuchung bei Aufnahme in die Klinik).

SSW der ersten Ultraschall-Untersuchung
Angabe in: SSW
Gültige Angabe: ≥ 0 SSW
Angabe ohne Warnung: ≤ 29 SSW

Hier ist die erste im Mutterpass eingetragene Ultraschall-Untersuchung gemeint, unabhängig von der Untersuchung zur Feststellung der Schwangerschaft. Zulässig sind: Schwangerschaftsalter von 3 bis 41 vollendeten Schwangerschaftswochen post menstruationem.

Gesamtzahl Ultraschall-Untersuchungen
Gültige Angabe: ≥ 0
Angabe ohne Warnung: 3 - 10

Hier ist die Anzahl der im Mutterpass eingetragenen Ultraschall-Untersuchungen vor Geburtsbeginn gefragt (also nicht die Aufnahmeuntersuchung bei Aufnahme in die Klinik).

19
Körpergewicht bei Erstuntersuchung
Angabe in: kg
Gültige Angabe: 10 - 350 kg
Angabe ohne Warnung: 30 - 170 kg
Format: volle kg

Geben Sie bitte das Körpergewicht bei der Erstuntersuchung in der Schwangerschaft in vollen Kilogramm ohne Nachkommastellen an. Dezimalzahlen auf- bzw. abrunden. Bedenken Sie gegebenenfalls die Angabe "10" (Adipositas) bei den Schwangerenrisiken.

20
Letztes Gewicht vor Geburt
Angabe in: kg
Gültige Angabe: 10 - 350 kg
Angabe ohne Warnung: 35 - 200 kg
Format: volle kg
-
21
Körpergröße
Angabe in: cm
Gültige Angabe: 50 - 270 cm
Angabe ohne Warnung: 100 - 210 cm
-
22
Chorionzottenbiopsie
0 = nein
1 = ja
-
23
Amniozentese bis unter 22+0 Wochen
0 = nein
1 = ja

Geben Sie hier nur die Amniozentese an, die bis zu einem Schwangerschaftsalter von 21 vollendeten Wochen und 6 Tagen  post menstruationem durchgeführt wurde.

24
Wehen-Belastungstest
0 = nein
1 = ja

Zum Beispiel Oxytocin-Belastungstest

Dopplersonographie durchgeführt
0 = nein
1 = ja

Hier ist der ambulant während der Schwangerschaft durchgeführte und dokumentierte Doppler gemeint.

Indikation für Dopplersonographie
1 = V. a. intrauterine Wachstumsretardierung
2 = Schwangerschaftsinduzierte Hypertonie/Präeklampsie
3 = Z. n. Mangelgeburt/intrauteriner Fruchttod
4 = Z. n. Präeklampsie/Eklampsie
5 = Auffälligkeiten der fetalen Herzfrequenzregistrierung
6 = begründeter Verdacht auf Fehlbildung/fetale Erkrankung
7 = Mehrlingsschwangerschaft bei diskordantem Wachstum
8 = Abklärung bei Verdacht auf Herzfehler/Herzerkrankungen

Wird Doppler (amb.) bejaht, so geben Sie bitte laut Schlüssel die Indikation an.

(Jetzige Schwangerschaft) Pathologischer Dopplerbefund
0 = nein
1 = ja

Bitte geben Sie an, ob die ambulant durchgeführte Doppleruntersuchung einen pathologischen Befund ergeben hat.

pathologischer Befund bei Risiko
60 = vorzeitiger Blasensprung
61 = Überschreitung des Termins
62 = Fehlbildung
63 = Frühgeburt
64 = Mehrlingsschwangerschaft
65 = Plazentainsuffizienz (Verdacht auf)
66 = Gestose/Eklampsie
67 = Rh-Inkompatibilität
68 = Diabetes mellitus
69 = Z. n. Sectio caesarea oder anderen Uterusoperationen
70 = Placenta praevia
71 = vorzeitige Plazentalösung
72 = sonstige uterine Blutungen
73 = Amnioninfektionssyndrom (Verdacht auf)
74 = Fieber unter der Geburt
75 = mütterliche Erkrankung
76 = mangelnde Kooperation der Mutter
77 = pathologisches CTG oder auskultatorisch schlechte kindliche Herztöne
78 = grünes Fruchtwasser
79 = Azidose während der Geburt (festgestellt durch Fetalblutanalyse)
80 = Nabelschnurvorfall
81 = V. a. sonstige Nabelschnurkomplikationen
82 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Eröffnungsperiode
83 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Austreibungsperiode
84 = absolutes oder relatives Missverhältnis zwischen kindlichem Kopf und mütterlichem Becken
85 = drohende/erfolgte Uterusruptur
86 = Querlage/Schräglage
87 = Beckenendlage
88 = hintere Hinterhauptslage
89 = Vorderhauptslage
90 = Gesichtslage/Stirnlage
91 = tiefer Querstand
92 = hoher Geradstand
93 = sonstige regelwidrige Schädellagen
94 = sonstige
95 = HELLP-Syndrom
96 = intrauteriner Fruchttod
97 = pathologischer Dopplerbefund
98 = Schulterdystokie

Zeigt sich ein pathologischer Befund, so geben Sie die entsprechenden Risiken laut Schlüssel an, die zu dem Befund geführt haben.

Die Terminüberschreitung (Nr. 61) ist ab 14 Tagen Überschreitung bzw. einer Schwangerschaftsdauer von 294 Tagen p.c. zu dokumentieren.

26,1
Zustand nach Konisation
0 = nein
1 = ja
-
26,2
Zervixverschluss-OP
0 = nein
1 = ja
-
27,1
Tokolyse i.v.
0 = nein
1 = ja
-
27,2
Dauer der i.v. Tokolyse
Angabe in: Tage
Gültige Angabe: ≥ 0 Tage
Angabe ohne Warnung: ≤ 120 Tage
-
27,3
Tokolyse oral
0 = nein
1 = ja
-
Berechneter, ggf. korrigierter Geburtstermin
Format: TT.MM.JJJJ

Berechneter gegebenenfalls durch Ultraschallbefund korrigierter Geburtstermin. Datum des berechneten Entbindungstermins = Datum des ersten Tages der letzten Menstruation + 280 Tage. Die Dauer einer unkomplizierten Schwangerschaft wird auf 280 Tage = 40 Wochen post menstruationem festgesetzt. Dies dient als Orientierung für die Abgrenzung weiterer Intervalle beispielsweise für Frühgeborene und Übertragene.

Aus den Ergebnissen einer Studie (Mittendorf R, Williams MA, Berkey CS, Cotter PF. The length of uncomplicated human gestation. Obstet Gynecol 1990 Jun;75(6):929-32) wird gefolgert, dass die durchschnittliche Dauer der unkomplizierten Schwangerschaft einer Primipara 288 Tage und einer Multipara 283 Tage beträgt.

In einem möglichst frühen Schwangerschaftsalter von 8 bis unter 12 Wochen (Mutterschaftsrichtlinien: 9. bis 12. Woche) soll anhand der Längenmaße des Kindes mittels Ultraschalluntersuchung das Schwangerschaftsalter in Wochen und Tagen ermittelt werden. Das Ergebnis dieser Bestimmung soll vorrangig dokumentiert werden. Das Ergebnis aus der Berechnung des Geburtstermins mit Hilfe des ersten Tages der letzten Menstruationsperiode wird bestätigt, wenn es keine Abweichung gibt. Es soll durch das Ultraschallergebnis ersetzt und somit korrigiert werden, wenn es eine Abweichung gibt. Bei abweichenden Werten hat der mit dem Ultraschall bestimmte Wert Vorrang (bestätigter oder korrigierter Geburtstermin).

Tragzeit nach klinischem Befund
Angabe in: Wochen
Gültige Angabe: 0 - 49 Wochen
Angabe ohne Warnung: 20 - 44 Wochen

Tragzeit nach klinischem Befund. Nur für den seltenen Fall, dass sowohl kein errechneter Geburtstermin als auch kein sonographischer Befund vorliegt, kann hier die klinisch geschätzte Tragzeit angegeben werden. Fehlen beide Informationen aus der Frühschwangerschaft, kann die Tragzeit postpartal in Wochen geschätzt werden.

Dabei werden die physischen und neurologischen Reifemerkmale unabhängig von den Körperwerten untersucht. Die Angabe auf den Tag genau ist bei einer groben Schätzung eine Pseudogenauigkeit. Die Befundung der Körperwerte in der Spätschwangerschaft ist nicht brauchbar, da ein Kind mit einem Schwangerschaftsalter von 38 Wochen geboren werden kann und aufgrund einer intrauterinen Wachstumsverzögerung das Gewicht und die Länge von Kindern haben kann, die im Mittel nach einer Schwangerschaftsalter von 34 Wochen geboren werden.

29,1
pränatal gesicherte/vermutete Fehlbildungen
0 = nein
1 = ja
-
29,2
Diagnose der pränatal gesicherten/vermuteten Fehlbildung
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)
-
29,3
pränatal gesicherte/vermutete Fehlbildung gesichert/Verdacht auf
1 = gesichert
2 = Verdacht auf
-
SSW der pränatal gesicherten/vermuteten Fehlbildung
Angabe in: SSW
Gültige Angabe: 0 - 49 SSW
Angabe ohne Warnung: 8 - 45 SSW

Geben Sie das Schwangerschaftsalter in vollendeten Schwangerschaftswochen post menstruationem an: a) in dem die Fehlbildung gesichert wurde, b) in dem der Verdacht auf eine Fehlbildung gestellt wurde.

Angaben zur Entbindung

30
Aufnahmeart
1 = Entbindung in der Klinik bei geplanter Klinikgeburt
2 = Entbindung in der Klinik bei weitergeleiteter Haus-/Praxis-/Geburtshausgeburt, ursprünglich nicht als stationäre Entbindung geplant
3 = Entbindung des Kindes vor Klinikaufnahme

Zu 3: Kinder, die während des Transportes geboren sind, auch wenn die Geburt vom Krankenhaus nicht abgerechnet werden kann. In diesem seltenen Fall greift die außerklinische Qualitätssicherung nicht. Hausgeburten und Geburten in Geburtshäusern und Geburten während des Transportes zum Krankenhaus sind außerklinische Geburten. Die Dokumentation der außerklinischen Geburten wird von der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe e.V. durchgeführt; Internet: http://www.quag.de

31
Muttermundsweite bei Aufnahme
Angabe in: cm
Gültige Angabe: 0 - 15 cm
Angabe ohne Warnung: 0 - 10 cm

Hier geben Sie die Muttermundsweite in Zentimeter bei der Aufnahmeuntersuchung im Kreißsaal an. Nur auszufüllen, wenn die Geburt nach der Aufnahme war.

32
Lungenreifebehandlung
0 = nein
1 = ja

Bitte geben Sie an, ob eine Lungenreifebehandlung durchgeführt wurde.

Die Frage ist auch zu bejahen, wenn die Lungenreifebehandlung bereits ambulant vorgenommen wurde. Die Frage ist auch zu bejahen, wenn erst eine Gabe vorgenommen werden konnte, weil das Kind vor Ablauf von 24 Stunden seit dem Beginn der Therapie geboren wurde.

Mit Lungenreifebehandlung ist die antenatale Kortikosteroidtherapie gemeint. Sie umfasst in Deutschland bei gegebener Indikation 2 Gaben mit jeweils 12 mg Betamethason i.m. an die Schwangere in einem Abstand von 24 Stunden. Diese Therapie bewirkt bei den Kindern die Induktion von oberflächenaktiven Substanzen in der Lunge. Eine geringere Morbidität und Mortalität bei diesen Kindern nach der Geburt ist bewiesen. In Leitlinien wird der Einsatz bei drohender Frühgeburt in einem Schwangerschaftsalter von bis zu 34 vollendeten Wochen empfohlen. Mittels i.v.-Tokolyse kann die Geburt um 48 Stunden ab Behandlungsbeginn verzögert werden, um ausreichend Zeit für die Wirkung des Medikaments gewinnen zu können. Auch vor Ablauf von 48 Stunden können noch erwünschte Effekte nachgewiesen werden.


33
Lungenreifebehandlung: zuletzt am
Format: TT.MM.JJJJ

Wurde eine Lungenreifebehandlung durchgeführt, geben Sie bitte Tag, Monat und Jahr der letzten durchgeführten Lungenreifebehandlung an. (Beachten Sie bitte die Eintragung eines Schwangerschaftsrisiko.)

34
Aufnahme-CTG
0 = nein
1 = ja
-
Dopplersonographie in geburtshilflicher Abteilung durchgeführt
0 = nein
1 = ja

Hier ist der stationäre Doppler bei Aufnahme zur Geburt in der geburtshilflichen Abteilung gemeint.

35,2
Indikation für Dopplersonographie in geburtshilflicher Abteilung
1 = V. a. intrauterine Wachstumsretardierung
2 = Schwangerschaftsinduzierte Hypertonie/Präeklampsie
3 = Z. n. Mangelgeburt/intrauteriner Fruchttod
4 = Z. n. Präeklampsie/Eklampsie
5 = Auffälligkeiten der fetalen Herzfrequenzregistrierung
6 = begründeter Verdacht auf Fehlbildung/fetale Erkrankung
7 = Mehrlingsschwangerschaft bei diskordantem Wachstum
8 = Abklärung bei Verdacht auf Herzfehler/Herzerkrankungen
-
35,3
(Angaben zur Entbindung) Pathologischer Dopplerbefund
0 = nein
1 = ja
-
36,1
Geburtsrisiken
0 = nein
1 = ja
-
Geburtsrisiko
60 = vorzeitiger Blasensprung
61 = Überschreitung des Termins
62 = Fehlbildung
63 = Frühgeburt
64 = Mehrlingsschwangerschaft
65 = Plazentainsuffizienz (Verdacht auf)
66 = Gestose/Eklampsie
67 = Rh-Inkompatibilität
68 = Diabetes mellitus
69 = Z. n. Sectio caesarea oder anderen Uterusoperationen
70 = Placenta praevia
71 = vorzeitige Plazentalösung
72 = sonstige uterine Blutungen
73 = Amnioninfektionssyndrom (Verdacht auf)
74 = Fieber unter der Geburt
75 = mütterliche Erkrankung
76 = mangelnde Kooperation der Mutter
77 = pathologisches CTG oder auskultatorisch schlechte kindliche Herztöne
78 = grünes Fruchtwasser
79 = Azidose während der Geburt (festgestellt durch Fetalblutanalyse)
80 = Nabelschnurvorfall
81 = V. a. sonstige Nabelschnurkomplikationen
82 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Eröffnungsperiode
83 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Austreibungsperiode
84 = absolutes oder relatives Missverhältnis zwischen kindlichem Kopf und mütterlichem Becken
85 = drohende/erfolgte Uterusruptur
86 = Querlage/Schräglage
87 = Beckenendlage
88 = hintere Hinterhauptslage
89 = Vorderhauptslage
90 = Gesichtslage/Stirnlage
91 = tiefer Querstand
92 = hoher Geradstand
93 = sonstige regelwidrige Schädellagen
94 = sonstige
95 = HELLP-Syndrom
96 = intrauteriner Fruchttod
97 = pathologischer Dopplerbefund
98 = Schulterdystokie

Bei Bejahung tragen Sie die Kennzahlen laut Schlüssel 5 (Indikationen zur Geburtseinleitung und operativen Entbindung, Geburtsrisiken) ein. Beachten Sie, dass sich gegebenenfalls aus den Schwangerschaftsrisiken in Zeile 14 weitere Geburtsrisiken ergeben können.

Die Terminüberschreitung (Nr. 61) ist ab 14 Tagen Überschreitung bzw. einer Schwangerschaftsdauer von 294 Tagen p.c. zu dokumentieren.

42
Medikamentöse Zervixreifung
0 = nein
1 = ja

Haben Sie z.B. mit lokaler Prostaglandin-Applikation eine Zervixreifung durchgeführt, so kreuzen Sie "ja" an. Diese Prostaglandin-Zervixreifung ist nicht notwendigerweise eine Geburtseinleitung. Sie braucht also in Zeile 43 nicht erneut angegeben zu werden. Vor der Durchführung einer medikamentösen Zervixreifung wird ein entsprechendes Geburtsrisiko erwartet.

43
Geburtseinleitung
0 = nein
1 = ja
-
Indikation zur Geburtseinleitung
60 = vorzeitiger Blasensprung
61 = Überschreitung des Termins
62 = Fehlbildung
63 = Frühgeburt
64 = Mehrlingsschwangerschaft
65 = Plazentainsuffizienz (Verdacht auf)
66 = Gestose/Eklampsie
67 = Rh-Inkompatibilität
68 = Diabetes mellitus
69 = Z. n. Sectio caesarea oder anderen Uterusoperationen
70 = Placenta praevia
71 = vorzeitige Plazentalösung
72 = sonstige uterine Blutungen
73 = Amnioninfektionssyndrom (Verdacht auf)
74 = Fieber unter der Geburt
75 = mütterliche Erkrankung
76 = mangelnde Kooperation der Mutter
77 = pathologisches CTG oder auskultatorisch schlechte kindliche Herztöne
78 = grünes Fruchtwasser
79 = Azidose während der Geburt (festgestellt durch Fetalblutanalyse)
80 = Nabelschnurvorfall
81 = V. a. sonstige Nabelschnurkomplikationen
82 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Eröffnungsperiode
83 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Austreibungsperiode
84 = absolutes oder relatives Missverhältnis zwischen kindlichem Kopf und mütterlichem Becken
85 = drohende/erfolgte Uterusruptur
86 = Querlage/Schräglage
87 = Beckenendlage
88 = hintere Hinterhauptslage
89 = Vorderhauptslage
90 = Gesichtslage/Stirnlage
91 = tiefer Querstand
92 = hoher Geradstand
93 = sonstige regelwidrige Schädellagen
94 = sonstige
95 = HELLP-Syndrom
96 = intrauteriner Fruchttod
97 = pathologischer Dopplerbefund
98 = Schulterdystokie

Bei Bejahung tragen Sie die Kennzahlen für die Indikationen zur Geburtseinleitung laut Schlüssel ein. Dabei können die Kennahlen "69", "82", und "83" nicht verwendet werden.

Die Terminüberschreitung (Nr. 61) ist ab 14 Tagen Überschreitung bzw. einer Schwangerschaftsdauer von 294 Tagen p.c. zu dokumentieren.

43,2
Geburtseinleitung medikamentös
0 = nein
1 = ja
-
Geburtseinleitung mit Amniotomie
0 = nein
1 = ja

Geburtseinleitung mit Blasensprengung.

Wehenmittel s. p.
0 = nein
1 = ja

Wurden der Schwangeren sub partu Mittel zu Steigerung der Wehen (Wehenmittel) verabreicht?

Tokolyse s. p.
0 = nein
1 = ja

Wurden der Schwangeren sub partu Mittel zur Hemmung der Wehen (Tokolyse) verabreicht?

46
Analgetika
0 = nein
1 = ja

Wurden während der Geburt keine Analgetika laut Roter Liste verabreicht, so kreuzen Sie "nein" an. Gemeint ist die Analgesie bis zur Kindsgeburt (nicht Nachgeburt!).

47
Akupunktur
0 = nein
1 = ja
-
48
alternative Analgesien
0 = nein
1 = ja

Diese beziehen sich auf Analgesieverfahren und sonstige Gaben von Medikamenten zur Schmerzlinderung die unter den vorangegangenen Datenfeldern nicht erfasst sind.

49
Episiotomie
0 = nein
1 = median
2 = mediolateral
3 = sonstige
-
54
Plazentalösungsstörung
0 = nein
1 = ja

Es sind alle revisionsbedürftigen Plazentalösungsstörungen gemeint.

Komplikationen bei der Mutter

74
Dammriss
0 = nein
1 = Grad I
2 = Grad II
3 = Grad III
4 = Grad IV

Geben Sie bitte an, ob ein Dammriss vorliegt. Wenn ein Dammriss vorliegt, dann geben Sie den Grad nach der vierstufigen Einteilung nach Williams an.


Dammriss Schweregrad-Einteilung nach Williams

Grad I
Zerreissung der hinteren Vaginalhaut. Einrisse an der Dammhaut
Grad II
Weiterreichende Einrisse des perinealen Gewebes ohne Beteiligung des Sphincter ani
Grad III
Alle Sphincterverletzungen ohne Beteiligung der Rectumschleimhaut
Grad IV
Verletzung von Sphincter und Rectumschleimhaut


Quelle: Roche Lexikon Medizin, München: Urban und Schwarzenberg; 1998.

andere Weichteilverletzungen
0 = nein
1 = ja
Es ist „ja“ anzugeben, wenn die entsprechenden Weichteilverletzungen einer operativen Revision bedürfen (bei Rissen: Versorgung durch Naht).
Zervixriss als Weichteilverletzung
1 = ja
Es ist „ja“ anzugeben, wenn Versorgung durch Naht erforderlich ist.
Scheidenriss als Weichteilverletzung
1 = ja
Es ist „ja“ anzugeben, wenn Versorgung durch Naht erforderlich ist.
Labien-/Klitorisriss als Weichteilverletzung
1 = ja
Es ist „ja“ anzugeben, wenn Versorgung durch Naht erforderlich ist.
parakolpisches Hämatom als Weichteilverletzung
1 = ja
Es ist „ja“ anzugeben, wenn eine operativen Revision erforderlich ist.
76
Blutung > 1000 ml
0 = nein
1 = ja
-
77
revisionsbedürftige Wundheilungsstörungen des Geburtskanals durch Eröffnung und/oder Sekundärnaht
0 = nein
1 = ja
Bei jeder Form der Sekundärheilung, auch wenn es sich um kleine Eingriffe handelt.
78
Hysterektomie/Laparotomie
0 = nein
1 = ja
-
79
Eklampsie
0 = nein
1 = ja
-
80
Sepsis
0 = nein
1 = ja

CDC-Definitionen nosokomialer Infektionen (zum Teil ergänzt).

  • Nationales Referenzzentrum für Krankenhaushygiene (NRZ), Internet: http://www.nrz-hygiene.de
  • Robert Koch-Institut, Berlin, Internet: http://www.rki.de
  • CDC = Centers for Disease Control and Prevention, Atlanta, Georgia, U.S.A., Institution im Aufgabenbereich des nationalen Gesundheitsministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika, Internet: http://www.cdc.gov

Sepsis

B 1 Durch Labor bestätigte primäre Sepsis

muss den folgenden Kriterien entsprechen:

1. Pathogener Erreger aus Blutkultur isoliert, welcher nicht mit Infektion an anderer Stelle verwandt ist.

Stimmt der aus der Blutkultur isolierte Mikroorganismus mit einer nosokomialen Infektion an anderer Stelle überein, wird die Sepsis als sekundäre Sepsis klassifiziert. Eine Ausnahme besteht bei der katheterassoziierten Sepsis, die als primäre klassifiziert wird, auch dann, wenn lokale Infektionszeichen an der Kathetereintrittstelle ersichtlich sind.

2. Eines der folgenden: Fieber (> 38 °C), Schüttelfrost oder Hypotonie (systolischer Druck <= 90 mmHg) und eines der folgenden:

  • Gewöhnlicher Hautkeim, welcher nicht mit einer Infektion an anderer Stelle verwandt ist [Stimmt der aus der Blutkultur isolierte Mikroorganismus mit einer nosokomialen Infektion an anderer Stelle überein, wird die Sepsis als sekundäre Sepsis klassifiziert. Eine Ausnahme besteht bei der katheterassoziierten Sepsis, die als primäre klassifiziert wird, auch dann, wenn lokale Infektionszeichen an der Kathetereintrittstelle ersichtlich sind.], wurde aus zwei zu verschiedenen Zeiten entnommenen Blutkulturen isoliert
  • Gewöhnlicher Hautkeim wurde in mindestens einer Blutkultur bei einem Patienten mit intravaskulärem Fremdkörper isoliert und Arzt beginnt entsprechende antimikrobielle Therapie
  • Positiver Antigen-Bluttest und Krankheitserreger ist mit Infektion an anderer Stelle nicht verwandt.

B 2 Klinische primäre Sepsis

muss den folgenden Kriterien entsprechen: Eines der folgenden Anzeichen ohne andere erkennbare Ursache: Fieber (> 38 °C), Hypotonie (systolischer Druck <= 90 mmHg), Oligurie (< 20 ml/h) ohne sonstige erkennbare Ursache und sämtliche der folgenden Anzeichen:

1. Keine Blutkultur durchgeführt oder keine Mikroorganismen oder Antigene im Blut entdeckt.

2. Keine offensichtliche Infektion an anderer Stelle.

3. Arzt leitet eine Therapie wegen Sepsis ein.

B X Sekundäre Sepsis (Ergänzende Falldefinition durch NRZ)

Ein durch Blutkultur isolierter Keim stimmt mit einer verwandten nosokomialen Infektion an anderer Stelle überein. Dies ist als sekundäre Sepsis zu klassifizieren.

Für Patienten unter 1 Jahr Lebensalter gelten für B 1 und B 2 spezielle Definitionen.

81
Fieber im Wochenbett > 38°C > 2 Tg.
0 = nein
1 = ja
-
82
Anämie Hb < 10 g/dl
0 = nein
1 = ja

Als Anämie wird hier eine Massenkonzentration des Hämoglobins im peripheren Blut von weniger als 10 g/dl oder eine Substanzkonzentration des Hämoglobin-Monomers (Hb/4) im peripheren Blut von weniger als 6,20 mmol/L festgelegt. Konversionsfaktor: g/100 ml * 0,6206 = mmol/L.

allgemeine behandlungsbedürftige postpartale Komplikationen
0 = nein
1 = ja
Hier sollen nur behandlungsbedürftighe Komplikationen dokumentiert werden. So ist z B. ein nicht behandelter Descensus uteri, der nur im Arztbrief erwähnt wird nicht zu kodieren.
Pneumonie
1 = ja

CDC-Definitionen nosokomialer Infektionen (zum Teil ergänzt).

  • Nationales Referenzzentrum für Krankenhaushygiene (NRZ), Internet: http://www.nrz-hygiene.de
  • Robert Koch-Institut, Berlin, Internet: http://www.rki.de
  • CDC = Centers for Disease Control and Prevention, Atlanta, Georgia, U.S.A., Institution im Aufgabenbereich des nationalen Gesundheitsministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika, Internet: http://www.cdc.gov

Pneumonie

C 1 Pneumonie

muss einem der folgenden Kriterien entsprechen:

1. Rasselgeräusche bei der Auskultation oder Dämpfung bei

Perkussion während der Untersuchung des Thorax UND

eines der folgenden Anzeichen:

  • Neues Auftreten von eitrigem Sputum oder Veränderungen der Charakteristika des Sputums
  • Mikroorganismus aus Blutkultur isoliert
  • Krankheitserreger aus bronchoalveolärer Lavage, Bronchialabstrich, transtrachealem Aspirat oder Biopsieprobe isoliert.

2. Röntgenuntersuchung des Thorax zeigt neues oder progressives

Infiltrat, Verdichtung, Kavitation oder pleuralen Erguss und

eines der folgenden Anzeichen:

  • Neues Auftreten von eitrigem Sputum oder Veränderungen der Charakteristika des Sputums
  • Mikroorganismus aus Blutkultur isoliert
  • Krankheitserreger aus bronchoalveolärer Lavage, Bronchialabstrich, transtrachealem Aspirat oder Biopsieprobe isoliert.
  • Isolierung eines Virus oder Ermittlung von viralem Antigen in Atemwegssekreten
  • Diagnostischer Einzelantikörper-Titer (IgM) oder vierfacher Titeranstieg (IgG) für den Krankheitserreger in wiederholten Serumproben
  • Histopathologischer Nachweis einer Pneumonie.

Für Patienten unter 1 Jahr Lebensalter gelten für C 1 spezielle Definitionen.

kardiovaskuläre Komplikation(en)
1 = ja

Komplikationen des Herzens oder des Blutkreislaufes, die im Zusammenhang mit dem Eingriff aufgetreten sind und behandlungsbedürftig sind (z. B. medikamentös, interventionell)

tiefe Bein-/Beckenvenenthrombose
1 = ja

Nachweis durch bildgebendes Verfahren oder klinische Diagnose

Lungenembolie
1 = ja

Nach Diagnose durch bildgebendes Verfahren oder durch klinische Diagnose

Harnwegsinfektion
1 = ja

Symptomatische Harnweginfektion (Kriterien der CDC)

muss eines der folgenden Kriterien erfüllen:

1. Eines der folgenden: Fieber (> 38°C), Harndrang, Häufigkeit, Dysurie oder suprapubische Missempfindungen und eine Urinkultur von > 105 Kolonien/ml Urin mit nicht mehr als zwei Arten von Mikroorganismen.

2. Zwei der folgenden: Fieber (> 38°C), Harndrang, Häufigkeit, Dysurie oder suprapubische Missempfindungen und eines der folgenden Anzeichen:

  • Harnteststreifen für Leukozytenesterase und/ oder Nitrat positiv
  • Pyurie (> 10 Leukozyten/ml oder > 3 Leukozyten/Gesichtsfeld bei 1.000facher Vergrößerung im nicht-zentrifugierten Urin)
  • Bei Gram-Färbung einer nicht-zentrifugierten Urinprobe Nachweis von Mikroorganismen
  • zwei Urinkulturen mit wiederholter Isolierung des gleichen Uropathogens mit > 10² koloniebildende Einheiten (KBE)/ml Urin im Katheterurin
  • Urinkultur mit < 105 KBE/ml Urin einzelner Uropathogene bei Patienten, die mit der entsprechenden antimikrobiellen Therapie behandelt werden
  • Diagnose des Arztes

Arzt beginnt entsprechende antimikrobielle Therapie.

83,7
Wundinfektion/Abszessbildung
1 = ja
-
Wundhämatom/Nachblutung
1 = ja

Hier ist 1 =„ja“ anzugeben, wenn im Zusammenhang mit dem Primäreingriff eine Intervention wegen Blutung/Hämatom erforderlich wird (OP, Punktion).

sonstige Komplikation
1 = ja

z. B. AV-Fistel, Aneurysma spurium, Nervenläsion

Entlassungs-/Verlegungsdiagnose Mutter
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)

Es sollen die Entlassungsdiagnosen (Haupt- oder Nebendiagnosen) angegeben werden, die in inhaltlichem Zusammenhang mit der in diesem Leistungsbereich der Qualitätssicherung dokumentierten Leistung stehen.
Die Kodierung geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen ICD-10-GM-Katalog: Im Jahr 2010 gestellte Entlassungsdiagnosen sind z.B. noch nach dem im Jahre 2009 gültigen ICD-10-GM-Katalog zu dokumentieren, wenn der Patient am 31.12.2009 aufgenommen worden ist.

Weitere kombinierte Entlassungs-/Verlegungsdiagnose Mutter
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)

Bitte hier nur weitere kombinierte Entlassungs-/Verlegungsdiagnose der Mutter angeben. Die auslösende Diagnose bitte in Item "Entlassungs-/Verlegungsdiagnose Mutter" dokumentieren.

92
Entlassungsgrund Mutter
1 = Behandlung regulär beendet
2 = Behandlung regulär beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
3 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet
4 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet
5 = Zuständigkeitswechsel des Kostenträgers
6 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus
7 = Tod
8 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit (§ 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
9 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung
10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung
11 = Entlassung in ein Hospiz
12 = interne Verlegung
13 = externe Verlegung zur psychiatrischen Behandlung
14 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
15 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
16 = externe Verlegung mit Rückverlegung oder Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG mit Rückverlegung
17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG
18 = Rückverlegung
19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung
20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung wegen Komplikation
21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme
22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer Behandlung
Format: § 301-Vereinbarung
-
93
Entlassungsdatum Mutter
Format: TT.MM.JJJJ
-
94
Tod der Mutter im Zusammenhang mit der Geburt
0 = nein
1 = ja

Hier ist „ja“ anzugeben, wenn in der Todesbescheinigung in der Kausalkette die dokumentierte Leistung aufgeführt ist.

16/1: Teildatensatz Kind (K)

Zeile Bezeichnung Allgemeiner Hinweis Ausfüllhinweis
1,4
lfd. Nr. des Mehrlings
Gültige Angabe: 1 - 7
Angabe ohne Warnung: ≤ 3

Der zuerst geborene Mehrling bekommt die Nummer 1, der danach geborene Mehrling bekommt die Nummer 2. Bei Einlingen eine 1 eintragen.

Blasensprung vor Wehenbeginn
0 = nein
1 = ja

Gemeint ist der Blasensprung vor Beginn regelmäßiger zur Geburt führender Wehen, die mindestens alle 10 Minuten auftraten, zervixwirksam und schmerzhaft waren. Haben Sie diese Frage mit "ja" beantwortet, so geben Sie in Zeile 36 das Geburtsrisiko "60" (vorzeitiger Blasensprung) an.

33,2
Datum des vorzeitigen Blasensprungs
Format: TT.MM. JJJJ
-
33,3
Uhrzeit des vorzeitigen Blasensprungs
Format: hh:mm
-
CTG-Kontrolle
0 = nein
1 = ja

Geben Sie bitte an, ob in der geburtshilflichen Abteilung eine weitere Kardiotokographie nach dem Aufnahme-CTG durchgeführt wurde. Hier wird unterschieden zwischen externem CTG und internem CTG; ferner zwischen intermittierend, kontinuierlich bis Geburt und bei Sectio caesarea kontinuierlich bis zur Desinfektion. Geben Sie bitte jeweils für externes und internes CTG nur einen in Frage kommenden Parameter an.

externes CTG
0 = nein
1 = intermittierend
2 = kontinuierlich bis Geburt
3 = kontinuierlich bis Desinfektion

Mit externer Kardiotokographie (CTG) ist die Messung über eine Ultraschallsonde gemeint, die auf die Bauchhaut der Schwangeren aufgelegt wird. Diese konservative Methode wird bei intakter Fruchtblase vorgenommen.

internes CTG
0 = nein
1 = intermittierend
2 = kontinuierlich bis Geburt
3 = kontinuierlich bis Desinfektion

Mit interner Kardiotokographie (CTG) ist die Messung über eine Kopfschwartenelektrode (KSE) gemeint, die in die Kopfhaut des Kindes gedreht wird. Diese invasive Methode kann bei bereits gesprungener Fruchtblase vorgenommen werden, wenn die externe CTG keine zuverlässigen Ergebnisse liefert.

Blutgasanalyse Fetalblut
0 = nein
1 = ja

Wenn vor der Entbindung des Kindes während der Geburt eine Blutprobe vom Kind entnommen wurde (Fetalblutanalyse, Mikroblutuntersuchung), dann tragen Sie bitte 1 = "ja" ein.

Base Excess der Fetalblutanalyse
Angabe in: mmol/l
Gültige Angabe: -40,0 - 20,0 mmol/l
Angabe ohne Warnung: -20,0 - 0,0 mmol/l

Wenn eine Fetalblutanalyse/ Mikroblutuntersuchung beim Kind während der Geburt durchgeführt wurde, dann tragen Sie bitte den Wert für Base Excess in der Einheit mmol/L ein. Bei mehreren Messungen geben Sie bitte jeweils den niedrigsten Wert an. Der Wert kann negativ sein. Bitte tragen Sie das Vorzeichen (-) für negativ ein. Der Wert für Base Excess wird mit einer Nachkommastelle angegeben. Beispiel: "-8,3"; Beispiel: "-13,7". Ein positives Vorzeichen (+) kann bei positiven Werten vorangestellt werden. Allerdings ist das positive Vorzeichen nicht erforderlich.

pH-Wert der Fetalblutanalyse
Gültige Angabe: 6,50 - 8,00
Angabe ohne Warnung: 7,00 - 7,40

Wenn eine Fetalblutanalyse/ Mikroblutuntersuchung beim Kind während der Geburt durchgeführt wurde, dann tragen Sie bitte den Wert für pH ein. Bei mehreren Messungen geben Sie bitte jeweils den niedrigsten Wert an. Der Wert für pH wird mit zwei Nachkommastellen angegeben. Beispiel: "7,25"; Beispiel: "7,05".

39
Lage
1 = regelrechte Schädellage
2 = regelwidrige Schädellage
3 = Beckenendlage
4 = Querlage
9 = nicht bestimmt

Geben Sie bitte an, um welche Kindslage es sich handelt. Bei vorderer Hinterhauptslage ist die regelrechte Schädellage zu kodieren. Beachten Sie bitte die entsprechenden Geburtsrisiken laut Schlüssel 5.

40
Entbindungsposition zum Zeitpunkt der Geburt
1 = Kreißbett/horizontale Position
2 = Hocker/vertikale Position
3 = Unterwassergeburt
4 = andere

Entbindungsposition zum Zeitpunkt der Geburt. Kreuzen Sie bitte die in Frage kommende Entbindungsposition (nur eine!) bei Geburt des Kindes an. Bei Sektio erfolgt hier kein Eintrag.

41,1
Geburtsdauer ab Beginn regelmäßiger Wehen
Angabe in: Stunden
Gültige Angabe: ≥ 0 Stunden
Angabe ohne Warnung: ≤ 29 Stunden
-
Aktive Pressperiode
Angabe in: Minuten
Gültige Angabe: ≥ 0 Minuten
Angabe ohne Warnung: ≤ 29 Minuten

Die Dauer der aktiven Pressperiode ist in Minuten anzugeben. Informationen zur Definition der Pressperiode stehen im Anhang.

Anästhesien
0 = nein
1 = ja

Geben Sie bitte an, ob während der Geburt eine Anästhesie durchgeführt wurde. Bei Bejahung geben Sie anschließend an, um welche Anästhesie es sich handelt.

Geben Sie bitte nur im Falle einer Epidural-/Periduralanästhesie oder einer Spinalanästhesie an, ob die Anästhesie vom Geburtshelfer oder Anästhesisten durchgeführt wurde.

Eine Anästhesie zur Episiotomie-Naht wird hier nicht berücksichtigt.

Eine Sektio erfordert immer eine Anästhesie.

Die Geburtsdauer schließt die Geburt der Plazenta und Eihautreste nach allgemeinem Verständnis ein. Daher ist eine zur Entfernung solcher Eihautreste notwenige Narkose als solche im Datensatz zu dokumentieren.

Allgemeinanästhesie
1 = ja

Die allgemeine Anästhesie entspricht hier einer Intubationsnarkose.

45,3
Pudendusanästhesie
1 = ja
-
45,4
sonstige Anästhesie
1 = ja
-
45,5
Epi-/Periduralanästhesie
1 = durch Geburtshelfer
2 = durch Anästhesisten
-
45,6
Spinalanästhesie
1 = durch Geburtshelfer
2 = durch Anästhesisten
-
50
Entbindungsmodus
Schlüssel OPS (amtliche Kodes) (Quelle http://www.dimdi.de)

Hier ist die Hauptprozedur (OPS-Kode) der durchgeführten Eingriffe, die sich auf den Entbindungsmodus bezieht, zu dokumentieren.

Die Kodierung geschieht nach dem am Aufnahmetag (Krankenhaus) gültigen OPS-Katalog: Im Jahr 2010 durchgeführte Operationen sind z.B. noch nach dem im Jahre 2009 gültigen OPS-Katalog zu dokumentieren, wenn der Patient am 31.12.2009 aufgenommen worden ist.

Indikation zur operativen Entbindung
60 = vorzeitiger Blasensprung
61 = Überschreitung des Termins
62 = Fehlbildung
63 = Frühgeburt
64 = Mehrlingsschwangerschaft
65 = Plazentainsuffizienz (Verdacht auf)
66 = Gestose/Eklampsie
67 = Rh-Inkompatibilität
68 = Diabetes mellitus
69 = Z. n. Sectio caesarea oder anderen Uterusoperationen
70 = Placenta praevia
71 = vorzeitige Plazentalösung
72 = sonstige uterine Blutungen
73 = Amnioninfektionssyndrom (Verdacht auf)
74 = Fieber unter der Geburt
75 = mütterliche Erkrankung
76 = mangelnde Kooperation der Mutter
77 = pathologisches CTG oder auskultatorisch schlechte kindliche Herztöne
78 = grünes Fruchtwasser
79 = Azidose während der Geburt (festgestellt durch Fetalblutanalyse)
80 = Nabelschnurvorfall
81 = V. a. sonstige Nabelschnurkomplikationen
82 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Eröffnungsperiode
83 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Austreibungsperiode
84 = absolutes oder relatives Missverhältnis zwischen kindlichem Kopf und mütterlichem Becken
85 = drohende/erfolgte Uterusruptur
86 = Querlage/Schräglage
87 = Beckenendlage
88 = hintere Hinterhauptslage
89 = Vorderhauptslage
90 = Gesichtslage/Stirnlage
91 = tiefer Querstand
92 = hoher Geradstand
93 = sonstige regelwidrige Schädellagen
94 = sonstige
95 = HELLP-Syndrom
96 = intrauteriner Fruchttod
97 = pathologischer Dopplerbefund
98 = Schulterdystokie

Wenn in Zeile 50 eine operative Entbindung (außer Schlüssel "8-515", "9-260", "9-261" und "9-268") angegeben wurde, so tragen Sie hier bitte laut Schlüssel 5 die Kennzahlen für die Indikationen ein, die zur operativen Entbindung führten.

Die Terminüberschreitung (Nr. 61) ist ab 14 Tagen Überschreitung bzw. einer Schwangerschaftsdauer von 294 Tagen p.c. zu dokumentieren.

51,2
Dauer des Eingriffs Schnitt-Nahtzeit bei Sectio caesarea
Angabe in: Minuten
Gültige Angabe: ≥ 1 Minuten
Angabe ohne Warnung: 10 - 90 Minuten
-
52
OP-Pflegekraft bei Sectio caesarea
0 = keine OP-Pflegekraft
1 = OP-Pflegekraft mit Krankenpflegeexamen
2 = OP-Pflegekraft ohne Krankenpflegeexamen

Wenn es sich um eine Sektio handelt, geben Sie bitte Informationen zur Präsenz der OP-Pflegekraft an.

Notsektio
0 = nein
1 = ja

Mit einer Notsektio ist eine aufgrund der klinischen Symptomatik möglichst umgehende Entbindung gemeint.

Hauptindikation bei Notsektio
60 = vorzeitiger Blasensprung
61 = Überschreitung des Termins
62 = Fehlbildung
63 = Frühgeburt
64 = Mehrlingsschwangerschaft
65 = Plazentainsuffizienz (Verdacht auf)
66 = Gestose/Eklampsie
67 = Rh-Inkompatibilität
68 = Diabetes mellitus
69 = Z. n. Sectio caesarea oder anderen Uterusoperationen
70 = Placenta praevia
71 = vorzeitige Plazentalösung
72 = sonstige uterine Blutungen
73 = Amnioninfektionssyndrom (Verdacht auf)
74 = Fieber unter der Geburt
75 = mütterliche Erkrankung
76 = mangelnde Kooperation der Mutter
77 = pathologisches CTG oder auskultatorisch schlechte kindliche Herztöne
78 = grünes Fruchtwasser
79 = Azidose während der Geburt (festgestellt durch Fetalblutanalyse)
80 = Nabelschnurvorfall
81 = V. a. sonstige Nabelschnurkomplikationen
82 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Eröffnungsperiode
83 = protrahierte Geburt/Geburtsstillstand in der Austreibungsperiode
84 = absolutes oder relatives Missverhältnis zwischen kindlichem Kopf und mütterlichem Becken
85 = drohende/erfolgte Uterusruptur
86 = Querlage/Schräglage
87 = Beckenendlage
88 = hintere Hinterhauptslage
89 = Vorderhauptslage
90 = Gesichtslage/Stirnlage
91 = tiefer Querstand
92 = hoher Geradstand
93 = sonstige regelwidrige Schädellagen
94 = sonstige
95 = HELLP-Syndrom
96 = intrauteriner Fruchttod
97 = pathologischer Dopplerbefund
98 = Schulterdystokie
Die Terminüberschreitung (Nr. 61) ist ab 14 Tagen Überschreitung bzw. einer Schwangerschaftsdauer von 294 Tagen p.c. zu dokumentieren.
53,3
E-E-Zeit bei Notsektio
Angabe in: Minuten
Gültige Angabe: 0 - 599 Minuten
Angabe ohne Warnung: 1 - 19 Minuten
-
55
Hebamme
0 = keine Hebamme
1 = Klinikhebamme
2 = externe Hebamme

Geben Sie an, ob eine Hebamme anwesend war und ob sie Angehörige der Klinik ist oder von außerhalb der Klinik (extern) stammt.

Hinweis:

Gemeint ist die Anwesenheit im Kreißsaal, nicht die Funktion (Beispiel: Operateur, OP-Assistenz)

Identifikations-Kodierung der Hebamme
-

Identifikations-Kodierung der Hebamme. Es können Kodierungen für die jeweilig ausführenden Personen vergeben werden, die später die Errechnung von personenbezogenen Statistiken erlauben.

Hinweis:

Gemeint ist die Anwesenheit im Kreißsaal, nicht die Funktion (Beispiel: Operateur, OP-Assistenz)

56,1
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
0 = nein
1 = ja
-
56,2
Identifikations-Kodierung des Facharztes
-
-
57
Assistent in Facharzt-Weiterbildung
0 = nein
1 = ja

Hinweis:

Gemeint ist die Anwesenheit im Kreißsaal, nicht die Funktion (Beispiel: Operateur, OP-Assistenz)

57,1
Identifikations-Kodierung des Assistenten
-
-
58,1
Pädiater vor Kindsgeburt eingetroffen
0 = nein
1 = ja
-
58,2
Identifikations-Kodierung des Pädiaters
Gültige Angabe: ≥ 0
-
59,1
Pädiater nach Kindsgeburt eingetroffen
0 = nein
1 = ja
-
59,2
Identifikations-Kodierung des Pädiaters
-
-

Basisdokumentation - Kind

60,1
Geburtsdatum des Kindes
Format: TT.MM.JJJJ
-
Uhrzeit der Geburt
Format: hh:mm

Geben Sie hier bitte die Uhrzeit (Stunde, Minute) der Geburt des Kindes an. Beachten Sie bitte, dass es die Uhrzeit 24:00 nicht gibt und tragen sie in diesem Fall 00:00 Uhr ein und das Datum des neuen Tages.

61,1
Geburtsdiagnose Kind
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)
-
61,2
weitere kombinierte Geburtsdiagnose Kind
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)
-
62
Geschlecht des Kindes
1 = männlich
2 = weiblich
-
63
(Basisdokumentation - Kind) APGAR
0 = 0
1 = 1
2 = 2
3 = 3
4 = 4
5 = 5
6 = 6
7 = 7
8 = 8
9 = 9
10 = 10

Tragen Sie bitte den Apgar-Wert ein, der 1 Minute nach der Entbindung beim Kind erhoben wurde. Das Apgar-Schema zur Beurteilung von Neugeborenen finden Sie im Anhang.

(Basisdokumentation - Kind) APGAR
0 = 0
1 = 1
2 = 2
3 = 3
4 = 4
5 = 5
6 = 6
7 = 7
8 = 8
9 = 9
10 = 10

Tragen Sie bitte den Apgar-Wert ein, der 5 Minuten nach der Entbindung beim Kind erhoben wurde. Das Apgar-Schema zur Beurteilung von Neugeborenen finden Sie im Anhang.

(Basisdokumentation - Kind) APGAR
0 = 0
1 = 1
2 = 2
3 = 3
4 = 4
5 = 5
6 = 6
7 = 7
8 = 8
9 = 9
10 = 10

Tragen Sie bitte den Apgar-Wert ein, der 10 Minuten nach der Entbindung beim Kind erhoben wurde. Das Apgar-Schema zur Beurteilung von Neugeborenen finden Sie im Anhang.

64
Gewicht des Kindes
Angabe in: g
Gültige Angabe: 0 - 9.999 g
Angabe ohne Warnung: 500 - 4.499 g
Wenn es sich um einen induzierten Schwangerschaftsabbruch mit dem Resultat eines toten Feten (unabhängig vom Fetalgewicht) handelt, ist in dem Fall ein Minimaldatensatz zu dokumentieren.
65,1
Länge des Kindes
Angabe in: cm
Gültige Angabe: 0 - 99 cm
Angabe ohne Warnung: 30 - 69 cm
-
65,2
Kopfumfang des Kindes
Angabe in: cm
Gültige Angabe: 0,0 - 99,0 cm
Angabe ohne Warnung: 20,0 - 49,0 cm
-
Blutgasanalyse Nabelschnurarterie
0 = nein
1 = ja

Diese Blutgasanalyse wird in einer Blutprobe aus der Nabelschnurarterie bestimmt.

Base Excess Blutgasanalyse Nabelschnurarterie
Angabe in: mmol/l
Gültige Angabe: -40,0 - 20,0 mmol/l
Angabe ohne Warnung: -20,0 - -0,1 mmol/l

Tragen Sie bitte den Base-Excess-Wert in mmol/l mit einer Nachkommastelle ein. Der hier zu dokumentierende, relevante Wert ist der wahre, nicht korrigierte oder abgeleitete Base-Excess-Wert. Bei mehreren Messungen geben Sie bitte jeweils den niedrigsten Wert an. Der Wert kann negativ sein. Bitte tragen Sie das Vorzeichen (-) für negativ ein. Beispiel: "-8,3"; Beispiel: "-13,7". Ein positives Vorzeichen (+) kann bei positiven Werten vorangestellt werden. Allerdings ist das positive Vorzeichen nicht erforderlich.

pH-Wert Blutgasanalyse Nabelschnurarterie
Gültige Angabe: 6,50 - 8,00
Angabe ohne Warnung: 7,00 - 7,40

Tragen Sie bitte den pH-Wert der Blutgasanalyse aus der Nabelschnurarterie eines Lebendgeborenen mit zwei Nachkommastellen ein. Bei mehreren Messungen geben Sie bitte jeweils den niedrigsten Wert an. Der Wert für pH wird mit zwei Nachkommastellen angegeben. Beispiel: "7,25"; Beispiel: "7,05".

67
Pulsoxymetrie
0 = nein
1 = ja

Geben Sie an, ob kurz nach der Entbindung eine Pulsoxymetrie beim Kind durchgeführt wurde.

Intubation
0 = nein
1 = ja

Geben Sie an, ob eine endotracheale Intubation beim Kind vorgenommen wurde.

Eine Intubation, die nicht bei der Versorgung im Kreissaal, sondern erst im weiteren Verlauf der Behandlung – z. B. auf der neonatologischen Intensivstation - erforderlich wird, ist hier nicht zu dokumentieren.

68,2
Volumensubstitution
0 = nein
1 = ja
-
Pufferung
0 = nein
1 = ja

Geben Sie an, ob eine Pufferung des Säuren-Basen-Haushalts beim Kind vorgenommen wurde.

68,4
Maskenbeatmung
0 = nein
1 = ja
-
69
O2-Anreicherung
0 = nein
1 = ja

Wurde dem Kind Sauerstoff über die Raumluft verabreicht, so kreuzen Sie bitte "ja" an. Die Sauerstoff-Anreicherung ist keine Reanimationsmaßnahme wie die Maskenbeatmung und die Intubation und ist daher von diesen beiden Maßnahmen zu unterscheiden.

70
U2 durchgeführt bei kinderärztlicher Untersuchung
0 = nein
1 = ja

Kreuzen Sie bitte nur dann "ja" an, wenn die U2 bereits in der geburtshilflichen Klinik bei der kinderärztlichen Untersuchung durchgeführt wurde. Die außerhalb der geburtshilflichen Klinik durchgeführte U2 ist mit "nein" zu kodieren.

71,1
Fehlbildung vorhanden
0 = nein
1 = ja
-
71,2
Fehlbildung pränatal diagnostiziert
0 = nein
1 = ja
2 = nicht bestimmt
-
72
Diagnose Morbidität des Kindes
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)

Hier verschlüsseln Sie bitte gemäß ICD-10-GM Version 2008 angeborene sowie während des Aufenthaltes in der Geburtsklinik aufgetretene Krankheiten und Störungen des Kindes.

Hinweis:

Die Z-Kodes Z37.- oder Z38.- sind nicht geeignet, die Morbidität des Kindes zu kodieren und sollen daher nicht verwendet werden.
Das Landesinstitut für den öffentlichen Gesundheitsdienst (www.loegd.nrw.de) erstellt auf Basis dieses Datenfeldes Statistiken über Gruppen von Fehlbildungen für die Gesundheitsberichterstattung. Aus diesem Grund ist die Dokumention von ICD-Codes für Fehlbidlungen von besonderem Interesse.

Bei Totgeburt

73
Totgeburt
0 = nein
1 = ja

Eine Totgeburt liegt vor, wenn das Kind nach der Entwicklung keine Lebenszeichen und ein Gewicht von 500g oder darüber hat.

Maßgeblich ist das Personenstandsgesetz.

Änderung der Verordnung zur Ausführung des

Personenstandsgesetzes (Personenstandsgesetz-

Ausführungsverordnung) PersStdGAV § 29

(1) Eine Lebendgeburt, für die die allgemeinen Bestimmungen über die Anzeige und die Eintragung von Geburten gelten, liegt vor, wenn bei einem Kinde nach der Scheidung vom Mutterleib entweder das Herz geschlagen oder die Nabelschnur pulsiert oder die natürliche Lungenatmung eingesetzt hat.

(2) Hat sich keines der in Absatz 1 genannten Merkmale des Lebens gezeigt, beträgt das Gewicht der Leibesfrucht jedoch mindestens 500 Gramm, so gilt sie im Sinne des § 21 Abs. 2 des Gesetzes als ein totgeborenes oder in der Geburt verstorbenes Kind.

(3) Hat sich keines der in Absatz 1 genannten Merkmale des Lebens gezeigt und beträgt das Gewicht der Leibesfrucht weniger als 500 Gramm, so ist die Frucht eine Fehlgeburt. Sie wird in den Personenstandsbüchern nicht beurkundet.

Fassung vom 25.05.1998. Internet:

http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/persstdgav/__29.html

Die Dokumentation von Kindern, die aufgrund von induzierten Gebuten verstorben sind, wird in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.

Wenn es sich um einen induzierten Schwangerschaftsabbruch mit dem Resultat eines toten Feten (unabhängig vom Fetalgewicht) handelt, ist in dem Fall ein Minimaldatensatz zu dokumentieren.

73,1
Tod vor Klinikaufnahme bei Totgeburt
0 = nein
1 = ja
-
73,2
Todeszeitpunkt bei Totgeburt
1 = Tod ante partum
2 = Tod sub partu
3 = Todeszeitpunkt unbekannt
-

Entlassung / Verlegung

84,1
Kind in Kinderklinik verlegt
0 = nein
1 = ja
-
Kinderkliniknummer bei Verlegung des Kindes
-

Bei Bejahung in Zeile 84,1 geben Sie bitte die entsprechende Nummer der Kinderklinik an (siehe Liste der Kinderkliniken der einzelnen Bundesländer) in ihrer Geschäftsstelle.

84,3
Fachabteilung der Kinderklinik bei Verlegung des Kindes
Schlüssel Fachabteilungen (Quelle § 301-Vereinbarung: http://www.dkgev.de)
Format: § 301-Vereinbarung
-
Entlassungs-/Verlegungsdatum aus der Geburtsklinik Kind
Format: TT.MM.JJJJ

Entlassungs-/Verlegungsdatum aus der Geburtsklinik Kind. Wenn das Kind aus der Geburtsklinik entlassen oder verlegt wird, geben Sie bitte hier das Entlassungs- bzw. Verlegungs-Datum an. Dieses Feld ist auch auszufüllen, wenn das Kind in der Geburtsklinik gestorben ist und in der Zeile 88 (Entlassungsgrund) die Kennzahl "07" (Tod) des Schlüssels 2 (Entlassungsgrund) eingetragen ist.

85,2
Entlassungs-/Verlegungsuhrzeit aus der Geburtsklinik Kind
Format: hh:mm
-
86
Endgültige Entlassung aus / Tod in / stationär in
1 = Geburtsklinik
2 = Kinderklinik
-
87
Entlassungs-/Verlegungsdiagnose aus der Geburtsklinik Kind
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)
-
88
Entlassungsgrund aus der Geburtsklinik Kind
1 = Behandlung regulär beendet
2 = Behandlung regulär beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
3 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet
4 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet
5 = Zuständigkeitswechsel des Kostenträgers
6 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus
7 = Tod
8 = Verlegung in ein anderes Krankenhaus im Rahmen einer Zusammenarbeit (§ 14 Abs. 5 Satz 2 BPflV in der am 31.12.2003 geltenden Fassung)
9 = Entlassung in eine Rehabilitationseinrichtung
10 = Entlassung in eine Pflegeeinrichtung
11 = Entlassung in ein Hospiz
12 = interne Verlegung
13 = externe Verlegung zur psychiatrischen Behandlung
14 = Behandlung aus sonstigen Gründen beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
15 = Behandlung gegen ärztlichen Rat beendet, nachstationäre Behandlung vorgesehen
16 = externe Verlegung mit Rückverlegung oder Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG mit Rückverlegung
17 = interne Verlegung mit Wechsel zwischen den Entgeltbereichen der DRG-Fallpauschalen, nach der BPflV oder für besondere Einrichtungen nach § 17b Abs. 1 Satz 15 KHG
18 = Rückverlegung
19 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung
20 = Entlassung vor Wiederaufnahme mit Neueinstufung wegen Komplikation
21 = Entlassung oder Verlegung mit nachfolgender Wiederaufnahme
22 = Fallabschluss (interne Verlegung) bei Wechsel zwischen voll- und teilstationärer Behandlung
Format: § 301-Vereinbarung
-
89
Tod des lebendgeborenen Kindes innerhalb der ersten 7 Tage
0 = nein
1 = ja

Bitte stellen Sie sicher, dass möglichst alle in den ersten 7 Lebenstagen verstorbenen Kinder in der Erhebung enthalten sind. Insbesondere ist diese Angabe auch für in die Kinderklinik verlegte Kinder erforderlich.

Die Zeitspanne der ersten 7 Lebenstage ist hierbei definiert als Zeitraum von 7 Kalendertagen, unabhängig von der Uhrzeit der Geburt. Dabei wird eine Unschärfe von bis zu unter 24 Stunden in Kauf genommen. Ist das Kind in dieser Zeitspanne nicht verstorben, so kreuzen Sie "nein" an.

Todesursache des lebendgeborenen Kindes
Schlüssel ICD-10-GM SGB V (Quelle http://www.dimdi.de)

Bitte ausfüllen bei Todesfällen innerhalb der ersten 7 Lebenstage und falls bekannt bei später Verstorbenen. Verschlüsselung der Todesursachen mittels ICD-10-GM Version 2009.

Datum des Todes - lebendgeborenes Kind
Format: TT.MM.JJJJ

Kalenderdatum, an dem ein lebendgeborenes Kind verstorben ist. Angaben zum Todeszeitpunkt von totgeborenen Kindern können in Zeile 73,2 gemacht werden.

Uhrzeit des Todes - lebendgeborenes Kind
Format: hh:mm

Uhrzeit, an dem ein lebendgeborenes Kind verstorben ist. Angaben zum Todeszeitpunkt von totgeborenen Kindern können in Zeile 73,2 gemacht werden.